Forum: Wirtschaft
Drohende Staatspleite: Schäuble verlangt Umschuldung Griechenlands

Klartext statt Weiterwurschteln: Finanzminister Schäuble fordert eine Beteiligung der Banken an der Rettung Griechenlands. Damit legt sich die Bundesregierung mit ihren EU-Partnern genauso an wie mit der EZB - und setzt auf ein gefährliches Spiel mit offenem Ausgang.

Seite 14 von 21
deppvomdienst 08.06.2011, 10:25
130. Zeit zum Rücktritt, Herr Schäuble

Zitat von sysop
Klartext statt Weiterwurschteln: Finanzminister Schäuble fordert eine Beteiligung der Banken an der Rettung Griechenlands. Damit legt sich die Bundesregierung mit ihren EU-Partnern genauso an wie mit der EZB - und setzt auf ein gefährliches Spiel mit offenem Ausgang.
Hätte man bereits vor 5 Jahren wissen können, ob Griechenland dieses Maß an Schulden jemals schultern kann? Vermutlich! Hätte man die Bilanztricksereien der Vorgängerregierungen in Athen im Ausland erkennen können, wenn der politische Wille dazu vorhanden gewesen wäre? Sicherlich!

Aber das ist Streit um des Kaisers Bart, Schnee von gestern. Die eigentliche Katastrophe ist die Fehleinschätzung der Situation in den vergangenen 15 Monaten, in denen die Umschuldung immer weiter hinausgezögert wurde:
Gegenüber den Griechen ist das, schon fast genüsslich zelebrierte, langsame Anziehen der Daumenschrauben unerträglich. Noch ein Sparpaket, und nóch eins, ...
Gleichzeitig wurden Multi-Milliarden deutscher Steuergelder fahrlässig ins Risiko gestellt, unternehmerische Risiken von Banken und anderen Kapitalanlegern völig unreflektiert in Staatshaftung umgetauscht, indem Anlegern erlaubt wurde, diese dubiosen Anleihen an die Zentralbanken zu verkaufen - und zusätzlich für neue Anleihen auch noch Bürgschaften erteilt wurden.

Hierfür liegt die politische Verantwortung eindeutig bei der amtierenden Bundesregierung! In Anbetracht der Falschkommunikation und des entstandenen Schadens ist der Rücktritt längst überfälig - im Quervergleich mussten früher Regierungsmitglieder schon aus nichtigeren Gründen ihren Hut nehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
globalerdorfbewohner 08.06.2011, 10:30
131. welches verdammte Geld denn?

Zitat von Uexkuell
Ich will einfach nur noch mein verdammtes Geld zurück. Ehrlich, dieser Eurofilm mit seinen ganzen Höhen und Tiefen, seinen Dramen, versteckten Intrigen und der hinterhältigen Zurschaustellung obszöner Bankverhältnisse - er isses einfach nicht wert, okay?
...wieso wollen Sie ihr Geld zurück...welches Geld? Es sieht doch, wenn ich nicht voll auf dem Schlauch stehe doch so aus:

1. Griechenland hatte in der Vergangenheit ihren Saftladen nicht im Griff und mussten deswegen (schlechte Ratings) zu höheren Konditionen sich refinanzieren. So weit, so gut...selber Schuld.

2. Wegen der höheren Zinskonditionen stiegen immer mehr Banken auf diesen Zinsmelkzug. Zu 1% Kredite aufnehemen und den Griechen fürs ca. 15fache abdrücken, nach dem Motto..."ihr müsst ja nicht, wenn ihr woanders wollt dann nur zu". Dabei kannte jeder Provinzbanker, dass die Causa Hellas schon vor Jahren risikoreich war. So, RISIKOREICH ist das "Buzz-Word", denn jedes Geschäft mit hohem Risiko hat auch dementsprechend hohe Aufschläge, die dieses Risiko berücksichtigen. Dafür konnten sich ja die Herren Dumpfbackenbanker gegen einen Kreditausfall woanders absichern und immer noch gute Geschäfte machen und taten dies auch.

3. Jetzt ist es halt zum Eintritt genau jenen Risikos gekommen, von dem die Banker VOR Abschluss der Kreditverträge wussten. Wo also ist das Problem? Welches Geld geehrter Mitforist ist davon Ihres? Haben Ihnen die beteiligten Banken Hellas-Staatsanleihen aufgeschwatzt? Die Banken haben sich hier wohl ein wenig ABSICHTLICH verspekuliert. Wieso soll der deutsche Steuerzahler jetzt eingreifen? Sollen doch erst einmal die betroffenen Banken mit der GR-Regierung nach einer Lösung suchen.

Also deswegen bitte, tun Sie doch nicht so, als ob die bösen Griechen Ihnen ihr Geld aus den Taschen ziehen. Die deutschen Banken hätten ja auch woanders investieren können. Gedrängt wurde kein Institut, den Griechen Geld zu leihen, vor allem nicht von der deutschen Regierung.

Was meinen SIe, wie es aussehen würde, wenn die Gläubigerbanken erfolgreich einen Deal mit den Griechen ausgehandelt hätten, sodass die Griechen dieses Krisenszenario überbrücken könnten. Ich denke die Refinanzierungsbedingungen wären bestimmt günstiger, als wenn ständig Merkel, Schäuble & Co. von einer Staatspleite reden, die man sofort per Steuergelder vermeiden müsse. Erst so wurden die ganzen Negativ-Ratings richtig angeheizt, wovon die verleihenden Banken wiederum mehr Zinsen bekommen konnten, mit dem Wissen, dass sie "too big to fail" und "systemimmanent" sind.

Psychologie gekonnt eingesetzt, ist im Stande ganze Staaten zu zerstören, oder zumindest "worst-case-scenarios" abzuschwächen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
UweZ 08.06.2011, 10:40
132. ...

Zitat von masc672
oder ernst gemeint? Wie hat Deutschland denn profitiert?
"Deutschland", genauer eine klitzekleine, bestsituierte Minderheit der Deutschen, hat deshalb "profitiert", weil (nicht nur) nach Griechenland Waren exportiert werden konnten, für die die diese Waren Importierenden eigentlich kein Geld besessen haben, wenn denen die zur Bezahlung benötigte Kohle nicht von deutschen institutionellen Kapitalanlegern geliehen worden wäre.

Ohne diesen (bewusst!) schuldenfinanzierten Export genannter Waren, hätten die exportierten Produkte ja womöglich von den deutschen Wertschöpfenden ureigen verkonsumiert werden müssen. Was ja bei uns eine Erhöhung des Binnenkonsums bedeutet hätte.

Diese kapitalistische Horrorvorstellung, dass die deutschen Wertschöpfenden in den Genuss des von ihnen ureigen Wertgeschöpften gekommen wären, konnte mittels der von deutscher Seite vorangetriebenen Verschuldung der ausländischen Warenempfänger ja gerade nochmal abgewehrt werden.

Denn alles was die deutschen Wertschöpfenden selbst verbrauchen, kann von den hiesigen Kapitalgebern ja nicht im Ausland verschleudert werden. Und ohne genanntes Verramschen bundesrepublikanischer Wertschöpfung im Ausland (Exportüberschuss), wäre hier bei uns die Illusion steigender oder auch nur konstanter Kapitalrenditen recht schnell zusammengebrochen. Worunter der individuelle Anreiz Kapitalist zu spielen, mangels grosszügiger Belohnung des individuellen Raffgierimpulses verständlicherweiser gelitten hätte.

Darum ist es aus kapitalistischer Sicht viel, viel rentabeler, die Waren auf Pump an zahlungsunfähige Käufer ausserhalb unserer Volkswirtschaft zu verschieben. Dann haben wenigsten die im Schweisse ihres Angesichts in Deutschland Malochenden, sprich: der gemeine Fressfeind des Kapitalanlegers, nichts davon. Gleichwohl die leer ausgehenden deutschen Wertschöpfenden die Chose ja ohnehin später löhnen müssen, damit die systemrelevanten institutionellen Kapitalanleger als Gläubiger der Überschuldeten nicht im Orkus der Insolvenz absaufen.

Dann zahlen deutsche Arbeitnehmer schliesslich doch noch für das, was sie zwar ureigen wertgeschöpft haben, aber nicht selbst im Binnenkonsum verbrauchen dürften. Und wie immer, wenn ein Geld- ohne einen zugehörigen Warentransfer zu leisten ist, verdienen sich zwangsläufig irgendwelche Mitmenschen ne goldene Nase daran, wie bei jedem anderen Diebstahl und Betrug auch. In diesem Falle halt die nicht ureigen wertschöpfenden Kapitalanleger.

Deren vergoldete Nasen sich allerdings zunehmend von gewaltinduzierten Nasenbrüchen bedroht fühlen.
Was ich persönlich als etwas weit hergeholt empfinde - da die Köpfe allzu dreister Raffgeier ja auch derart vom raffgeiernden Rumpf getrennt werden können, dass deren mittlerweile vergoldete Nasenbeine heil bleiben...

Jetzt verstanden...???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wbieber 08.06.2011, 10:45
133. Letzter Ausweg - Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone

Was bleibt denn noch? Die Sparpolitik zwingt Griechenland immer tiefer in die Rezession. Die europäische Politik muss sich endlich ein klares Krankenbild des Patienten aus Südosteuropa machen. Ein Austritt aus der Eurozone wäre der von vielen geforderte Bruch mit dem Status quo und ein Zeichen des Neubeginns ohne Schuldenlast.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Trollvottel 08.06.2011, 10:45
134. Titel

Zitat von DergerechteZorn
Deutschland profitiert/e gewaltig von den Griechen und nun spielt sich Schäuble als Lehr- und Zuchtmeister auf... Vor ein paar Tagen war ein SPON-Bericht mit einem Foto betitelt, das die griechischen Demonstranten mit einer Europaflagge, die mit einem Hakenkreuz versehen war, zeigte. Ich verstehe den Zorn der griechischen Bevölkerung nur allzu gut...
Wobei mit dem Hakenkreuz nicht nur Deutschland gemeint ist sondern dieses ganze EU Kleptokratiesystem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Psycho Dad 08.06.2011, 10:54
135. Titellos

Zitat von globalerdorfbewohner
3. Jetzt ist es halt zum Eintritt genau jenen Risikos gekommen, von dem die Banker VOR Abschluss der Kreditverträge wussten. Wo also ist das Problem? Welches Geld geehrter Mitforist ist davon Ihres? Haben Ihnen die beteiligten Banken Hellas-Staatsanleihen aufgeschwatzt? Die Banken haben sich hier wohl ein wenig ABSICHTLICH verspekuliert. Wieso soll der deutsche Steuerzahler jetzt eingreifen? Sollen doch erst einmal die betroffenen Banken mit der GR-Regierung nach einer Lösung suchen. Also deswegen bitte, tun Sie doch nicht so, als ob die bösen Griechen Ihnen ihr Geld aus den Taschen ziehen.
Ihnen ist schon klar, dass mit einer Ausweitung des Rettungsschirmes bei deutscher Beteiligung auch das Kreidtrating von Deutschland in Mitleidenschaft gezogen wird?
Das bedeutet höhere Refinanzierungskosten und damit einen höheren Schuldendienst für D und somit für den deutschen Bürger. De facto wird der deutsche Steuerzahler bereits für griechische Schulden zur Kasse gebeten!!!
Ist nur nicht so offensichtlich
Ansonsten wäre ich auch für eine Beteiligung der Banken...zum großen Teil haben die die Anlagen sowieso schon abgeschrieben oder an die EZB verhökert (die hat wahrscheinlich das größte Problem).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
masc672 08.06.2011, 10:58
136. Guter UWE

Zitat von UweZ
"Deutschland", genauer eine klitzekleine, bestsituierte Minderheit der Deutschen, hat deshalb "profitiert", weil (nicht nur) nach Griechenland Waren exportiert werden konnten, für die die diese Waren Importierenden eigentlich kein Geld besessen haben, wenn denen die zur Bezahlung benötigte Kohle nicht von deutschen institutionellen Kapitalanlegern geliehen worden wäre. Ohne diesen (bewusst!) schuldenfinanzierten Export genannter Waren, hätten die exportierten Produkte ja womöglich von den deutschen Wertschöpfenden ureigen verkonsumiert werden müssen. Was ja bei uns eine Erhöhung des Binnenkonsums bedeutet hätte. Diese kapitalistische Horrorvorstellung, dass die deutschen Wertschöpfenden in den Genuss des von ihnen ureigen Wertgeschöpften gekommen wären, konnte mittels der von deutscher Seite vorangetriebenen Verschuldung der ausländischen Warenempfänger ja gerade nochmal abgewehrt werden. Denn alles was die deutschen Wertschöpfenden selbst verbrauchen, kann von den hiesigen Kapitalgebern ja nicht im Ausland verschleudert werden. Und ohne genanntes Verramschen bundesrepublikanischer Wertschöpfung im Ausland (Exportüberschuss), wäre hier bei uns die Illusion steigender oder auch nur konstanter Kapitalrenditen recht schnell zusammengebrochen. Worunter der individuelle Anreiz Kapitalist zu spielen, mangels grosszügiger Belohnung des individuellen Raffgierimpulses verständlicherweiser gelitten hätte. Darum ist es aus kapitalistischer Sicht viel, viel rentabeler, die Waren auf Pump an zahlungsunfähige Käufer ausserhalb unserer Volkswirtschaft zu verschieben. Dann haben wenigsten die im Schweisse ihres Angesichts in Deutschland Malochenden, sprich: der gemeine Fressfeind des Kapitalanlegers, nichts davon. Gleichwohl die leer ausgehenden deutschen Wertschöpfenden die Chose ja ohnehin später löhnen müssen, damit die systemrelevanten institutionellen Kapitalanleger als Gläubiger der Überschuldeten nicht im Orkus der Insolvenz absaufen. Dann zahlen deutsche Arbeitnehmer schliesslich doch noch für das, was sie zwar ureigen wertgeschöpft haben, aber nicht selbst im Binnenkonsum verbrauchen dürften. Und wie immer, wenn ein Geld- ohne einen zugehörigen Warentransfer zu leisten ist, verdienen sich zwangsläufig irgendwelche Mitmenschen ne goldene Nase daran, wie bei jedem anderen Diebstahl und Betrug auch. In diesem Falle halt die nicht ureigen wertschöpfenden Kapitalanleger. Deren vergoldete Nasen sich allerdings zunehmend von gewaltinduzierten Nasenbrüchen bedroht fühlen. Was ich persönlich als etwas weit hergeholt empfinde - da die Köpfe allzu dreister Raffgeier ja auch derart vom raffgeiernden Rumpf getrennt werden können, dass deren mittlerweile vergoldete Nasenbeine heil bleiben... Jetzt verstanden...???
nach ihren ersten zwei Sätzen habe ich aufgehört zu lesen und habe es nur überflogen. Aber wie schön das Sie wieder mit ihren gewohnten Worten "Kapitalistenwörtern" so umsich geworfen haben. Ja, die Welt ist so böse zu ihnen.

Nochmal. Ich behaupte das Deutschland nicht von Griechenland profitiert. Denn wenn man von denen profitiert, was profitieren wir denn dann von China?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
masc672 08.06.2011, 10:59
137. Ach noch eine Frage

Zitat von UweZ
"Deutschland", genauer eine klitzekleine, bestsituierte Minderheit der Deutschen, hat deshalb "profitiert", weil (nicht nur) nach Griechenland Waren exportiert werden konnten, für die die diese Waren Importierenden eigentlich kein Geld besessen haben, wenn denen die zur Bezahlung benötigte Kohle nicht von deutschen institutionellen Kapitalanlegern geliehen worden wäre. Ohne diesen (bewusst!) schuldenfinanzierten Export genannter Waren, hätten die exportierten Produkte ja womöglich von den deutschen Wertschöpfenden ureigen verkonsumiert werden müssen. Was ja bei uns eine Erhöhung des Binnenkonsums bedeutet hätte. Diese kapitalistische Horrorvorstellung, dass die deutschen Wertschöpfenden in den Genuss des von ihnen ureigen Wertgeschöpften gekommen wären, konnte mittels der von deutscher Seite vorangetriebenen Verschuldung der ausländischen Warenempfänger ja gerade nochmal abgewehrt werden. Denn alles was die deutschen Wertschöpfenden selbst verbrauchen, kann von den hiesigen Kapitalgebern ja nicht im Ausland verschleudert werden. Und ohne genanntes Verramschen bundesrepublikanischer Wertschöpfung im Ausland (Exportüberschuss), wäre hier bei uns die Illusion steigender oder auch nur konstanter Kapitalrenditen recht schnell zusammengebrochen. Worunter der individuelle Anreiz Kapitalist zu spielen, mangels grosszügiger Belohnung des individuellen Raffgierimpulses verständlicherweiser gelitten hätte. Darum ist es aus kapitalistischer Sicht viel, viel rentabeler, die Waren auf Pump an zahlungsunfähige Käufer ausserhalb unserer Volkswirtschaft zu verschieben. Dann haben wenigsten die im Schweisse ihres Angesichts in Deutschland Malochenden, sprich: der gemeine Fressfeind des Kapitalanlegers, nichts davon. Gleichwohl die leer ausgehenden deutschen Wertschöpfenden die Chose ja ohnehin später löhnen müssen, damit die systemrelevanten institutionellen Kapitalanleger als Gläubiger der Überschuldeten nicht im Orkus der Insolvenz absaufen. Dann zahlen deutsche Arbeitnehmer schliesslich doch noch für das, was sie zwar ureigen wertgeschöpft haben, aber nicht selbst im Binnenkonsum verbrauchen dürften. Und wie immer, wenn ein Geld- ohne einen zugehörigen Warentransfer zu leisten ist, verdienen sich zwangsläufig irgendwelche Mitmenschen ne goldene Nase daran, wie bei jedem anderen Diebstahl und Betrug auch. In diesem Falle halt die nicht ureigen wertschöpfenden Kapitalanleger. Deren vergoldete Nasen sich allerdings zunehmend von gewaltinduzierten Nasenbrüchen bedroht fühlen. Was ich persönlich als etwas weit hergeholt empfinde - da die Köpfe allzu dreister Raffgeier ja auch derart vom raffgeiernden Rumpf getrennt werden können, dass deren mittlerweile vergoldete Nasenbeine heil bleiben... Jetzt verstanden...???
Zwingen wir andere Staaten bei uns zu kaufen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sevitas 08.06.2011, 11:04
138. Zinsrechnung

Zitat von papayu
Ratten und Hyaenen beginnen das noch nicht tote Lebewesen anzufressen. Die Banken machen genau dasselbe! Mit 15% Zins kommt niemand mehr hoch, der wie Griechenland u.a.riesige Schulden hat. Es waere besser, einen niedrigeren(3%?)Da muss ja der Schuldner sein BIP und Export nur etwas mehr erhoehen. 15 oder noch mehr % ist auch beim hochsubventionierten Niedriglohnland D. nicht drin. Ausserdem sollten die Banken an der Pleite GR. beteiligt werden und noch nicht bezahlte Waren sollten weiterverkauft oder zurueckgenommen werden! z.B. Panzer und Uboote!!!
Wann verstehen Sie denn endlich einmal, daß die Zinsen so hohc sind, weil die Anleihen bei ca 60 Prozent notieren und alle, die diese Papiere bei 100 Prozent gekauft haben, bekommen weiter ihre 4 oder 5 Prozent, die Besitzer verlieren also 40 Prozent. Soviel ich weis, gab es keine einzige Ausgabe von gr. Anleihen, die bei 100 Prozent mit 15 % verzinst wurden

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Benjamin1965 08.06.2011, 11:11
139. Nicht viel von der Welt gesehen

Zitat von mitwisser
Jetzt verstehe ich auch, warum sich die (Deutschen) Banken in diesem Land so wohl fühlen. Ist ja (fast) wie im eigenen Hause..
Sie scheinen noch nicht viel von der Welt gesehen zu haben. Griechenland ist beruechtigt. Es ist eigentlich vonvorstellbar, dass so ein land in die EU aufgenommen wurde. Das ist mindestens so schlimm wie Romania oder Bulgaria.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 14 von 21