Forum: Wirtschaft
Drohende Übernahme: K+S will angeblich Hilfe vom Staat
DPA

Im Abwehrkampf gegen eine drohende Übernahme aus Kanada setzt der deutsche Düngemittelkonzern K+S offenbar auf staatliche Hilfe. Laut einem Zeitungsbericht könnte die Bundesregierung einspringen und Aktien aufkaufen.

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getrud,dieleiter! 29.07.2015, 09:21
1. Ach, sollte das nicht

der "Markt" regeln? Der weiß doch viel besser, was für alle gut ist...

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mcvitus 29.07.2015, 09:23
2. Ja geht's noch?

Der Staat als Retter für fehlerhaftes Management? Die fetten Bezüge gehen natürlich nach wie vor an die "Nieten in Nadelstreifen". Wenn TTIP vereinbart wird, würde das im Falle einer wie auch immer gearteten Bundesbeteiligung vor einem geheimen Schiedsgericht landen. Mit Forderungen nach Gewinnausfall inklusive. Besser man gewöhnt sich schon jetzt an die kommenden raueren Bedingungen.

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ctwalt 29.07.2015, 09:26
3. ?

Ist das hier noch freie Marktwirtschaft? Wie kann ich Anteile meines Unternehmens an die Bundesregierung verkaufen?

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udo.sowade 29.07.2015, 09:37
4. Das trifft dann aber K&S

genauso wie die Übernahme der ostdeutschen Kaliindustrie Anfang der 90iger Jahre. Es gibt eben wahrscheinlich doch ausgleichende Gerechtigkeit.

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Vampiresclub 29.07.2015, 09:38
5. Das kommt davon

K+S hat in seiner Geschichte verschiedentliche Unternehemn auf dem selben Wege in seine Gruppe integriert. Daher sollte man sich der Risiken von Streubesitz klar sein. Es gibt keinen Ersichtlichen Grund hier staatlich einzugreifen. Die KfW sollte Ihr Geld für wichtigere Investitionen nutzen, wie Unternehmen zu stützen, die die Grundversorgung der Menschen sicherstellen, und nicht marktwirtschaftlich betrieben werden können, aber trotzdem größere Investitionen brauchen.

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demiurg666 29.07.2015, 09:38
6. Mein Konkurrent

möchte gerne meinen Kiosk kaufen. Bitte lieber Staat, so lange ich Geld gemacht habe, habe ich nie etwas gewollt, jetzt aber bitte ich Dich mir Geld zum Erhalt meines Kiosks zu geben. Ansonste befürchte ich das mein Konkurrent die Moni kündigt und nur noch die Jessie als Arbeitsnehmerin behält. Das wäre eine 50% Reduzierung des Personals!

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archie4strings 29.07.2015, 09:43
7. Kaufen!

Ich denke da sollte der Staat zuschlagen. Als Hauptanteilseigner könnte man dann zukünftig noch den Salzeintrag in die Werra stark reduzieren um gemäß der WRRL einen guten Gewässerzustand zu fördern (was mit Salzbelastung nie innerhalb der gegebenen Fristen funktionieren wird) und so Strafzahlungen an die EU vermeiden ;)

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hanfiey 29.07.2015, 09:45
8. nicht rentabel

Der Kalibergbau ist in Deutschland nicht rentabel, die Preise gehen zurück. Warum jetzt wieder Aktionäre gerettet werden sollen anstatt ein Aktienrückkauf zu veranstalten weiß ich auch nicht. nach der Übernahme wird eh dichtgemacht um Konkurrenz aus dem Weg in Europa zu haben. Geschäfte mit rusland liegen ja auf Eis und diese Lücke will Potash bedienen.

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jambon1 29.07.2015, 09:46
9.

Ein kleiner Vorgeschmack auf dass, was uns mit TTIP droht.

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