Forum: Wirtschaft
Drohender Brexit: Hoffen auf die Anlegerpanik
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Der EU-Austritt wäre für den Finanzplatz London desaströs. Banker fürchten einen Konjunktur-Crash und den Verlust Zehntausender Jobs. Sie sehen nur eine Chance, den Brexit abzuwenden.

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Peter Marks 22.06.2016, 12:29
10. welch ein BREXIT Geschwafel...

... seriöse Umfragen zeigen doch eindeutig, dass es den BREXIT nicht geben wird. Ich erinnere mich an die 70er als GB dabei war sich der EWG anzuschliessen. England lag wirtschaftlich am Boden und dann war man endlich drin. Wenn einem heutigen Mitglied ein EU- Beschluss nicht gefällt dann kann es ein Veto einlegen und fertig. Ein Grund aus der EU auszutreten gigt es deswegen nicht.

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hm2013_3 22.06.2016, 12:32
11. de ja vu

irgendwie erinnert mich dieses EU-Referendum an die Bundespräsidentenwahl in Österreich

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Fricklerzzz 22.06.2016, 12:33
12. Das sehe ich völlig anders

Zitat von exil-teutone
Die Souveränität GBs war nie und ist nie bedroht. GB bzw. UK ist ein souveränes Gebilde, die EU ist es nicht, und wird es aller Wahrscheinlichket nach auch nie sein. Der Grund, warum so viele EU-Regelungen in UK (und allen anderen EU-Ländern gelten, bzw. gelten sollten) liegt ganz einfach daran, daß die jeweiligen nationalen Parlamente (UK: House of Commons) die Regelungen in nationale Gesetze "gießen". Es liegt also nicht an Brüssel oder dem EU "Monster" (nur ca. 6% des EU-Etats wird für overhead, also Administration verwendet, ein sehr guter Wert!), sondern den nationalen Parlamenten.
Die EU gängelt die Bürger Europas in vielen Bereichen. Die EU-Verodnungen will keiner und braucht keiner. Ihre Erstellung verläuft demokratisch unlegitimiert lobbygesteuert. Ich finde richtig, das die EU-Mact geschwächt wird. Hoffentlich gibt es bald noch mehr Austrittskandidaten.

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unbekanntgeblieben 22.06.2016, 12:34
13. Oder aber ...

Zitat von tomxxx
eigentlich den Bankxit? vielleicht wollen sie einfach eine Wirtschaft, die sich an Angebotz und Nachfrage orientiert und nicht nach dem Kapital-Dienstleister?
Nachdem man Jahrzehnte auf diese 'Experten' gehört hat, deren Thesen 1zu1 übertragen wurden und trotzdem falsch waren, überprüft man jetzt schlichtweg, ob das, was angeblich nicht geht nicht vileleicht doch geht ...

Der Mindestlohn war ja angeblich auch der Untergang der deutschen Wirtschaft ... und die Marktwirtscahft hätte zur Zeit der Griechenlandkrise eine Pleite der Gläubiger und Banken gefordert (raten sie mal in vorwiegend welchen Ländern).

Man hat die Schulden von Privatleuten auf den Staat gelegt, eine historische Tilgung der Wettschulden einiger weniger auf Kosten der Steuerzahler. Und bis heute haben das kaum welche gemerkt. Oder warum sind die Griechen angeblich so gierig oder Merkel Kanzlerin (den sie kann nur bemerkenswert dämlich sein oder hat diesen Betrug mutwillig durchgeführt).

Oder private Rente ist alternativlos. Aber siehe da, die AfD bekommt Stimmen und ohne dass diese überhaupt eine Alternative verlangen rudert man da ganz schnell zurück ...

Brexit, AfD, das sind alles Konsequenzen jahrelanger Unfähigkeit und Lügen. Wenn das eigene Leid der armen nur zugunsten weniger angeblich notwendig ist, fragen die sich warum sie an dem Konstrukten überhaupt festhalten sollen ...

Ironischerweise könnten Gabriel und Merkel mit einen einfachen Satz ihre Wähler zurück kriegen: "Ich habe meine Wähler mutwillig und zum eigenen Vorteil betrogen".

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wastl300 22.06.2016, 12:36
14. Ein Grund mehr pro Brexit

Der Moloch der Gegenwart: Banken.
Ein paar Banker weniger tut der Gesellschaft gut. Es werden bestimmt nicht die (wie üblich) 10.000de Jobs sein, welche wegfallen. Die Wege werden andere sein, und neue Jobs in Rest - EU in Aussicht.

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Ikarus Schmidt 22.06.2016, 12:37
15. Keiner wird die Schuld bei sich sehen

Ich denke auch, dass wenn der Brexit schief geht, jede negative Folge wieder der EU in die Schuhe geschoben wird. Kann mir nicht vorstellen, dass die heutigen Brexit-Befürworter dann reflektiert mit den Folgen ihrer Entscheidung umgehen.

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curiosus_ 22.06.2016, 12:37
16. Jetzt wird mir auch klar ...

Zitat von Stefan Schultz
Nach Angaben des TV-Senders Sky hat allein der Finanzgigant Goldman Sachs heimlich eine sechsstellige Summe für Kampagnen gespendet, die sich für einen Verbleib Großbritanniens in der EU einsetzen.
... warum Spon schon seit Wochen eine Breitseite nach der anderen auf die Brexit-Befürworter abschießt.

Zitat von Stefan Schultz
… spekuliert auch der Hedgefonds-Manager darauf, dass sich der Brexit noch abwenden lässt. Denn im Falle eines EU-Austritts drohen die Börsen, das Pfund und die Immobilienpreise abzustürzen. Er hoffe, dass vielen Briten die eigenen Ersparnisse und der Wert ihres Eigenheims letztlich doch wichtiger seien als die Souveränität der Nation
Nun ja, die Wähler mit derartigen Problemen werden wohl in der Unterzahl sein. Und die Anzahl der Wähler, die von sinkenden Miet- und Kaufpreisen profitieren wird deutlich höher sein. Da scheint der Hedgefonds-Manager doch ein etwas unrealistisches Weltbild zu haben.

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viktor koss 22.06.2016, 12:39
17. So lange man die Zockereien mit windigen Finanzpapieren...

...als Heilmittel für die Stabilität der Märkte bewerte, wird die Krise immer tiefer politische Geschehen lenken.

Es ist kein Zufall dass auch die Schweiz angesichts der möglichen eines Brexits, ihr Aufnahmeantrag in EU zurückgezogen hat. Dabei drehen sich viele Gründe um die Freiheit der Finanzindustrie und die Sicherheiten der besonders lukrativen Finanzgeschäfte.

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El pato clavado 22.06.2016, 12:39
18. Unter geiern

der Titel eines Karl May Romans. Was könte der Mann vielleicht heut schreiben ,Unter Bankern?

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dr_schiwago 22.06.2016, 12:41
19. Brexit Panikmache

Die gleichen unreflektierten (da absoluten) Weltuntergangsszenarien für die ganz UK - und hier speziell für London City - wurden doch auch dargeboten als die UK nicht in den Euro wollte.

Zumindest dieser Weltuntergang ist wohl mehr als nur ausgelieben, dass sollte zu denken geben.

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