Forum: Wirtschaft
Drohende Rezession in den USA: Trumps gefährlichster Gegner
Susan Walsh / AP

Donald Trump steckt in der Konjunkturfalle: Die drohende Rezession könnte ihn die Wiederwahl kosten. Auf der Suche nach Schuldigen schlägt der US-Präsident wild um sich - macht er damit alles noch schlimmer?

Seite 1 von 7
Galgenstein 22.08.2019, 15:50
1. Trump und die Wirtschaft, das ist wie Feuer und Wasser

im Grunde genommen versteht er nicht sonderlich viel davon. Bis dato mussten seine Anleger und Finanziers bluten, jetzt eben das ganze Volk mit ihm. Aber wo Ignoranz das Wählerverhalten leitet und der bloße Glaube jedes rationale Argument verdrängt, schwillt das Pfeifen im Walde halt zu jenem Chor an, der sich über die Wirklichkeit erhaben wähnt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus7447 22.08.2019, 15:50
2. Es wäre vermessen ....

... zu glauben das die Red-necks sich von Wirtschaftsdaten beeindrucken lassen. Selbst wenn die Arbeitslosenquote sich verdreifachen würde werden sie sagen USA is beautiful and great!

Nein, da muss noch mehr passieren. Wem die 12.000 Lügen nichts ausmachen, der Rassismus - egal. Donny ist übrigens schon wieder deutlich beim Rückenschwimmen: es wird keine Einschränkungen beim Waffenrecht geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Björn L 22.08.2019, 15:51
3. Wiederwahl erzwingt überfällige neue Allianzen

Die bislang ausblieben, denn man versucht es auszusitzen. Eine Wiederwahl zwingt alle dazu.
In diesen Tagen ist alles möglich auch die Wiederwahl Trumps. Die USA werden sich nie wieder von diesem Ansehensverlust in der Welt erholen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
NONON 22.08.2019, 15:54
4. Keine Chance

Die Wiederwahl von Trump ist sicher. Für alles Negative wird Trump die passenden Feindbilder und Schuldigen ausgraben und unrealistische Zukuntsstrategien als Allheilmittel verkaufen. Aber dann kommt das Grandioseste, das das Wahlsystem der USA zu bieten hat. Nach 2 Amtszeiten ist Schluss. Danke den Gründervätern für ihre Weitsicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
truth hits 22.08.2019, 16:02
5. Fallhöhe...

Man kann mit ein paar Taschenspielertricks, eine begrenzte Zeit lang, die Wirtschaftsdaten vernebeln und die tatsächliche Potenz vorgaukeln. Das weiß auch die FED. Die weiß aber auch, dass der Backlash umso heftiger ausfällt, je stärker zuvor die Wirtschaft unnötig angeheizt wurde. Die im Artikel beschriebenen Szenarien und Faktoren sind nun mal KEINE fake news. Nach dem Ursache- und Wirkungsprinzip gibt es, egal was DT noch macht, keine Möglichkeit, eine Rezession gänzlich zu verhindern- die kommt auf jeden Fall. Dafür hat er zu viel ökonomischen Treibstoff verbrannt, blöderweise dann, als es überhaupt nicht nötig war. Ähnlich handlungsbeschnitten wie die EZB durch ihre langfristige Zinspolitik, ist nun auch das Weiße Haus. Die FED dafür verantwortlich zu machen ist lächerlich. Diese ist unabhängig und der Stabilität der Währung verpflichtet...oder sagen wir vorsichtshalber besser, sie sollte unabhängig sein. Das Affentheater also nur, damit die Wiederwahl dieses Präsidenten gewährleistet ist? O tempores o mores!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Peter Schmidt -fsb 22.08.2019, 16:16
6. Voodoo-Ökonomie

Ich bin schon etwas beruhigt, dass Trumps Voodoo-Ökonomie doch noch rechtzeitig ihre Folgen zeigt. So haben die Amerikaner die Möglichkeit zu sehen welche Politik sie gewählt haben. Das Problem dabei ist doch, das man mit etwas Glück 5-10 Jahre falsche Wirtschaftpolitik machen kann bevor die Folgen in der Realwirtschaft ankommen. Da benötigt der Wähler schon ökonomischen Sachverstand um Fehler frühzeitig zu erkennen und Konsequenzen zu ziehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fred_m 22.08.2019, 16:18
7.

Zitat von NONON
Aber dann kommt das Grandioseste, das das Wahlsystem der USA zu bieten hat. Nach 2 Amtszeiten ist Schluss. Danke den Gründervätern für ihre Weitsicht.
Vom Anfang an haben die meisten Präsidenten freiwillig auf eine dritte Amtsperiode verzichtet; George Washington ist mit gutem Beispiel vorangegangen. Erst seit 1951 (22. Amendment) ist diese Beschränkung offiziell.

https://en.wikipedia.org/wiki/President_of_the_United_States#Term_limit

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kahabe 22.08.2019, 16:26
8. Frage

Zitat von NONON
Die Wiederwahl von Trump ist sicher. Für alles Negative wird Trump die passenden Feindbilder und Schuldigen ausgraben und unrealistische Zukuntsstrategien als Allheilmittel verkaufen. Aber dann kommt das Grandioseste, das das Wahlsystem der USA zu bieten hat. Nach 2 Amtszeiten ist Schluss. Danke den Gründervätern für ihre Weitsicht.
Und wie kam Roosevelt auf drei Amtzeiten? Gut, durch den Weltkrieg. Aber so etwas kann doch einem Irren als "Ausnahmesituation" doch auch gewährt werden, möglichst gar auf Lebenszeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
K:F 22.08.2019, 16:27
9. Einfach quatschen lassen

Last Trump, und Grenell in Deutschland, einfach links liegen. Nicht jede Mücke zum Elefanten machen wäre schon ein Anfang.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7