Forum: Wirtschaft
Dortmund: Sparkasse informiert Weltkriegs-Toten über Einlagensicherung
DPA

Er starb im Zweiten Weltkrieg - doch 71 Jahre nach seinem Tod bekam ein Mann aus Dortmund noch Post von der Sparkasse. Das Info-Schreiben brachte die Familie des Toten auf die Spur eines längst vergessenen Kontos.

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suaheli4711 12.01.2016, 08:04
50. Genau...

Zitat von icebear375
erinnert irgendwie an das Buch "Billion Dollar" oder so ähnlich von Andreas eschbach...... In dem Buch legt jemand im 16 ten Jahrhundert Geld an und vererbt es an seinen Nachfahren der im Jahre 1990 lebt...
soetwas ging mir auch gerade belustigt durch den Kopf, als ich so manche Kommentare las...
Da ist der konsequente Lese-Verweigerer und Trotzdem-ich-schreib-was Typ
Oder der Herr-Lehrer-ich-weis-was und hab aber vorher nicht nachgedacht-Typ
...ein Happening

Und wenn Jesus bei der niemals untergehenden Weltbank auf ein niemals entwertendes Konto einen Euro eingezahlt hätte....wären das mit Zinses Zins:

Bei 1,5 % Verzinsung: 8,6 Billionen Euro
Bei 2,0 % Verzinsung: 160 Billiarden Euro
Bei 2,5 % Verzinsung: 2,5 Trilliarden Euro

Shit, warum hat er das nicht gemacht?
Wenn er das der Menschheit vererbt hätte würde heute jeder rund 357 Milliarden euro ausgezahlt bekommen...
Juhu
Da zahl ich gerne 50 % Steuern drauf

Muhahaha

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fleischwurstfachvorleger 12.01.2016, 08:18
51. Viel Glück

Zitat von malcom1
Ich habe vor 2 Jahren ein Sparbuch gefunden, auf dem seit ca. 20 Jahre kein Eintrag mehr gemacht wurde. Der Besitzer ist verstorben. Bin aber erbberechtigt. Bank wehrt sich dies anzuerkennen. Die Zweistelle gibt es nicht mehr. Die Hauptbank hat zwischenzeitlich fusioniert. Unterlagen gibt es angeblich nicht mehr. usw.usw. Habe aber das Sparbuch (Guthaben ca. 200,00 DM). Bank schenken nein.
Ohne Anwalt dürften Sie keine Chance haben. - Bei dem Streiwert wird es schwierig einen Anwalt zu finden.

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fleischwurstfachvorleger 12.01.2016, 08:24
52. Quatsch

Zitat von moritz27
einfach geht die Kontoauflösung auch nicht. Es ist die Sterbeurkunde erforderlich, die offenbar die Witwe nie der Sparkasse vorgelegt hat. Und das Sparbuch muss auch vorliegen. Und die Tochter darf auch nur das einzige Kind des Verstorbenen sein (Erbrecht). Falls keine Sterbeurkunde mehr auffindbar ist, muss .....
Ein Sparbuch ist ein Inhaberpapier und kann von JEDEM (!!) zur Auszahlung vorgelegt werden. Das Sparbuch ist das einzige notwendige Dokument. Was Sie da schreiben sind Teil der Schutzbehauptungen und Abwehrmechanismen der Bank(en).

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moritz27 12.01.2016, 12:48
53. Quatsch?

Zitat von fleischwurstfachvorleger
Ein Sparbuch ist ein Inhaberpapier und kann von JEDEM (!!) zur Auszahlung vorgelegt werden. Das Sparbuch ist das einzige notwendige Dokument. Was Sie da schreiben sind Teil der Schutzbehauptungen und Abwehrmechanismen der Bank(en).
Erstens: Auflösen kann ein Konto nur der Kontoinhaber oder sein(e) Erbe(n). Von Sparkonten abheben kann im Regelfall jeder, bis das Geldinstitut, wie auch immer, vom Tod des Kontoinhabers erfährt. Dann wird das Konto gesperrt. Wegen Erbfall, siehe oben. Und bitte, ich habe Ihnen gerne geholfen.

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lebensgefährlich 12.01.2016, 17:08
54. Zinseszinsrechnung

Zitat von brotherandrew
... in aufgerundet fast 60 Jahren davon nicht reich werden. Geht man von einem ursprünglichen Guthaben von umgerechnet 20 € (also ca. 40 DM) 1956 aus, dann wäre selbst bei einem durchschnittlichen Zins von 4 % jährlich das derzeitige Guthaben lediglich ca. 65 €.
4% jährlicher Zins = 1,04 mehr pro Jahr
1,04 ^ 60 = 10,5
20 € x 10,5 = 210 €

Eigentlich in allen SpOn Foren zu Finanzen, sei es Hypotheken/Kredite, Anlagen, Schulden abbezahlen usw. kommen Kommentatoren mit dieser grundlegenden Rechnung ins Schleudern.

Und genau dieser Umstand macht Banken (oder auch besonnenne Anleger) reich: eine kleine, meist einstellige, Zahl, die nach wenig aussieht, aber über die Jahre viel ausmacht.
Das liegt eventuell daran, daß Menschen, anders als für die vier Grundrechenarten, keinen "natürlichen Sinn" für expontentielle Verhältnisse haben.

Mehr dazu (auf Englisch) hier:
https://www.youtube.com/watch?v=F-QA2rkpBSY
und hier
http://www.albartlett.org/

Frohes Neues Jahr.

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hman2 12.01.2016, 18:50
55. Chancen? Von wegen !

"Wie viel Geld auf dem Sparbuch war, durfte der Banksprecher nicht sagen. Aber mit dem alten Sparbuch als Beweis dürften die Angehörigen nun gute Chancen haben, an das seit Jahrzehnten schlummernde Geld zu kommen - plus Zinsen."

Lieber Autor, das bestenfalls eine vage Hoffnung. Und eine ziemlich unrealistische noch dazu.

Es ist seit vielen Jahrzehnten gängige Praxis, Sparbücher nach wenigen Jahrzehnten öffentlich für "kraftlos" erklären zu lassen. Dazu wird von der Behörde ein entsprechender Text in der Zeitung veröffentlicht, das war's.

Das Geld danach noch zu bekommen ist schwer schwierig bis unmöglich!

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hman2 12.01.2016, 18:56
56.

Zitat von Robert Redlich
Ich glaube diese Geschichte so nicht. Reichsmark-Konten wurden nach der Währungsreform 1948 nicht umgestellt. Pro (lebendem) Kopf konnten nur 40 Reichsmark bar in DM getauscht werden. Wenn der Vater im Krieg geblieben ist, kann es kein auf seinem Namen lautendes DM-Konto geben.
Korrekt. Nach dem Krieg konnte man Guthaben und Wertpapiere in Reichsmark und Goldmark (Ostpreußen) im Verhältnis 10:1 (!) in D-Mark umtauschen, in einem komplizierten Verfahren, auf Antrag. Das war der sogenannte "Lastenausgleich".

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