Forum: Wirtschaft
Drohende Kreditklemme: Europa geht das Geld aus

Die Euro-Zone steckt in der Doppelkrise: Investoren ziehen ihr Geld sowohl von Staaten*als auch von*Banken ab - dabei brauchen die es gerade jetzt dringend. Ohne ein radikales Signal der Politik droht eine Abwärtsspirale aus Angst und immer neuen Schulden.

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cp³ 22.11.2011, 17:28
1. 1²³

Zitat von sysop
Die Euro-Zone steckt in der Doppelkrise: Investoren ziehen ihr Geld sowohl von Staaten*als auch von*Banken ab - dabei brauchen die es gerade jetzt dringend. Ohne ein radikales Signal der Politik droht eine Abwärtsspirale aus Angst und immer neuen Schulden.
Zu unterschiedliche Staaten haben eine Gemeinschaftswährung. Das ist das Problem.

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kellitom 22.11.2011, 17:28
2. Eurobonds werden kommen

Da kann Merkel sich zieren wie sie will, die Eurobonds werden kommen. Anders läßt sich die tiefe Krise des Euros nicht mehr lösen!

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daniel79 22.11.2011, 17:29
3. ...

Diese ständigen Horrornachrichten hängen mir zum Hals raus.
Aber anscheinend kriegt der Deutsche Michel dieses mal von dieser unfassbar schlimmen Krise genauso wenig mit, wie von den genauso unfassbaren Wirtschaftsaufschwüngen, die alle drei Tage propagiert werden.
Alles stinklangweilig.

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masc672 22.11.2011, 17:31
4. Was ist denn das für ein Artikel????

"Noch weigert sich die Regierung um Angela Merkel (CDU), dieses Vertrauen weiterzuverleihen und für die Schulden anderer Euro-Länder einzustehen"

Die böse Angie. Will einfach nicht die Party weiter finanzieren.

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masc672 22.11.2011, 17:33
5. Krise vertagt

"Im Klartext heißt das: Entweder wird Deutschland für die Schulden der übrigen Euro-Länder mithaften müssen - oder die Europäische Zentralbank springt ein und kauft in ganz großem Stil Staatsanleihen gefährdeter Länder auf. Eine dritte Alternative ist derzeit nicht in Sicht."

Dann verschieben wir die Krise um ein paar Jahre. Denn danach ist wirklich ende.

Die Länder können wieder Schulden für Lau machen und in ein paar Jahren hauen uns die Zinsen um.

Aber dann ist es endlich vorbei.

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derlabbecker 22.11.2011, 17:33
6. ich stelle fest...

.... man hat aus der Krise 2008 nichts gelernt, nichts unternommen, und die Banken nicht an die Kandarre genommen (und die Staaten auch nicht). Das Kasino wurde wieder geöffnet, es wurde gezockt, und nun ist es wieder so weit, nur noch schlimmer, da neben den Banken auch Staaten verwickelt sind.

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masc672 22.11.2011, 17:34
7. Ach ja?

Zitat von kellitom
Da kann Merkel sich zieren wie sie will, die Eurobonds werden kommen. Anders läßt sich die tiefe Krise des Euros nicht mehr lösen!
Ich würde es anders sagen:

Anders lässt sich die Krise nicht weiter verschieben.

Denn dann haben wir in ein paar Jahren das Problem trotzdem wieder.

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Pinin 22.11.2011, 17:37
8. Unsinn

"Im Klartext heißt das: Entweder wird Deutschland für die Schulden der übrigen Euro-Länder mithaften müssen - oder die Europäische Zentralbank springt ein und kauft in ganz großem Stil Staatsanleihen gefährdeter Länder auf. Eine dritte Alternative ist derzeit nicht in Sicht."

Wenn das kein Unsinn ist: In beiden Fällen wird nur ganz kurz etwas Zeit gekauft, von einer LÖSUNG der Probleme ist keine Rede.

Auch wenns SPON gegen den Strich geht: An Sparen führt kein Weg vorbei, man kann nicht (viel mehr) ausgeben als man einnimmt.

Und von der extensiven Steuerhinterziehung in den Südländern wird man bei SPON auch nie etwas finden. Es lebe der Lobbyismus.

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#2011-0001 22.11.2011, 17:37
9. Nein

Zitat von cp³
Zu unterschiedliche Staaten haben eine Gemeinschaftswährung. Das ist das Problem.
Nein. Europa wird immer noch als "Einzelstaaten-Konglomerat" betrachtet. Das ist das Problem.

Die USA weisen lustige 99,4 Prozent Schulden aus - Für alle Staaten ZUSAMMEN. (orange in der Spon-Karte). Würden wir das genauso machen, wäre die Gesamtverschuldung erheblich geringer.

Aber die Amis machen das toll mit dem Ablenkungsmanöver. Die Medien springen auf und nicht nur die Finanz-Heinis, sondern sogar der gewöhnliche SPON-Forist fällt voll drauf rein. Krass.

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