Forum: Wirtschaft
Droht den Kommunen der Absturz?

Die Wirtschaftskrise trifft Städte und Gemeinden mit voller Wucht: Ihre Steuereinnahmen brechen dramatisch ein, die Sozialausgaben wachsen derweil rasant - Prognosen zufolge um satte 80 Prozent. Droht den Kommunen der Absturz?

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TommIT 25.09.2009, 16:40
1. Der Bürger ist

Die Bürger reagieren verstört auf das Spardiktat.

ein Depp,. Die denken echt -hier in Foren nachlesbar -, wenn die Börse hochgeht gäbe es mehr echtes Geld......

Da ist Pisa-Test ja wie Diplom gegen Baumschule.. was soll da denn sonst rauskommen als dumme Gesichter.

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Kalix 25.09.2009, 16:57
2. Keine Stimme bedeutet kein Geld; und das wirkt !

Wie kann ein System überleben, welches seit 40 Jahren bei jährlich steigendem Steueraufkommen immer noch ncht auskommt und weiter Schulden machen muss? Dass jetzt bei Steuermindereinnahmen das Kartenhaus zusammen bricht, ist zumindest für mich ganz normal. Bereits im System Kohl wurden systematisch Kosten des Bundes auf Länder und Kommunen verschoben; heute ist der Bund, sind die Länder und sind die Kommunen pleite. Dieser absurde Staat steht am Ende. Absurd aus dem Grund, dass mit dem Verhältniswahlrecht sich eine Kaste unfähiger Politiker über Jahre und teilweise Jahrzehnte an der Spitze halten konnte und das System systematisch nach unten tunnelte und totwirtschaftete. Promminente outen sich und sagen: Gehen Sie wählen. Nur was ändern wir; vielleicht die Zusammensetzung des Bundestages. Auf die Politikeraristrokratie haben wir keinen Einfluss; schmeissen wir sie aus den Wahlkreisen, kommen sie über den Listenplatz wieder hinein. Und unsere Stimme ist ein Blankoscheck für 4 Jahre. Dies hat mit Demokratie nichts zu tun; dies ist Parteiendiktatur.

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jupol 25.09.2009, 17:00
3. Keine Angst

Der Markt wird's schon richten! :-}

Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen!

Leute ihr habt wie die Maden im Speck gelebt. Jetzt müsst ihr mal endlich den Gürtel enger schnallen!
Euch geht es zu gut - schaut mal nach Afrika!
Wenn es euch nicht passt, macht euch doch rüber!

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pssst... 25.09.2009, 17:16
4.

Zitat von sysop
Die Wirtschaftskrise trifft Städte und Gemeinden mit voller Wucht: Ihre Steuereinnahmen brechen dramatisch ein, die Sozialausgaben wachsen derweil rasant - Prognosen zufolge um satte 80 Prozent. Droht den Kommunen der Absturz?
Ach was, die Kommunen existieren ja nicht im luftleeren Raum.
Darüber stehen die Länder und über diesen der Bund.

Der Neoliberalismus war und ist ein Fehler.
Es hat wenig Sinn den Steigbügelhalter für Bankster und
Wirtschaft zu spielen und auf dem sozialen Auge zu erblinden.
Wenn ist es schlicht so, daß die Wirtschaft die Funktion ist,sie hat für die Menschen da zu sein, nicht der Mensch für für Gewinngeier.

Auch und gerade Niedrig- und Dumpinglöhne führen zu
Steuerausfällen. HartzIV fällt nicht nur den Kommunen auf
die Füße, sondern hat die Lohnspirale nach unten geöffnet.

Man muß zuerst den Neoliberalismus beenden, den Schwerpunkt
auf soziales richten und die Wirtschaft schärfer heranziehen
zur Finanzierung der Gemeinschaftsaufgaben.
Nicht aber Steuern für die Wirtschaft senken.

Schröder (SPD) hat es geschafft, 50 Milliarden € jährlich
der Wirtschaft zu schenken, ohne Gegenleistung, ohne auch
nur den geringsten Erfolg.

kurz und gut: neoliberal ist asozial !

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idealist100 25.09.2009, 17:19
5. Jupol

Zitat von jupol
Der Markt wird's schon richten! :-} Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen! Leute ihr habt wie die Maden im Speck gelebt. Jetzt müsst ihr mal endlich den Gürtel enger schnallen! Euch geht es zu gut - schaut mal nach Afrika! Wenn es euch nicht passt, macht euch doch rüber!
sie haben recht. Alle Politiker, Eliten und Beamte auf Hartz 4 und wir wären saniert.

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alpha0711 25.09.2009, 17:33
6. Maden im Speck

Zitat von jupol
Der Markt wird's schon richten! :-} Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen! Leute ihr habt wie die .....
Wohl ironisch gemeint ....

Für gewisse Manager trifft das zu (auch weiterhin)
Einem Grossteil der Bevölkerung in D lebt schon lange nicht mehr gut. Trotz dem viel gepriesenen Wirtschaftsaufschwungs der letzten Jahre. Aber wenn die Bevölkerung falsch wählt wird sich auch nichts ändern. Die Bevölkerung hat sich das selbst zuzuschreiben. In anderen Ländern wäre die Bevölkerung schon lange in die Hauptstadt marschiert ...
Die Missstände sind unübersehbar (in vielen Bereichen)

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admiral222 25.09.2009, 17:46
7.

Zitat von sysop
Die Wirtschaftskrise trifft Städte und Gemeinden mit voller Wucht: Ihre Steuereinnahmen brechen dramatisch ein, die Sozialausgaben wachsen derweil rasant - Prognosen zufolge um satte 80 Prozent. Droht den Kommunen der Absturz?
In einigen Jahren wird der Westen Deutschland verottet sein, wie Polen nach dem Krieg. Gebeutelt von Minuswachstum der Industrie und dadurch Wegfall von Steuern und von den mindestens bis 2019 festgelegten ungeheueren Überweisungen an die ehemalige DDR, ist es unabänderlich, dass Verfall eintritt.
Ich war gerade wieder im Osten und ich muss sagen, da geht die Post ab. Da ganz wenig produziert wird, ist die Krise kaum bermerkbar. Die gigantischen Fördergelder fliessen trotz Finanz- u. Absatzkrise, wie eine nicht versiegende Quelle. Die Mieten und die Lebenshaltungskosten sind wesentlich geringer ( eine Mischbrot kostet z.B.1,65) und die Löhne sind abhängig vom Umfeld fast auf Westniveau.
Schaut man sich noch die Städte an, ist man begeistert, neu, sauber, aufs feinste.
Während in mancher Stadt im Westen die Gebäude fast zusammenfallen, werden im Osten Unmengen sinnlos verbuddelt.
Ich bin mit dem Zug gefahren, da ist es jetzt genau umgekehrt wie vor 20 Jahren. Wenns rüttelt und schwankt und die Bahnhöfe sind speckig, ist man im Westen.
Selbst meine Gesprächspartner im Osten verstehen das nicht ganz, sind aber natürlich nicht böse drüber.
Welche Partei will das ändern ?

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Berta 25.09.2009, 17:56
8.

Zitat von idealist100
sie haben recht. Alle Politiker, Eliten und Beamte auf Hartz 4 und wir wären saniert.
Aber ehrlich,
sie können denen doch keine freie Wirtschaft zumuten.

Es würde schon reichen ein Arbeitsamt (Arge)
wieder weg zu nehmen.

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rkinfo 25.09.2009, 17:58
9.

Zitat von sysop
Die Wirtschaftskrise trifft Städte und Gemeinden mit voller Wucht: Ihre Steuereinnahmen brechen dramatisch ein, die Sozialausgaben wachsen derweil rasant - Prognosen zufolge um satte 80 Prozent. Droht den Kommunen der Absturz?
Die letzen Jahren waren nur die Ruhe vor dem Sturm.

Zudem lebte Deutschland vom Exportüberschuss statt die Binnenkonjunktur zu kräftigen.

Ohne Mindestlöhne auch keine Steuern im unteren Segment und Firmen die schon vor der Krise halb kahl geschlagen sich durchhangelten.

Statt Schwimmbäder teuer offen zu halten wären nun aber die Bestandsaufnahme und energetische Sanierung angebracht.
Dafür gäbe es auch Bundesmittel wie KfW.

Die Krise kann noch einige Jahre dauern und die Zukunft beim Export ist ungewiss.
Aber Kindergarten, Schule und Uni müssen sich jetzt noch mehr auf tatkräftigen Nachwuchs konzentrieren.

Und Steuern zu senken wäre auch sinnvoll denn die Leistungen des Staates sinken eh langsam ab.
Was auch die Verschlankung der Bürokratie beschleunigen würde.

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