Forum: Wirtschaft
Dortmund: Sparkasse informiert Weltkriegs-Toten über Einlagensicherung
DPA

Er starb im Zweiten Weltkrieg - doch 71 Jahre nach seinem Tod bekam ein Mann aus Dortmund noch Post von der Sparkasse. Das Info-Schreiben brachte die Familie des Toten auf die Spur eines längst vergessenen Kontos.

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Flying Rain 11.01.2016, 21:08
30. War es nicht eh

War es nicht eher so das es nach 30 Jahren keine Zinsen mehr gibt (jeh nachdem was im Vertrag steht?)

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joris_bln 11.01.2016, 21:23
31. Ziemlich viele Karteileichen

So, so, 390.000 Kunden hat die Bank und davon sind 200.000 Winzigkonten. Also eine Bank mit überwiegend Karteileichen

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Untertan 2.0 11.01.2016, 21:33
32.

Zitat von tommahawk
Mann sollte vor seinem Tod alles gut organisieren. Dann gibts auch keine Probleme.
Nur dumm, wenn einem da ein Weltkrieg dazwischen kommt...

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wohlmein 11.01.2016, 21:36
33. Bei Ihnen wohl nicht,

Zitat von spiegelleser85
Hm, hab mich schlau gemacht: es verjährt doch nicht.
"meine" Bank ist da geiziger....

Soll ich wegen 22,43 DM klagen ???

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carranza 11.01.2016, 21:41
34. Die guten alten Zeiten

Zitat von moebee
Ich weiss nicht, wie Sie zu Ihrer Aussage bzgl. einer dreistelligen Summe kommen oder bei welcher Bank Sie Ihr Sparbuch haben??? Bei einem Betrag von 25? ergibt sich mit einer Laufzeit von 70 Jahren bei 2% Zinsen gerade mal 99,99?...und mehr als 2% gibt es wohl kaum auf einem Sparbuch. Also erst Zinseszins-Berechnung machen und dann losschreiben, denn dann erspart man sich meinen Kommentar ;-)
Heute kaum vorstellbar, im Zeitalter der Sparbuchpromillen, doch in den 70ern und frühen 80ern des letzten Jahrhunderts waren 5 - 6 % durchaus noch üblich.
Tja, damals waren die Banken noch auf das Geld der Sparer angewiesen und waren noch bereit, dafür zu zahlen. Heute bekommen es die Banken vorn und hinten von der EZB hereingeschoben und pfeifen auf die fleissigen Sparer.

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Untertan 2.0 11.01.2016, 21:53
35.

Zitat von joris_bln
So, so, 390.000 Kunden hat die Bank und davon sind 200.000 Winzigkonten. Also eine Bank mit überwiegend Karteileichen
Kunden können auch mehr als ein Konto haben, wissen Sie?

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carranza 11.01.2016, 21:55
36. Da lag ich richtig

Zitat von Engywuck
2% Zinsen in den letzten 70 Jahren? Nuja... Schau mal in die historische Entwicklung, z.B. https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Statistiken/Geld_Und_Kapitalmaerkte/Zinssaetze_Renditen/S11BATSPAR3.pdf?__blob=publicationFile und hier insbesondere die Reihe SU0022 "Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von 3 Monaten mit Mindest-/Grundverzinsung" (Seite 3/4). Vom Beginn der Tabelle 1967 bis 1995 gab es *nie* *unter* 2%, erst seit Mitte 1996 wird dieses "Standard-Sparbuch" schlechter verzinst. Damit sind im Schnitt aber deutlich über 2% anzusetzen...
Sparbücher lohnten sich richtig in den 70ern und frühen 80ern. 5% waren lange Zeit üblich. Erst nachdem Kohl die Macht übernommen hatte, ging es mit den Zinsen kontinuierlich bergab. Zufall?

Übrigens danke für den link!

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waldbaer! 11.01.2016, 21:59
37. @Robert Redlich

"Reichsmark-Konten wurden nach der Währungsreform 1948 nicht umgestellt"
Doch, und zwar 6,5 - 10:1. Die 40 DM "Kopfgeld" gab's 1:1. Schulden wurden ebenfalls 10:1 umgestellt, so dass die Reichssiedlungswerk-Häuslebauer fein raus waren. Ist also alles im grünen Bereich.

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gustavsche 11.01.2016, 23:47
38.

Zitat von carranza
Heute kaum vorstellbar, im Zeitalter der Sparbuchpromillen, doch in den 70ern und frühen 80ern des letzten Jahrhunderts waren 5 - 6 % durchaus noch üblich. Tja, damals waren die Banken noch auf das Geld der Sparer angewiesen und waren noch bereit, dafür zu zahlen. Heute bekommen es die Banken vorn und hinten von der EZB hereingeschoben und pfeifen auf die fleissigen Sparer.
Damals waren auch 6 % Inflation üblich.

Was glauben denn die lieben Foristen, was passiert wäre, hätte der Mann Aktien gehabt, die heute nach 70 Jahren gefunden worden wären. Solche Fälle gibt es, aber in in den USA: Vergessene Wertpapierdepots des vor Jahrzehnten verstorbenen Mannes. Und plötzlich ist die Witwe millionenschwer und gilt wieder als gute Partie. :-)

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daktaris 11.01.2016, 23:56
39.

Zitat von Engywuck
2% Zinsen in den letzten 70 Jahren? Nuja... Schau mal in die historische Entwicklung, z.B. https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Statistiken/Geld_Und_Kapitalmaerkte/Zinssaetze_Renditen/S11BATSPAR3.pdf?__blob=publicationFile und hier insbesondere die Reihe SU0022 "Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von 3 Monaten mit Mindest-/Grundverzinsung" (Seite 3/4). Vom Beginn der Tabelle 1967 bis 1995 gab es *nie* *unter* 2%, erst seit Mitte 1996 wird dieses "Standard-Sparbuch" schlechter verzinst. Damit sind im Schnitt aber deutlich über 2% anzusetzen...
Anfang der 90igern hat der Bund noch 6,5% auf Bundesschatzbriefe gezahlt. Anfang der 80iger Jahre gab es auf Sparbücher sogar (hing natürlich auch immer von der Bank ab) um die 10%. Man muss fairerweise sagen, dass damals die Inflation auch wesentlich höher war als heute.

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