Forum: Wirtschaft
Drittstaaten: Jeder dritte Zuwanderer hat binnen zwölf Monaten einen Job
DPA

Zuwanderer integrieren sich immer schneller in den deutschen Arbeitsmarkt: Jeder Dritte aus einem Nicht-EU-Land hat laut einer Studie spätestens zwölf Monate nach Einreise eine Erwerbstätigkeit angenommen. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

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Mahatschmanladen 22.03.2013, 15:44
10. ?

Zitat von hapesaho
Hört sich ja alles wunderschön an was hier verlautet wird.Es gibt aber nicht nur die so dringend benötigten Zuwanderer sonder es existiert auch eine Bevölkerung in Deutschland die dadurch den Glauben an sein Land verliert. Ich selbst zähle .....
schonmal umgezogen? Ins gelobte Land (BaWü, Bayern oder Hessen)?

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knipser2013 22.03.2013, 16:03
11. Na super,

dann können die Arbeitergeber jetzt bald für alle Jobs ein Studium voraussetzen... und mit über 40zig die Neuen auch wieder nach Hause schicken - Nachschub kommt ja ...

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Donac 22.03.2013, 16:14
12.

Zitat von Mahatschmanladen
schonmal umgezogen? Ins gelobte Land (BaWü, Bayern oder Hessen)?
Sinnlos.
In meinem Fall 2 abgeschlossene Studiengänge, 10 Jahre Berufserfahrung, Heimatland Hessen, ca.120 Bewerbungen im letzten Jahr, im 41en Lebensjahr, kein fester Arbeitsplatz.

Als "Personal" der Bundesrepublik Deutschland (Personalausweis?) verraten und verkauft.

Guten Tag!

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karsten rohde 22.03.2013, 16:25
13.

So kamen Ende der 1990er Jahre mit 55 % die Mehrheit der Neuzuwanderer aus Drittstaaten im erwerbsfähigen Alter aus der ehemaligen Sowjetunion, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei während im Zeitraum von 2008-2011 dieser Anteil auf nur noch 32 % deutlich geschrumpft ist. Im Gegenzug hat die Zuwanderung von Personen aus Amerika und Asien deutlich zugenommen. So betrug der Anteil der Personen mit einer amerikanischen Staatsangehörigkeit im Zeitraum 1996-99 11 % und stieg seitdem auf 19 % spürbar an, wobei hier US-Amerikaner die quantitativ bedeutendste Gruppe darstellen. Die asiatischen Staaten zeigen eine vergleichbare Entwicklung mit Werten von 15 % Ende der 1990er Jahre und einem Anstieg von fast 15 Prozentpunkten, wobei gerade die Zuzüge aus China und Indien besonders hervorzuheben sind.
http://www.bib-demografie.de/SharedD...cationFile&v=2

Will sagen: Die Nichtproblemherkunftsstaaten (Amerika und Asien excl. Naher Osten und Türkei) haben von 27 auf 46 Prozent zugenommen, daher die Jubelmeldung.

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yogibimbi 22.03.2013, 16:28
14. Ra

Zitat von hapesaho
... und es mir z.Bspl. trotz guter Qualifikation (3 ausgelernte Berufe, Automechaniker, Spediteur und Rettungsassistent sowie Führerschein BCE) nach 156 Bewerbungen nicht möglich ist Arbeit zu finden .... Ich bin mir nicht zu schade auch für recht wenig Geld zu arbeiten (1600 Brutto) aber auch das ist nicht möglich. Dazu ist aber noch zu sagen das ich 49 Jahre alt bin.
Ich denke mal, dass man weder als Automechaniker, Spediteur und RA mit den neu ankommenden qualifizierten ausländischen Arbeitskräften in Konkurrenz steht, sondern eher mit den infrastrukturellen Änderungen im Land. Obwohl ich jetzt nicht sagen kann, dass man speziell als RA irgendwann mal Gefahr läuft, wegrationalisiert zu werden, da könnte aber eher das Alter ein Problem sein. Ich bin RS, habe auch die Ausbildung zum RA gemacht (bin dann bei der Praxisprüfung in der DRK-Schule mit meinem JUH-Kollegen zusammen rausgekegelt worden) und habe in den letzten Jahren in Portugal, wo ich gewohnt habe, mal versucht, nebenbei ein bisschen Rettungsdienst zu fahren. Da kann man sich dann über 34 Jahre den Bolzenschuss geben lassen, weil man darüber nicht mehr beschäftigt wird, weder ehren- noch hauptamtlich. Ich haben keinen Schimmer, wie das in Deutschland im Rettungsdienst ist, aber wenn ich mir so die Anforderungen in meinem Tagesjob als Programmierer anschaue (nicht älter als 25, mind. 1 Hochschulabschluss, gerne mit Dr., mind. 3 Fremdsprachen, >= 1 Jahr Auslandsaufenthalt, alle Betriebssysteme inkl. MS-DOS 2.3, ebenso alle Programmiersprachen, inkl. Cobol, Ada, Prolog und Borland Pascal und das dann 6 Monate auf Probe mit Kündigungsfrist 2 Tage, für 2500 € / Monat), dann kann ich mir auch schon vorstellen, dass die da ein bisschen das Rad ab haben. Zum Glück war das bei mir immer nur ehrenamtlich, insofern eher unter dumm gelaufen.
Für hauptamtlichen Rettunsdienst ist dann wahrscheinlich, so blöd sich das jetzt anhören mag, das beste, nicht auf das Arbeitsamt zu warten, sondern einfach das Telefonbuch raus und Kaltakquise betreiben, alle Rettungswachen durchtelefonieren, oder alle Autowerkstätten oder Spediteure. Der Staat ist ja nicht verpflichtet dazu, jedem einen Arbeitsplatz in seinem Beruf zu verschaffen. Aber es ist ja jetzt auch nicht so, dass Ihre Berufe so was exotisches wie Klopapier-Origami wären, oder so, also einfach dranbleiben, nicht frusten lassen, und qualifizieren, wo es nur geht. (Ich glaub, Motivations-Talker wird nicht mein nächster Job:-S)

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Malshandir 22.03.2013, 16:30
15. Umkehrschluss

Also ich weiss nicht, ob es toll ist, dass 2/3 ohne Job dasthen und was heisst es schon ein Drittel hat einen Job binnen 12 Monaten. Wieviel Monate dauert es denn im Schnitt?
Also aus eigener Erfahrung sollte man nur in ein Land gehen, in dem man einen Job auch schon hat oder spaetestens binnen 4 Wochen.
Daneben ist es auch eigenartig, mit was fuer Visa bleiben die Leute? Touristenvisa gelten 90 tage. Arbeitsvisa gibt es nur mit Job.
also halten sich die Leute hier illegal auf.

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Spr. 22.03.2013, 17:13
16. Als Motivationstrainer sind Sie völlig ungeeignet!

Zitat von yogibimbi
... Für hauptamtlichen Rettunsdienst ist dann wahrscheinlich, so blöd sich das jetzt anhören mag, das beste, nicht auf das Arbeitsamt zu warten, sondern einfach das Telefonbuch raus und Kaltakquise betreiben, alle Rettungswachen durchtelefonieren, oder alle Autowerkstätten oder Spediteure. Der Staat ist ja nicht verpflichtet dazu, jedem einen Arbeitsplatz in seinem Beruf zu verschaffen. Aber es ist ja jetzt auch nicht so, dass Ihre Berufe so was exotisches wie Klopapier-Origami wären, oder so, also einfach dranbleiben, nicht frusten lassen, und qualifizieren, wo es nur geht. (Ich glaub, Motivations-Talker wird nicht mein nächster Job:-S)
Denn das ist keine Motivation, das ist stammtischmäßige Schuldzuweisung!

Hätten Sie sich die Mühe gemacht, den Beitrag zu lesen, auf den Sie hier so überheblich antworten, wüssten Sie nämlich, dass der Forist Ihre dummen Ratschläge ganz sicher nicht braucht! Aus seinem Beitrag ging nämlich sehr deutlich hervor, dass er sich keineswegs darauf verlässt, vom Staat einen Job auf dem Silbertablett serviert zu bekommen. Da unterstellen Sie dem Foristen zwar, allerdings ohne jeden Grund!

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CompressorBoy 22.03.2013, 17:40
17.

Zitat von Progressor
Ich betreue Langzeitarbeitslose im Rahmen eines gemeinnützigen Projekts. Tatsächlich können wir Zuwanderer teilweise schneller vermitteln als Deutsche. Ganz einfache Gründe: Bezahlung unterhalb Hartz IV bei einem Vollzeitjob ist bei denen kein Problem. Unbezahlte Überstunden werden gerne gemacht. Lange Anfahrtswege: egal.
Alles klar, dann helfen die Zuwanderer mit, die Arbeitsbedingungen in Deutschland zu dehumanisieren.
Wenn das man kein schlagendes Argument für die Zuwanderung ist, dann weiß ich auch nicht.
Dem Foristen sei Dank für die Darstellung der Realität ausgesprochen!

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messwert 22.03.2013, 18:02
18. optional

Mal abgesehen davon, dass seit der Euro-Krise Hunderttausende aus EU-Ländern hier eingewandert sind, steht unser Land also auch weltweit Jedermann offen.
Angesichts des genannten Drittels davon die gerade mal derzeit und erst nach rund 12 Monaten erwerbstätig sind, muss man -zu recht- nach diesem Aufnahmegrund schlechthin fragen. Da in obigem Artikel die Gesamtanzahl derer wohl nicht grundlos fehlt, bleibt auch der Belastungsumfang für unser Sozialwesen offen. Vielleicht besser so, denn aufgrund dessen enormer Inanspruchnahme, zumal schon durch Armutsflüchtlinge wie auch derer aus diversen Unruheländern, würde man an Deutschlands Finanzlage vollends verzweifeln. Wobei uns halt die anderen damit verbunden Probleme auch noch Kosten verursachen und zu dem gesellschaftliche Sorgen bereiten.

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Blaue Fee 22.03.2013, 18:03
19.

Zitat von Malshandir
Also ich weiss nicht, ob es toll ist, dass 2/3 ohne Job dasthen und was heisst es schon ein Drittel hat einen Job binnen 12 Monaten. Wieviel Monate dauert es denn im Schnitt? Also aus eigener Erfahrung sollte man nur in ein Land gehen, in dem man einen Job auch schon hat oder spaetestens binnen 4 Wochen. Daneben ist es auch eigenartig, mit was fuer Visa bleiben die Leute? Touristenvisa gelten 90 tage. Arbeitsvisa gibt es nur mit Job. also halten sich die Leute hier illegal auf.
U.U. sind das auch Studenten oder Ehefrauen, aber ansonsten sollte man da schon mal etwas rigider werden und nur noch begrenzte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen bei einem in Aussicht stehenden Job in einem Unternehmen (inklusive Versicherung des Unternehmens hier einen steuerpflichtigen Arbeitsplatz zu garantieren) geben, wobei der Aufenthalt an den Arbeitsplatz gekoppelt ist.
Manchen andere Länder auch so und es ist für den Staat definitiv kein Verlustgeschäft.

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