Forum: Wirtschaft
Drohende Staatspleite: Ein Plan B für Griechenland
AFP

Selbst wenn es heute eine Einigung gibt: In Sachen Griechenland droht weiteres Durchwursteln. Höchste Zeit für neue Ideen. Mit dem folgenden Fünf-Punkte-Plan könnte der Euro-Austritt des Landes sogar zur Nebensache werden.

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danduin 18.06.2015, 05:20
1. Lasst sie pleite gehen

Die griechische Regierung schont weiterhin Ihre Reichen,wieso soll ich hierfür aufkommen. Wenn ein Land es nicht einsieht dass es mehr einnehmen muss als es ausgibt,wenn Abgaben bei Reichen oder Einsparungen beim Militär nicht akzeptiert werden,wenn Gr der Meinung ist dass andere Staaten die Zeche zahlen sollen und Solidarität erpressbar ist,dann lasst sie pleite gehen. Ob sie aus dem Euro rausgehen,können sie danach selbst entscheiden.Vielleicht wird der eine oder andere nach der Pleite klüger.

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danduin 18.06.2015, 05:30
2. Lasst sie pleite gehen

Die griechische Regierung schont weiterhin Ihre Reichen,wieso soll ich hierfür aufkommen. Wenn ein Land es nicht einsieht dass es mehr einnehmen muss als es ausgibt,wenn Abgaben bei Reichen oder Einsparungen beim Militär nicht akzeptiert werden,wenn Gr der Meinung ist dass andere Staaten die Zeche zahlen sollen und Solidarität erpressbar ist,dann lasst sie pleite gehen. Ob sie aus dem Euro rausgehen,können sie danach selbst entscheiden.Vielleicht wird der eine oder andere nach der Pleite klüger.

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C. Schmidt 18.06.2015, 05:31
3.

Woher nimmt der Autor die Sicherheit, dass Griechenland von selbst die nötigen Reformen angehen würde? Es soll kein drittes Hilfspaket geben - aber was passiert denn dann nun, wenn Griechenland eben nicht seinen Teil der Bedingungen einhält? Das ist doch gerade die Crux an der ganzen Sache.

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99luftballons 18.06.2015, 05:34
4. Ja, klar!

Besser als jeder Schuldenschnitt!

-Deshalb sollten die Eurostaaten dem IWF und der EZB deren Griechenland-Schulden abkaufen und beim eigenen Rettungsfonds bündeln. Auch für diese Schulden sollte dann gelten: Keine Tilgung, keine Zinsen bis 2023, und danach nur, wenn die griechische Wirtschaft wieder wächst.-

Damit waeren 100% der griechischen Schulden abzuschreiben.
Und einer neuen Verschuldung, in Euro, waere nicht so weit entfernt, wie die naechste zinszahlung der Griechen!

Raus aus dem Euro!
Rumwurschteln koennen die mit ihrer eigenen Waehrung.
Dumm nur, das der Euro auch weiterhin nicht entzogen werden darf.
Dumm fuer 'Resteuropa'!

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netroot 18.06.2015, 05:38
5. Selten....

Sehr selten muss man bei Ihnen so einen Quatsch lesen. Weil Griechenland Pleite ist, kaufen wir uns noch weitere Schulden ein... Superidee! Ich habe eine andere: Wir verkaufen die 70mrd Schulden fuer 5-10mrd an Jemanden, der sich auskennt, wie man das Geld wieder bekommt, oder wie der Nichtzahler eben nie wieder einen Fuss auf den Boden bekommt (siehe Argentinien). Die 5-10mrd geben wir Spanien und Portugal, fuer Investitionen. Damit verschulden wir eine Durchschnittsfamilie in Deutschland immer noch 5stellig.

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analyse 18.06.2015, 05:41
6. Genau das wurde doch immer wieder versucht !

Jede Verzögerung bedeutet mehr verschwendetes Geld ! Wie kann man nur immer wieder auf sozialistische Versprechungen reinfallen !Da helfen nur Neuwahlen ,in der Hoffnung,daß weder alte korrupte Parteien,noch sozialistische,noch ultrarechte Parteien gewählt werden,andernfalls dürfen sie nicht mehr subventioniert werden, bis sie erkennen,daß es mit solchen Parteien und ohne Reformen n icht geht !

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Carlos Gardel 18.06.2015, 05:52
7. DieseDieser Lösungsvorschlag verschiebt nur den Hinrichtungstermin,

aber löst keine Probleme. Das Problem ist das NeoJohn-Verständnis von der wirtschaft: Drückt dollar (neulich auch Euro) ohne den equivalenten Wirtschaftsleistung und alle Länder bezahlen ihre Schulden mit neuen Schulden. Ein Teufelskreis. Irgendwannmal platzt diese Blase wie in der Krise der Hzpotheken der Fall war.
Die politischen Folgen werden fatal und schlimmer asl die ökonomischen. Was i´mich beschäftigt ist eine andere Frage: Gibt es überhaupt keinen Wirtschaftwissenschaftler mit Grips im ganzen Europa?

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marthaimschnee 18.06.2015, 05:56
8.

Warum sollte die Griechen interessieren, wie Frau Merkel irgendwas ihren Wählern verkauft? Die hat ja auch nicht interessiert, wie die griechischen Politiker die aufgezwungenen Unverschämtheiten der Troika ihren Wählern nahebringen. Und wenn die griechischen Wähler Einfluß auf die Wahl Merkels und Schäubles gehabt hätten, wäre da mit Sicherheit kein so rücksichtsloses "Ich hab Recht und Basta" Verhalten an den Tag gelegt worden. Der Punkt ist also nebensächlich bis irrelevant.

Und hinzu kommt, daß man auch auf Seiten der Troika Forderungen stellen müßte. zB die endlich einzugestehen, daß man Griechenland mit den Hilfspaketen eigentlich gar nicht geholfen hat, sondern nur den Banken, die die faulen Verbindlichkeiten hielten (und dafür bis zum Schluß fette Zinsen kassierten, die eben nur durch dieses Ausfallrisiko überhaupt gerechtfertigt waren).
Desweiteren wäre die Erkenntnis ganz sinnvoll, daß die "schwäbische Hausfrau" eine volkswirtschaftlich schwachsinnige Idee ist, die noch dazu mit der Grundidee des Kapitalismus gar nicht vereinbar ist. Aber wie bitte will man diese Erkenntnis jemandem beibringen, der aus seinem rollenden Streitwagen heraus sein eigenes Land kaputtzusparen droht? An der Stelle betreibt ein gewisses Deutschland eine ebenso verfehlte Fiskalpolitik, indem es mit der Brechstange (auf Kosten der Schwächsten, der Infrastruktur, der Bildung, ...) seine Ausgaben reduziert, um damit die Abgabenlast für die zu verringern, die eh schon überproportional viel haben und damit eben das Gros der Staatseinnahmen aufbringen müßten. Dieser Unfug funktioniert solange, wie man auf Verschleiß des Vorhandenen fahren kann. Das geht in Griechenland aber nicht (mehr). Und das wird auch in Deutschland irgendwann nicht mehr gehen. Nötig wäre die Erkenntnis, daß man selber keine Ahnung vom Kapitalismus hat und daß die Banken inzwischen eigentlich was völlig anderes treiben. Dort müssen Reformen stattfinden. Das wußte man übrigens schon 2008. Getan hat man nichts, vorsätzlich!

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Eppelein von Gailingen 18.06.2015, 06:01
9. So lange es in Deutschland Wähler gibt

Die der wankelmütigen Regierung alle Pannen durchgehen lassen, sogar noch für gut befinden, muss man Finanzminister Schäuble recht geben. Eine griechische Regierung zum Fürchten, die so glaubhaft ist wie die Wettervorhersagen in unserer Klimaerwärmung. Eine Deutsche Regierung mit sehr hohem Kippfaktor obendrein, die eine Richtung wie ein Propeller hat. Wenn solche Zwei etwas ausbaldowern muss man schier davon ausgehen, die Vereinbarungen werden nicht eingehalten.
Wahrscheinlich werden die Börsen den €-Austritt Griechenlands mit einer Hausse befürworten, weil der große Unsicherheitsfaktor und Hemmung für einen EU-Aufschwung endlich weg ist. Es wird genau umgekehrt sein, wie Brüssel und Ökonomin Merkel vermuten. Das Bild "Merkel~~~Tsipras" würde jeden Fotowettbewerb "Motto Vertrauen" gewinnen. Goldene Palme obendrein.

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