Forum: Wirtschaft
Drohende Staatspleite: FDP-Finanzpolitiker legt Griechenland Euro-Austritt nahe

Austritt aus der Währungsunion statt einer Umschuldung: Der FDP-Finanzpolitiker Frank Schäffler hält ein Ausscheiden des hochverschuldeten Griechenlands*aus der Euro-Zone für ratsam.*"Das rettet den Euro."

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nixkapital 08.06.2011, 09:19
1. Titel for all...

Zitat von sysop
Austritt aus der Währungsunion statt einer Umschuldung: Der FDP-Finanzpolitiker Frank Schäffler hält ein Ausscheiden des hochverschuldeten Griechenlands*aus der Euro-Zone für ratsam.*"Das rettet den Euro."
Mal eine Frage: Was ist eine "Gemeinschaft" wert, die ein Mitglied zum Austritt bewegt, wenns ihm schlecht geht? Zumal die Gemeinschaft Griechenland trotz offenkundiger Bilanzmogelei in die EU gezogen hat. Da sich Griechenland aber "selbst" entscheiden muss, kann die FDP ja schadlos fordern und versuchen ein paar Punkte über den 3% beim Stammtisch und der BILD-Gemeinde zu ködern...

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kundennummer 08.06.2011, 09:35
2. In der Tat!

Zitat von nixkapital
Mal eine Frage: Was ist eine "Gemeinschaft" wert, die ein Mitglied zum Austritt bewegt, wenns ihm schlecht geht? Zumal die Gemeinschaft Griechenland trotz offenkundiger Bilanzmogelei in die EU gezogen hat. Da sich Griechenland aber "selbst" entscheiden muss, kann die FDP ja schadlos fordern und versuchen ein paar Punkte über den 3% beim Stammtisch und der BILD-Gemeinde zu ködern...
Die armen Griechen wurden von der EU unter Waffengewalt gezwungen mit Goldman Sachs die Statistiken so lange zu kochen bis die Kommissare durchwinken konnten.

Schrecklich erpresst und dann so mit EUROs zugeballert das die armen Griechen sich nicht besser zu helfen wussten als eine Korruptokratie zu werden.

Selbstredent liegt das an dem tiefen Schaden den die griechische Volksseele vor umme 70 Jahren erleiden musste.

BINGO!

WIR SIND SCHULD !

WIR!

So richtig?

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MarkusK124 08.06.2011, 09:44
3. Euro abschaffen

Der Euro sollte abgeschafft werden. Die Geld- und Finanzpolitik dieser Länder zu koordinieren, ist
viel zu kompliziert, als das dies langfristig funktionieren
könnte. Allein schon die Frage, wie hoch die Zinsen durch die EZB sein sollten, ist schwierig zu beantworten, wenn ein Land wirtschaftlich stark wächst, dass andere aber vielleicht sogar
ein negatives Wachstum aufweist.
Auch die Stellung von Deutschland als starkes Exportland wird dadurch mittelfristig nicht gefährdet sein, die Schweiz und Schweden sind schließlich auch mit ihren Industriegütern im Ausland erfolgreich, obwohl sie nicht dem Euro angehören, und trotzdem ein hoher Anteil ihrer Exporte in den Euroraum geht.

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capmidi 08.06.2011, 09:44
4. Das Beste ...

Zitat von sysop
Austritt aus der Währungsunion statt einer Umschuldung: Der FDP-Finanzpolitiker Frank Schäffler hält ein Ausscheiden des hochverschuldeten Griechenlands*aus der Euro-Zone für ratsam.*"Das rettet den Euro."

...was m.M.n.Griechenland beim Austritt passieren kann; also redet ein "Politiker" anscheinend mal ein "wahres Wort"! Nur, er sollte im gleichen Atemzug auch Deutschland nennen! Die EU hat vor dem EURO mittels IWS auch funktioniert!

Und soll Keiner sagen, dann haben diese Austreter mehr Nachteile als vorher in der EU. Papier ist geduldig und die Praxis - laienhaft ausgedrückt - sieht wesentlich anders aus und es gibt immer eine Lösung!

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anonyfox 08.06.2011, 09:46
5. Und da hat der FDP'ler mal Recht!

Wer unfähig ist zu wirtschaften hat in einer Wirtschaftsunion nichts verloren. Der Sinn so einer Beziehung ist gegenseitige Hilfe und Unterstützung zum Wohle aller Beteiligten.

Griechenland jedoch will nur etwas haben ohne Gegenleistung. Man ist sogar so arrogant, die Hilfen zu fordern! Wenn die Ausgaben die Einnahmen überschreiten muss man doch wohl zuerst bei sich selbst ansetzen und nicht Andere für sich zahlen lassen?!

Raus aus der Währungsunion und das Thema ist vom Tisch. Die bisherigen Finanzhilfen sehen wir eh nie wieder, durch eine Umschuldung wird letztlich sowieso auf Geld verzichtet.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

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nixkapital 08.06.2011, 09:50
6. ???

Zitat von kundennummer
Die armen Griechen wurden von der EU unter Waffengewalt gezwungen mit Goldman Sachs die Statistiken so lange zu kochen bis die Kommissare durchwinken konnten. Schrecklich erpresst und dann so mit EUROs zugeballert das die armen Griechen sich nicht besser zu helfen wussten als eine Korruptokratie zu werden. Selbstredent liegt das an dem tiefen Schaden den die griechische Volksseele vor umme 70 Jahren erleiden musste. BINGO! WIR SIND SCHULD ! WIR! So richtig?
Habe ich das behauptet? Ich habe gesagt, dass man sehr wohl weggesehen hat und die geschönten Bilanzen nicht sehen wollte. Lesen Sie Posts richtig ...

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gast2011 08.06.2011, 09:58
7. ich sag mal...

die eu ist bereits zu mächtig, zu hilflos, zuviele eigeninteressen in brüssel, zuviele bürokraten, zu instabile währung, zuviel was wäre wenn, zuwenige die den laden im griff haben, zuwenig demokratie, zuviele bestimmungen und und und...die eu ist am ende und mit ihr der euro

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Kaygeebee 08.06.2011, 10:00
8. .

Ein Euro-Austritt hätte den Vorteil das die Griechen wieder die volle Kontrolle über ihre eigene Währung haben, nicht die EZB. So könnten sie den Drachme dann abwerten um das Defizit zu reduzieren.

http://www.wirtschaftslexikon24.net/.../abwertung.htm

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mannew66 08.06.2011, 10:03
9. Und dann weiter?

Griechenland raus und dann? Portugal raus? Spanien raus? Irland raus, irgendwann vielleicht noch Italien womit wir schon bei einem G7-Staat wären, also eine der führenden Industrienationen der Welt. Was wir jetzt sehen ist das Ergebnis historischer Inkonsequenz vor allem der Kohl-Regierung und der Schröder-Regierung. Die Griechen mussten unbedingt dabei sein, obwohl alle wussten, dass da etwas nicht stimmt. Daraus folgt, und diese Konsequenz wiederum haben wir zu tragen, dass sie jetzt unbedingt dabei bleiben müssen. Alles andere wäre zutiefst ungerecht und der daraus resultuierende Schaden wäre möglicherweise finanziell geringer aber ethisch ungleich größer. Aber vielleicht spielt ja Ethik gar keine Rolle mehr?

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