Forum: Wirtschaft
Drohender Streik: Bahn setzt Gespräche mit GDL kurzfristig fort
DPA

Ist der Streik im Personenverkehr noch abwendbar? Die Deutsche Bahn will die Gespräche mit der Lokführergewerkschaft GDL "kurzfristig" fortsetzen. Verkehrsminister Dobrindt erwägt für künftige Tarifkonflikte nun Zwangsschlichtungen.

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Marcath 19.05.2015, 19:49
1.

Wenn diese Bereiche so sensibel sind, warum übernimmt der Staat das dann nicht und verbeamtet wieder alle?

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Walther Kempinski 19.05.2015, 19:52
2. Weseslky muss weg

Wenn ich bei der GDL wäre, dann wäre ich sauer auf meinen Chef. Dieser Wutbürger aus Sachsen hat die GDL komplett zum Affen gemacht. Sämtliche Ziele wurden nicht erreicht, das Ansehen der GDL ist komplett im Eimer. Beim letzten Streik waren es gerade mal 20%. Damit ist die GDL ungefähr so beliebt wie Fußpilz. Streiken bis der Arzt kommt kann jedenfalls nicht die Lösung. Dabei kommt Weselsky noch nicht einmal auf die einfachste Lösung. Soll er den Personenverkehr doch komplett in Ruhe lassen und den Güterverkehr unbefristet bestreiken. Damit wäre die GDL schon mal etwas beliebter beim kleinen Mann, der nun wirklich nichts dafür kann. Ebenfalls wäre die Bahn härter getroffen als bei punktuellen Streiks. Selbst wenn beim Güterverkehr nur 30% der Züge nicht fahren...es wäre auf Dauer schlimmer für die DB. Die Kumpels die streiken, bekämen dann natürlich wesentlich mehr Streikgeld...sie sollen die Geschädigten nicht sein. Alle hätten somit gewonnen, außer der Bahn...

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AndreasWolf 19.05.2015, 19:57
3. Zwangsschlichtung???

Staatliche Zwangsschlichtung ist nach Artikel 9 Absatz 3 Grundgesetz prinzipiell ausgeschlossen. Der Staat ist im Bereich der Tarifautonomie und des Arbeitskampfes zur Zurückhaltung und Neutralität verpflichtet. Auch ein bayerischer Dipl. Soziologe sollte als Bundesverkehrsminister das Grundgesetz kennen bzw. sich entsprechend beraten lassen. Sonst wird es lächerlich... Gleiches gilt für Journalisten ;-) vorher recherchieren, dann veröffentlichen.

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aufklarer 19.05.2015, 19:59
4. wird ja immer besser...

...am liebsten würden sie (CDU, FDP, AFD) doch Streiks gleich ganz verbieten.
Damit die Ausbeutung 2.0 endlich kommen kann!

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donatellab 19.05.2015, 20:01
5. Der nächste Schritt

Was mischt sich Dobrind ein? Nach der sog. Zwangsschlichtung folgt die Zwangsarbeit? Die Demokratie verabschiedet sich in kleinen Schritten, aber sie verabschiedet sich.

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old_black_tiger 19.05.2015, 20:02
6. Der Staat übernimmt das nicht mehr, da ...

.alle wie die Blinden immer noch dem großen Outsourcing- und Privatisierungshype der 90er hinterherhecheln, obwohl man inzwischen schon wieder davon abkommt und wieder insourct; da kenne ich einige Beispiele aus der Bankenlandschaft, deren führende Köpfe auch hechelten und jetzt wieder die Rolle rückwärts machen ...

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howun 19.05.2015, 20:04
7. Liebe GdL,

das ist die Gelegenheit, mal ein paar fahren zu lassen und alle freuen sich drüber!

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Mike1267 19.05.2015, 20:08
8. Endlich einer...

...der sich nicht kaufen lässt! Weselsky kämpft für unsere Demokratie, die unsere Politiker und Teile der Bevölkerung leichtfertig opfern wollen. Demokratie muss Streiks aushalten.
Wenn die Bahn so unverzichtbar wäre, dann darf man sie nicht privatisieren. Man kann halt nicht alles haben.

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paulpaulus 19.05.2015, 20:08
9. Das was der Maut Alex

da plant, nutzt nur den Arbeitgebern und wird zu Lasten der Arbeitnehmerrechte gehen.
Was wird am Ende für AN über bleiben? Ein eigeschränktes und nahezu sinnfreies Streikrecht und Gewerkschaften die den AG hörig sind.

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