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Drohende Italien-Panik: Warum Deutschland wieder helfen muss
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Italiens Krise droht zu eskalieren. Und die Euro-Verantwortlichen scheinen die gleichen Fehler zu machen wie im Fall Griechenland. Alarm!

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GP1 26.10.2018, 12:40
1.

"Nicht um Italiens Regierung zu retten, sondern um größeren Schaden von unserer Währung abzuwenden und die nächste finanzielle Katastrophe auch für uns zu verhindern." Klar, wir retten Italien, Malvini und dieser andere hauen sich vor lachen auf die Schenkel. "Schutzgelderpressung kommt noch mehr in Mode. Ach Herr Fricke, sie können es einfach nicht lassen.

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heino.dengel 26.10.2018, 12:47
2.

Es ist klar, dass diese Debatte politisch benutzt wird, vor allem aus Rom.
Alles ist schlecht, der Euro, Europa, wenn es einem schlecht geht, dann sind die Flüchtlinge schuld etc.

Die Finanzmärkte sind kein Kindergarten, sie nutzen jegdwege Gelegenheit um Geld zu verdienen.

Jede Schwäche wird bestraft.
Danach freut man sich idR über Hilfe der EZB.
Ich für meinen Teil kann den Salvini nicht mehr sehen. Irgendetwas, außer Hass predigen, hat er ja in seinem Leben nicht hingekriegt.

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robert.hammer 26.10.2018, 12:48
3.

Ob Griechenland oder jetzt Italien, ich kann nicht sehen warum Deutschland helfen muss. Die Länder sind eigentlich selbständig, wenn es ums Geld geht anscheinend doch nicht.

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Hoberg 26.10.2018, 12:48
4. Pacta sunt servanda

Der Grund warum diese Typen an der Macht sind war die Abmachung der letzten italienischen Regierung, in diesem Jahr einen Europarechts -konformen Haushalt abzugeben.
Deshalb gab es keine nicht einzuhaltenden Versprechungen und wurden abgewählt.
Es kann nicht sein, dass Europa die Politiker hintergeht, die gerade dieses Europa anerkennen. Und wir Deutsche sollten uns hüten zu helfen!!

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mollrip 26.10.2018, 12:48
5. Sehr richtig, ABER

Ein guter Beitrag zu der Psychologie der Märkte. Vernachlässigt wird aber die Psychologie der Politik. Wenn jetzt bei Italien nachgegeben wird, haben wir bald populistische Schreihälse in ganz Europa, denn „in Italien hat es ja geklappt“. Italien nicht helfen zu wollen hat nichts mit Schafenfreude zu tun, sondern mit Sorge um fie Kohärenz Europas.

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AlternativeMeinung 26.10.2018, 12:52
6. Wenn eingelöst werden muß...

Es sind immer die Idealisten, die die Katastrophen verursachen.
Ausbaden müssen es dann die Erben.
Die ärmeren Länder hätten erst in die Union kommen dürfen, wenn sie auf nahezu gleichen Stand gebracht wurden. Zuerst hätte es jedoch eine europäische Regierung geben müssen und die Beitrittsländer hätten ihre Souveränität aufgeben müssen.
Beim Zahltag heißt es jedoch:
Arm + Reich gleich Arm für alle

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WOLF in USA 26.10.2018, 12:53
7. Falsch!

Die EU als auch Deutschland müssen umgekehrt auf eine Krise vorbereitet sein und dürfen sich eben nicht erpressbar machen. Auch wenn das keiner sagen will, dieses Risiko wird bereits ernsthaft geprüft. Ein Szenario des Zusammenbruchs des Euro hätte verheerende Folgen. Allerdings ist auch klar, dass diejenigen Länder, die bereits jetzt keinen guten Job machen, darunter ebenfalls wieder am meisten leiden würden, oder, im Umkehrschluss, diejenigen Länder am besten damit fertig würden, die derzeit auch schon gut aufgestellt sind. Eine Neuordnung der EU/Euro ist eben auch eine Chance, und nicht nur Horrorszenario. Auch wenn diese Chance mit erheblichen Verwerfungen einherginge, darf man sich nicht erpressbar machen und eine solche Neuordnung von vornherein ausschliessen. Sicher wuerde diese mit vielen unkalkulierbaren Risiken einhergehen, aber die Risiken mit immer mehr rogue EU-Staaten ist nicht minder erschreckend.

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archi47 26.10.2018, 12:55
8. eine Brandwand hochziehen

so gut das in einer gemeinsamen Währung und schlechten Regularien eben geht.
Die schlechteste Lösung wäre, wenn sich Erpressung lohnen könnte und andere die Fettlebe eines Landes zahlen müßten.

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max-mustermann 26.10.2018, 12:58
9.

"Nicht um Italiens Regierung zu retten, sondern um größeren Schaden von unserer Währung abzuwenden und die nächste finanzielle Katastrophe auch für uns zu verhindern."

Wer soll denn hier schon wieder uns sein ?
Wenn sie mit "uns" die großen Banken und Zocker an den Börsen meinen haben sie recht. Wenn sie gagegen mit "uns" den Bürger meinen dann liegen sie falsch, denn der einfache Bürger hat ohnehin keine oder kaum Ersparnisse und provitiert deshalb auch nicht von diesen Rettungen. Ganz im Gegenteil er darf durch die für Rettungspakete steigende Staatsschulden sowiesi auf die ein oder andere Art bezahlen. Also liebe Journalisten verschont uns doch bitte mit solchen Formulierungen wie "uns" wenn in Wirklichkeit eine kleine Minderheit von reichen Zockern und Gierschlunden gemeint ist.

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