Forum: Wirtschaft
Drogeriegründerinnen: Schlecker-Frauen droht neue Pleite
Andy Ridder

Dutzende ehemalige Schlecker-Frauen haben sich mit eigenen Drogeriemärkten selbstständig gemacht. Doch ein Streit der Finanziers gefährdet die Läden.

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naklar? 23.09.2014, 14:31
1. Ich würde mal behaupten, daß die größte Gefahr für die Gründer ...

... von den Finanzämtern, von den Handelskammern und natürlich von den Immobilienbesitzern ausgeht. Schade, daß man dieser Tage so wenig von dem Zustand der Selbständigen in Deutschland lesen kann. Ich sage nur: Umsonst wurde die FDP nicht aus den Parlamenten gekickt. Gerade viele Gründer und Kleinselbständige hatten auf bessere Marktbedingungen gehofft.

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SirEdno ツ 23.09.2014, 14:32
2. Ver.di-Gewerkschaftssekretärin Christina Frank

Na das ist ja mal was, eine Gewerkschafterin merkt mal wie es Unternehmern geht. Unternehmer gehen immer ein Risiko mit ihren Unternehmungen ein und verzichten zum Wohl des Unternehmens auf vieles, das Arbeitnehmer als "normal" ansehen, wie Urlaub oder ein festes Gehalt. Zahlt sich die Unternehmung dann endlich mal aus möchten Unternehmer gerne investieren um zu expandieren und im Besten Fall Arbeitsplätze zu schaffen. Dann kommen aber sofort die Gewerkschaften aus den Löchern gekrochen und fordern mehr dies oder mehr das oder weniger das. Jeder "vernünftige" Unternehmer passt auch von sich aus den Lohn an wenn es geht und versucht auch Kapital zu sichern um zum Beispiel schlechteren Zeiten zu überbrücken ohne jemanden entlassen zu müssen. Oder eben Expansion und Neueinstellungen. Nur das geht halt nur wenn auch Kapital erwirtschaftet wird das für so etwas genutzt werden kann und gerade das ist halt besonders zu Beginn immer schwierig!

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Nepheron 23.09.2014, 14:34
3.

Insbesondere für die alten Menschen in der Provinz sind diese Läden Gold wert, sozusagen als Ersatz für die "Tante Emma Läden" um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten, und sei es um den neuesten Dorftratsch zu erfahren. Nur kaufen müssen die Leute dann auch was... Die Läden sind optisch sehr freundlich und einladend gestaltet. Der Katzen-Briefkasten hat mich zum Schmunzeln gebracht, insbesondere in Verbindung mit der Erwähnung, dass sich das auf der Schwäbischen Alb wohl recht gut verkauft. Naja. Geschmäcker sind verschieden. Ich wünsche den Frauen auf jeden Fall alles Gute und viel Erfolg.

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Crom 23.09.2014, 14:38
4.

Tolle Gewerkschaften, wenn sie den Streit auf den Rücken der Schlecker-Frauen und -Männer austrägt.

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atze707 23.09.2014, 14:46
5.

Da kann man mal sehen, was passiert, wenn sich Gewerkschaftssekretäre/innen als Unternehmer versuchen wollen, bzw. anderen einreden, daß es so einfach sei, Untermnehmer zu spielen. Es tut mir jetzt schon leid, wenn all diese "Schlecker-Frauen" demnächst nicht nur arbeitslos sind, sondern auch noch einen Schuldenberg aufgehäuft haben. Auch aus anderen Erlebnissen dürfte sehr wohl bekannt sein, daß Gewerkschaftler keine Ahnung von der Wirtschaft und dem echten Leben haben.

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territrades 23.09.2014, 14:47
6. 70 k€ ohne Vertrag

Sicherlich hat der Artikel wie immer einige Halbwahrheiten und ausgelassene Schlüsselpunkte: Aber haben die wirklich 70.000 € eingesetzt, ohne dabei irgendeinen Vertrag zu schreiben? Na dann kann es mit der Selbstständigkeit nicht lange gut gehen.

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lynx999 23.09.2014, 15:00
7. 70 Wochenstunden?

Oh Gott 70 Wochenstunden?
Das kann doch unmöglich von einer Gewerkschaft mit initiiert worden sein, oder?

Es hatte schon seinen Grund, warum Schlecker Pleite gegangen ist... Warum es jetzt an den identischen Lagen mit großen Sortiments-Überschneidungen und ohne Eigenmarken (an denen die Händler auch prächtig verdienen) besser gehen soll? Naja die Frauen werden es hoffentlich wissen!

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PhantoMAC 23.09.2014, 15:07
8. Unfassbar

Da kommen ehemalige Mitarbeiter von Schlecker und die Gewerkschaft zusammen um ein Geschäftsmodell zu übernehmen, was von vornherein zum scheitern verurteilt ist. Der Markt im Bereich Drogerieartikel ist aufgeteilt und deratige Konzepte funktionieren nur über die Marktverdrängung. Dazu braucht es aber viel Geld und Zeit (siehe Zalando vs. Amazon)... aber das wissen die schlauen Unternehmensberater sicherlich.

Die oben genannten Frauen sind gut beraten, schnellstens ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Der Tipp von Nepheron ist doch schon gut... Waren und Dienstleistungen für Senioren im Umkreis. Dazu würde ich einen Lieferdienst auch für Lebensmittel anbieten oder im Bereich Dienstleistungen Unterstützung bei Behördengängen usw.

Schade, das hier das Geld verbrannt wird, was dann bei wirklich innovativen Vorhaben fehlt.

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warum-du-so? 23.09.2014, 15:50
9.

Am Anfang ist alles Ach und Och, immer! Wenn es um Geld geht, kommt zu 99% sowas dabei raus. Auch, wenn es bei den Damen heiter und lustig zugeht, kann man davon wohl nicht leben... Wie kann man sich überhaupt einbilden mit Taschengeldkapital gegen Marktführer anzutreten? Statt Job suchen, kann man auch so Pleite gehen, Hauptsache lustig und witzig... Irre!

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