Forum: Wirtschaft
Drohender Euro-Ausstieg: Tsipras prophezeit Horrorszenario für die EU
AFP

In Verhandlungen um weitere Hilfen für Griechenland nähern sich Gläubiger und Schuldner nur in Millimeterschritten an. Jetzt erhöht Premier Tsipras den Druck auf anderem Wege: Durch Hinweis auf die Folgen eines Grexits.

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pledi 09.06.2015, 11:49
110. Danke

Danke, Herr Tsipras, für die Tipps. Lassen Sie das jedoch unsere Sorge sein.

Ihre Sorgen werden anderer Natur sein und vermutlich schlimmer.

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meyer01 09.06.2015, 11:49
111. Kosequentes Handeln gefragt

Ein Grexit begleitet von Konsequenz der übrigen Euro Länder ergibt ein erstarktes Euro Land. Handlungsfähigkeit zu zeigen ist immer keine ganz falsche Entscheidung. Also mal Hose stramm ziehen, klare Kante zeigen und raus mit den Griechen, ist doch nur der Euro.... :-) und ich bin mir sicher, das sie irgendwann wieder lieb anklopfen und um Aufnahme bitten. Die Kredite lassen wir solange liegen ;-) Alles eine Frage der Perspektive.

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Lamboing 09.06.2015, 11:49
112. Neuer Vorschlag

Wir haben so unendlich viel Kriegsschuld auf uns geladen; das können wir gar nicht wieder gut machen. Also lassen wir es gleich besser ganz. Äh, wollte sagen da müssen wir wohl ganz tief in die Taschen greifenl. Ausserdem haben die Griechen ja die Demokratie erfunden. Sind da nicht Mrd. als Patentgebühren fällig? Vorschlag zur Güte: Wir machen einen 100%igen Schuldenschnitt, werfen alle Flüchtlinge aus D`land raus (spart Mrd.!), kürzen allen Hartz4lern ihre Bezüge um 30% und erhöhen die Lohn-und EKsteuer um den gleichen Betrag; ebenso die Grundbesitzabgaben für die ganzen kapitalistischen Wohnungs- und Hauseigentümer. Das ganze aber bitte auf 25 Jahre begrenzt (so wie beim Soli). Das müsste doch reichen für die armen Griechen, zumindest fürs Erste und es ist endlich Schluss mit dem Gezetere. Dann können wir alle wieder fröhlich Sirtaki um den Weihnachstsbaum tanzen!

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chlorhahn 09.06.2015, 11:50
113.

ein Grexit bedeutet, dass GR zum Dauerpflegefall der EU wird. Das wird sehr lange sehr viel Geld kosten. Die Nicht-Euro-Länder (GB, ...) werden sich daran sicher nicht beteiligen.

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thespeedmaster 09.06.2015, 11:50
114. Dauer-Alimentierung

Wer den Grexit nicht will, muss sich auf eine Dauer-Alimentierung in Höhe von rund 4 Mrd EUR monatlich einstellen. Was bisher in 5 Jahren nicht funktioniert hat, wird aufgrund der völligen Inkompetenz und Beratungsresistenz auch in den nächsten Jahrzehnten nicht funktionieren. Kein Gexit heißt monatlich zahlen - bis ans Ende unserer Tage!

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mipez 09.06.2015, 11:50
115.

Lieber jetzt die Griechen abkoppeln als dauerhaft die Finanzen der EU-Staaten im Nirvana zu verbrennen. Das Theater war schon 2010 völlig daneben, das hat nichts mit "Solidarität" zu tun, sondern einfacher Logik.

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bescheuert 09.06.2015, 11:51
116. Würde Tsirpas

das Reformprogramm der EU annehmen und damit der Sozial -Kahlschlag vorrangetrieben , würde das Hilfsprogrmm von 7,2 Milliarden durchgewunken und das Dritte Hilfsprogramm würde schon warten.
Das lief mit den Konservativen und Sozis in Griechenland wunderbar.
Soziale Kürzungen gegen Kohle! Zeit wäre gewonnen

Von Grexit ständ nix in den Medien. Still ruht der See.

Jetzt wird so getan als wenn das Schicksal und die Überschuldung daran hängen ob dem griechischen Rentner nochmals 10 % Rente gekürzt werden.
Einfach nur heuchlerisch oder wahrnehmungsgestört find ich das

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MephistoX 09.06.2015, 11:51
117. Sorry, ...

... bislang hegte ich ja noch gewisse Sympathien für die Syriza-domierte griechische Regierung, zumal sie den Mist ihrer Vorgänger-Regierungen ausbaden soll/muss, aber Tsipras zeigt mittlerweile arg zunehmende, in Ansätzen megalomane "selbstzerstörerische Tendenzen".

Sicher besteht da eine gewisser "Mut der Verzweiflung", aber auch ein politisch rel. unbedarfter Tsipras sollte wissen, dass konstruktive REALpolitik nicht ohne Kompromisse und ein notwendiges Minimum an gegenseitigem Vertrauen auskommt.

Seine doch irgendwie erpresserische "Alles-oder-Nichts-Strategie" wird nicht aufgehen und er vergibt damit nur unnötig Chancen für "sein" Land, weil die Solidarität der EU-Partner nun mal nicht unbegrenzt und bedingungslos ist und sein kann.

Auch er muss "Kröten schlucken", selbst auf die Gefahr hin, dass er dadurch etliche seiner Wähler verprellen könnte und auch wird.

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Emderfriese 09.06.2015, 11:52
118. Euronen

Zitat von SPONU
....Frankreich, Italien und Spanien hohe Schulden haben....ABER, insb. Spanien setzt Reformen um und hat zudem wie Frankreich und Italien noch eine Industrieproduktion sowie Landwirtschaft. Griechenland hat NIX.
Ist nicht ganz richtig. Denn Griechenland hat etwas sehr Wichtiges: den Euro. Der Euro ist eingebunden in ein System der europäischen Wirtschaft, das zwar nicht im sozialen Sektor, wohl aber im industriellen und Bankenbereich so zusammenhängend ist, wie eine nationale Ökonomie auch. Nimmt man den Griechen den Euro - denn sie selbst wollen ja im Verbund bleiben - hat das Auswirkungen auf die Wirtschaftsgemeinschaft EU insgesamt. Weil neben den Verlusten (besonders für die BRD) über die griechischen Schulden sind vor allem weitere Angriffe der Finanzhaie auf den Euro und die EU zu erwarten. Spanien stand schon einmal kurz vor der Pleite und konnte nur mit massiven Eingriffen davor bewahrt werden. Dieser Tanz wird von Neuem losgehen! Denn eins ist mal sicher: Die Situation in vielen anderen Ländern (auch in der BRD) ist währungspolitisch nicht unbedingt anders als in Griechenland. Nicht rückzahlbare Schulden über Schulden. Und die Zinsen steigen wieder...

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halfbrain 09.06.2015, 11:52
119. Was Tsipras früher eigentlich einmal ...

... Versicherungsvertreter? Nach der Devise: Wenn Sie jetzt diese tolle Lebensversicherung nicht abschließen, dann gute Nacht für Ihre Zukunft! Angstmache nennt man das auch.

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