Forum: Wirtschaft
Drohender Handelskrieg: US-Unternehmer warnen Trump vor Machtprobe mit China
REUTERS

Donald Trump hat China Zölle angedroht. Die US-Handelskammer will den Präsidenten von dem Plan abbringen. Aus Peking kommt eine verklausulierte, aber sehr deutliche Warnung.

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kuac 16.03.2018, 09:06
30.

Zitat von puglio
...von seinem Amt. Er versucht die USA wie ein Immobilienmogul der 80er Jahre zu führen, nicht wie ein Präsident als höchster Diener des Staates......
Sie beleidigen Trump, wenn Sie ihn "Diener" nennen. Er ist und bleibt Herrscher, egal wenn dabei auch die USA kaputt geht.

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susybntp11-spiegel 16.03.2018, 09:08
31. Wer sich so ein Firmenimperium wie Trump....

...aufgebaut hat, hat dies sicherlich nicht immer mit legalen Mitteln gemacht. Genau so benimmt der sich, eine Firma mit teilweise legalen und illegalen Mitteln hochzupuschen ist was anderes als eine komplexe Volkswirtschaft am laufen zu halten, der versucht Amerika genau so egoistich zu führen wie seine Firma. Der Schaden den er bisher angerichtet hat und noch weiter anrichtet, wird den Amis noch schwer auf die Füsse fallen, die Zeit läuft schnell und seine Fehler werden immer größer.

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meynertc 16.03.2018, 09:08
32. Er hat aber leider Recht..

Ich bin wahrlich kein Trump Anhänger und doch ist es notwendig sich mal an den Tisch zu setzen und die bestehenden Handelsstrukturen weltweit zu diskutieren. Deutschland ist Export Weltmeister, da wir unser Land und unsere Interessen über Jahrzehnte durch eine Abschottungspolitik forciert haben. Wirklich fair wären sogenannte 'Spiegelsteuern', die nichts anderes darstellen als ein Gleichgewicht an Zollschranken. Dann liegt es an jedem Land selber, Strukturen zu entwickeln um Wettbewerbsfähig zu sein. Allerdings könnte es dann auf einen Währungskrieg hinauslaufen und es gewinnt dasjenige Land mit der schwächsten Währung - China hat uns das über die letzten 20 Jahre wunderbar vorgemacht - ein verflixter Kreislauf... Grund genug dafür, dass sich die grossen Länder unserer 'Weltgemeinschaft' mal ohne Drohgebärden zusammensetzen und diese Situation versuchen sachlich zu lösen - Globalisierung funktioniert nur, wenn man sich auf gegenseitige Spielregeln einigt und nationale Handelsinteressen hinten anstellt.

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tylaris 16.03.2018, 09:12
33.

Zitat von steinbock8
ist gar nicht in der Lage komplexe Zusammenhänge zu erkennen solange jedoch die Republikaner ihn gewähren lassen muss man davon ausgehen das sie mit der Richtung einverstanden sind das macht natürlich auch klar wessen Geistes Kind sie selber sind
Ich finde es gefährlich D. Trump jegliche Kompetenz abzusprechen. Ich denke er weiß sehr genau was er tut. Leider wird in deutschen Medien nur sehr einseitig und polemisch berichtet. Es geht hier um extrem komplexe volkswirtschaftliche Zusammenhänge. welche auch von Spezialisten nur schwer umrissen werden können und umstritten sind.

Langfristig will D-Trump USA unabhängiger von Importen aus dem Ausland machen. Das tut zunächst natürlich weh, insbesondere den großen Konzerne welche extrem von der Globalisierung profitieren. Ob dies der richtige Weg ist, lässt sich natürlich diskutieren.

DT fehlt zweifellos das diplomatische Feingefühl und sollte aufpassen sich nicht komplett ins Abseits zu stellen. Aber er bringt frischen Wind in die etablierte Kuschelkurspolitik, die weltweit immer mehr auf Ablehnung stößt (siehe Wahlergebnisse in USA, Deutschland, Italien, Österreich,...)

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s.l.bln 16.03.2018, 09:13
34. Ihr Vergleich hinkt...

Zitat von thrifter
...ist es nötig, ihnen nachdrücklich klarzumachen, aus wessen Hand sie ihr Futter kriegen.
...ein wenig, weil es hier eher die Katze ist, die das Futter zuteilt, und die Kleidung, und das Spielzeug, und...
Füttert er sie nicht mehr, wohnt er nackt im Karton, weil er vergessen hat, wie man selbst an Kleidung ,Futter und Spielzeuge kommt.

Den Chinesen täte die Konfrontation ziemlich weh, aber sie beliefern neben den USA den größten Wirtschaftsraum der Welt und nebenbei auch noch einen gigantischen Binnenmarkt.
Mit genau diesem Wirtschaftsraum legt Trump sich simultan an, weil er es einfach nicht besser weiß.
Der Feind meines Feindes...

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Cyman 16.03.2018, 09:14
35. Lasst ihn gewähren...

Soll er doch seinen Willen bekommen. Wäre ein spannendes Experiment und man würde sehen, wer am längeren Hebel sitzt (Trump mag ja solche Vergleiche). Wenn China wollte, könnten sie ganz schnell den US-Dollar entwerten. Aber wenn DT unbedingt die amerikanische Wirtschaft zu Grunde richten möchte - bitte schön, immer rein ins Vergnügen!

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Fragen&Neugier 16.03.2018, 09:17
36. Sanfte, konsequente EU mit guten Zöllen gegen Chinas Dumpingstahl?

Zitat von claus7447
Aber Donald ist wie ein sechsjähriges Kind. Komplexe Zusammenhänge nicht verstehen, unbedingt selbst etwas ausprobieren müssen, die Finger an der herdplatte verbrennen. Europa bleibe sanft und konsequent. Laute Töne braucht es nicht.
Wenn zwei das selbe tun, ist es noch lange nicht das selbe.

Die EU erhebt ebenfalls massive Zölle, um den Rest der ihr verbliebenen Stahlwerke vor chinesischer Konkurrenz zu "schützen".
Gestern konnte man bei Maybritt Illner lernen, dass das "was ganz anderes" sei als die Zölle auf Stahl, die "Donald Trumps USA" erheben wolle. "Europa" wehre sich nur gegen die "unfaire" Staatssubventionierung Chinas, während Donald Trump "überhaupt nichts von Wirtschaft verstehe", zwar im Ergebnis ähnliches für die USA versuche wie es die EU seit Jahren praktiziert, aber eben "hirnlos" und nicht etwa überlegt und wehrhaft wie "Europa". Vor einigen Jahrzehnten hat die EWG in gleicher Weise bereits japanischen Stahl abgewehrt, wie heute chinesischen. Ein Vorgehen, an dem noch nie jemand etwas auszusetzen hatte, bis heute nicht.
Im Spiegel dieser Woche steht, Barack Obama habe mit einem Schlag 25% Importzoll auf Autoreifen erhoben, um die heimische Produktion zu schützen. Offenbar mit Erfolg - 19'000 Arbeitsplätze seien neu in den USA dadurch entstanden.
Aber eben, Barack Obama war oder ist eben vielen "überzeugten Europäer" ein Heiliger, "mein Held" und als der machte, was Donald Trump jetzt auch macht, was das edel, hilfreich und gut für den Weltfrieden, gut für die Globalisierung, gut für Europa und gut für die Weltwirtschaft.
In einem ist "Europa", insbesondere seine Führungsmacht Deutschland 100% konsequent: die edle Gesinnung heiligt jedes Mittel gegen jeden und alle und für jeden und alle, die einem gerade zupass kommen.
"Die Globalisierung lässt sich nicht aufhalten!" ist eine bemerkenswert simple Antwort auf einen sehr komplexen Sachverhalt. Mit der gleichen stupenden oder sanften Konsequenz könnte man sagen: "Das ist reine Theorie. Es hat's noch niemand versucht!"

Viel einfacher ist: Trump ist an allem schuld, weil er ein schlechter, dummer, rassistischer und sexistischer Mensch oder besser Trottel ist, während Jean-Claude Juncker und die anderen EU-Granden die Weisheit, die Güte und die Rechtsstaatlichkeit offenbar mit Suppenlöffeln gegessen haben. So einfach kann man sich die Welt machen. Mit der "richtigen" Gesinnung ist alles erlaubt, gut und weise, mit der "falschen" alles mindestens illegal und kindisch.

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muellerthomas 16.03.2018, 09:17
37.

Zitat von bogedain
China muss nur einen Teil der US Staatsanleihen verkaufen und kein anderer Staat oder Fonds diese dann kaufen...dann hat Trump umd damit die USA ein gigantisches Problem
Aber weshalb sollte kein anderer die kaufen? Jeden Tag werden für zig Milliarden USD US-Staatsanleigen gehandelt und China hält gerade einmal 5,6% der ausstehenden Anleihen. Letztlich wäre es sogar prima für die US-Wirtschaft (und auch Europa), wenn China die Bestände abbeuen würde, was dann zur Aufwertung des CNY führen würde.

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Beat Adler 16.03.2018, 09:23
38. Wer sagt, dass die EU US Strafzoelle hinnimmt?

Actionscript Heute, 08:16
12. China wird die Zölle nicht so hinnehmen
wie die EU. Es .....
..........................................

Wer sagt, dass die EU US Strafzoelle hinnimmt?
Beispiel:
Harley Davidson Motorraeder. 16% davon werden in die EU exportiert. Wenn durch EU Starfzoelle die Preise um 10% steigen, dann bricht dieser Umsatz zusammen. Er vermindert sich mindestens um 2/3. Das bedeutet fuer die Firma Harley einen Umsatzrueckgang von 10%, damit das Aus der Firma. Bankrott und Personal auf die Strasse, ausser Trump schenkt jedem Offizier der Streitkraefte eine Harley fuer Ausfluege;-)
mfG Beat

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kunibertus 16.03.2018, 09:26
39. Im Forum ist

schon mehrfach darauf hingewiesen worden, dass ein Großteil der Importe aus China Waren sind, die amerikanische Konzerne dort aus Kostengründen produzieren lassen und weil sie dann den Preisvorteil an den amerikanischen Käufer weiter geben können. Wenn sich nun die Importe wegen der Schutzzölle verteuern, dürften die Kunden nicht sehr amüsiert sein. Und die Produkte in den USA selbst herzustellen, dürfte wahrscheinlich auch nicht mehr so einfach sein. Zusammengefasst: Herr Trump hat schon die Säge in der Hand für den Ast, auf dem er sitzt.

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