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Drohende Kostenexplosion: Groko will Baukindergeld noch vor Einführung einschränken
DPA

Das neue Baukindergeld droht, alle Budgetrahmen zu sprengen. Finanz- und Bauministerium wollen das so lösen: Geld gibt es nur bis zu einem bestimmten Einkommen - und nun auch nur bis zu einer bestimmten Quadratmeterzahl.

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exHotelmanager 23.06.2018, 07:56
1.

Da wird dann eben bei Keller und Dachgeschoss geschummelt. Ich finde die Obergrenzen viel zu hoch. Es sollten die Familien gefördert werden, die einer Förderung wirklich bedürfen. Nicht ZvE, sonder der Bruttolohn bei 75.000 wäre OK. 90 qm reichen, mehr ist luxus.

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dagmar1308 23.06.2018, 08:02
2. Bauland ist der einzig

wirkliche Engpassfaktor. Seine Beseitigung löst fast alle Probleme in allen Teilbereichen des Wohnungsmarktes, nicht nur für Mieter. Es öffnet vielen Menschen das
Tor zum Wohneigentum, also für ein freieres
Leben außerhalb der Arbeitswelt und macht
Wohnungen frei für Mieter bei sinkenden
Preisen.
Damit es der dümmste Politiker kapiert: Auf Bauland kann man neue, d.h. zusätzliche Wohnungen bauen. Natürlich gehören einige kleinere Gesetzesänderungen dazu.
Welche Führungsfiguren haben wir den eigentlich da oben, das die einfachste
Zusammenhänge nicht raffen.
Um München gibt es riesige, ökologisch tote Agrarflächen, hoch subventioniert von den
Abgaben der arbeitenden Bevölkerung.

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Berliner Type 23.06.2018, 08:08
3. wird nicht mehr reichen

wer z.b. in Berlin bauen möchte zahlt für 120 Quadratmeter Wohnung pro Quadratmeter so ab 4 bis 5000 ?, mit Baunebenkosten kommen da schon mal so Runde 600000 ? zusammen. bei den maximalen Familien Jahreseinkommen von 750.000 Euro wird es da schon eng eine Bank zu finden. netter Ansatz aber solang die Regierung nur Maßnahmen alles die die Baukosten weitertreiben (umweltauflagen) wird es Familien mit geringen Einkommen weiterhin nicht möglich sein Eigentum zu erwerben.

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eunegin 23.06.2018, 08:11
4. sinnloses Verwaltungsmonster - es geht simpler

Warum denn nicht einfach Entgegenkommen bei der Grunderwerbssteuer für Familien bei erstmaliger Eigennutzung? Oder eine Deckelung der Maklergebühren (Berlin ist irre! Doppelte Maklerkosten im Vergleich zu Bayern!). Es sind die Nebenkosten, die den Bau unnötig teuer machen. Hier kann man ohne viel Aufwand ansetzen.

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demokrat2 23.06.2018, 08:13
5. Kluge Entscheidung ....

.... von Scholz und Seehofer. Die Förderung ist damit jederzeit woeder änderbar, wenn die Finanzierung es zulässt. Die Koalition arbeitet ihre Zusagen ab.

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Schämer 23.06.2018, 08:29
6.

Man will sich ein Haus kaufen um mehr Platz zu haben, somit stellt die Einschränkung auf 120qm eine faktische Abschaffung dar.

Die bürokratische Aufwand erhöht sich enorm, da das ja berechnet und geprüft werden muss.

Was ist wenn man später den Dachboden ausbaut oder etwas anbaut nach 5 Jahre, muss man dann die Förderung zurückzahlen ?

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Überfünfzig 23.06.2018, 08:30
7. Hoffentlich wird aus diesem.....

....Gesetz nicht wieder ein Gewinerhöhungsprogramm für Bauträger und Banken, die im VK-Preis und Hypothekenfinanzierung schon die Steuerersparnis mit draufschlagen. Aber ich fürchte auch die Gemeinden mit der neuen Grundsteuerreform werden die jungen Bauwilligen in die Zange nehmen und somit wird daraus mal wieder ein Nullsummenspiel. Ansonsten ist die Ausrichtung auf Familien mit Kinder zu begrüssen, damit nicht auch noch die DINKS in die Staatskasse greifen können.

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queeen 23.06.2018, 08:32
8. Schlechteste Regierung seit Wiedervereinigung

...und so wird mit einem Handstreich eine reine Förderung für Stadtmenschen daraus gemacht. Und die Familien, die nachgerechnet haben, ob sich aufs Land ziehen und somit eine Entlastung der Ballungszentren lohnt, bekommen eine Ohrfeige. Danke, Horst und Co!

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Knackeule 23.06.2018, 08:35
9. Merkwürdig

Interessant, dass anscheinend das Finanz- und das Bau-Ministerium nicht in der Lage sind, die Kosten für geplante Massnahmen richtig einzuschätzen. Interessant auch, dass fürs Bau-Kindergeld wie auch für viele andere sinnvolle Massnahmen wie z.B. menschenwürdige Pflege das notwendige Geld trotz brummender Konjunktur und sprudelnden Steuereinnahmen fehlt, aber jährlich 20 + X-Milliarden (genaue Zahlen sind entweder nicht bekannt oder könnten die Bevölkerung beunruhigen) für die eingewanderten Gäste von Frau Merkel vorhanden sind.

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