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DSL-Anbieter: Wie Sie Ihren Netzanschluss schneller machen - oder zumindest günstiger
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Es wackelt und ruckelt: Langsame Internetanschlüsse sind in Deutschland noch ein weit verbreitetes Ärgernis. Fünf Tipps, wie es besser laufen kann.

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Rossi-LSD 23.03.2019, 08:49
1. Kabelanschluss ist keine Lösung

Ich würde nicht zu einem DSL über den Kabelanschluss raten. Die Anbieter schreiben die Endgeräte vor. So muss ich entweder den Elektroschrott des Anbieters verwenden oder noch einen Router meiner Wahl nachgelagert betreiben. Wenn sie dann mal eine Fritzbox anbieten, gibt es für diese erst nach Ewigkeiten die neuesten Softwareversionen, da die Anbieter diese nicht freigeben. Da nutze ich lieber die tatsächliche volle bestellte 50er Kapazität meiner von der Telekom betriebenen 100er Leitung. Hier empfiehlt es sich auf Portalen wie Mydealz oder Shoop nach Aktionen zu suchen. Da gibt es dann immer super Angebote mit zum Teil ordentlich Cashback. Bisher haben hier von der Supportqualität Telekom und 1&1 überzeugt.

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chk_23 23.03.2019, 09:09
2.

"Dabei hätte ich zur Not sogar die Auswahl. Bei uns im Haus liegt nicht nur DSL an. Wir haben auch ein TV-Kabel, ich könnte also zum Kabelanbieter wechseln."

Das erinnert an mein Heimatdorf: Alle Einwohner sind mit dem Kabelanschluss glücklich (bis zu 800MBit/s). Seit vielen, vielen Jahren. Die Leitungen sind stabil schnell, Ausfälle gibt es evtl. für wenige Minuten im Jahr.
Doch im letzten Sommer herrschte Ausnahmezustand: Nahezu zeitgleich wurden alle wichtigen Straßen aufgerissen - - - die Telekom verlegte DSL-Technik. Staatlich geförderte Infrastrukturmaßnahme im westlichen, grenznahen Bereich.
Seit Anfang des Jahres bietet die Telekom nun DSL100 an.
Von den beiden Kunden hört man über Messungen im Bereich von 30-40MBit/s.

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DKH 23.03.2019, 09:09
3. Armes „reiches“ Deutschland!

Ich habe hier in der Schweiz locker 500 Mbit/s und könnte auf 1000 wechseln. Der Preis? Weiss ich nicht, die paar Franken im Monat sind ein so winziger Teil des Budgets, das interssiert nicht.

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marthaimschnee 23.03.2019, 09:22
4. Regel Nummer 1 bei IT

NEVER TOUCH A RUNNING SYSTEM!!!
Es ist ganz toll, daß man gesetzlich nicht mehr einfach abgeklemmt im Regen stehen gelassen werden darf. Interessiert nur niemanden. Der einzige Trost ist, daß man heute mit dem Smartphone üblicherweise einen Fallback hat, über den den Provider zumindest mal fragen kann, was der Unfug soll.
Und daß man statt eines miesen, plötzlich einen ganz miesen Anschluß hat, davor schützt einen überhaupt keiner. Wir sind ein digitales Entwicklungsland, das Ergebnis des neoliberalen Wettbewerbswahns, der sich einfach weigert, der Wirtschaft entsprechende Mindestanforderungen zu definieren und diese einklagbar zu gestalten.

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sven2016 23.03.2019, 09:24
5. Die ewige Tarifabsage mit 18 Euro pro

Monat oder 30 Euro für DSL stimmt immer noch nur für Neukunden, und oft für einen begrenzten Zeitraum.

Telekom und Vodafon muss man mit ca. 50 Euro ansetzen. Dafür stimmt bei der Telekom auch die Bandbreite. Jedenfalls nach meiner Erfahrung in den letzten 10 Jahren.

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Erkläromat 23.03.2019, 09:24
6. Tolle Tipps

„Wechseln Sie zu Kabel“ und „schauen Sie, ob Sie wirklich 50 MBit bekommen und verhandeln Sie“
Das wars?
1. kann man mit Telekommunikationsanbietern kaum verhandeln
2. hat der Autor ein Luxusproblem. Ich wohne in einer Millionenstadt und bekomme nur einen 16 MBit Anschluss. Kabel gibt es auch nicht.
Über einen Tipp, was ich machen kann, hätte ich mich gefreut...

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estark 23.03.2019, 09:26
7. Kabel vs. DSL

Kabel ist nicht zwingend schneller als DSL. Wenn der Anbieter in einem Gebiet zuviele Anschlüsse verkauft ohne Ausbau der Infrastruktur kann es zu Spitzenzeiten sehr langsam werden. Wir hatten vor allem abends immer bei Streamingdiensten immer wieder Abbrüche, selbst Telefonate brachen immer wieder ab.

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Onkel Drops 23.03.2019, 09:27
8. bis zu....

kennt man zur genüge. 400 kbit Topleistung im Heimatdorf ( inkl neuem Gewerbepark) waren nicht wichtig oder der nächste Glasfaser Standort war mit 3 km zu fern. die T(rödel)kom erzählte stets kommt bald. das Dorf beauftragte eine Firma, jetzt sinds 50mbit stabil außer sie sind noch Tkom Kunde. Anbieter Auswahl: dank unter 500kbit lohnte sich nix. da hat die Tkom gemolken das es unlustig wurde bei allen leeren Versprechungen. auf flatrate wechseln unmöglich, mangels Angeboten/Anbieter. jetzt pocht die Stadt auf inet fürs Gewerbegebiet, liegt bis 800m kurz davor( 400kbit zu langsam, mach dir selber was Herr Bürgermeister, jetzt machen wir auf taub). tkom 400kbit 30Euro, Glaskabel privat 2 mbit zu 20Euro(50 mbit 40Euro) . mitten in Deutschland NRW Ostwestfalen sind grad mal 72% am Breitband. der Rest hat schon neben der Kreisstadt schnell unter 16 Mbit. total verpennt...

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ontwoone 23.03.2019, 09:47
9. Der eine sagt so, der andere sagt so!

Wir haben einer solchen Empfehlung folgend, vor 2 Jahren Telekom gekündigt und das 3play von Unitymedia gebucht. Von der Buchung bis hin zur aktuellen Kündigung, nach langem Martyrium, nur Ärgerei. Trotz allem möglichen Technikeinsatz konnte trotz guter örtlicher Infrastruktur, kein stabiles Netz geliefert werden. Unerklärliche Leitungsabbrüche alle paar Minuten, machen aus jedem Homeoffice die Hölle. Die Mitarbeiter am Telefon und die vielen Techniker die uns besuchten, allesamt töfte Leute. Aber die Firma scheint nicht gut geleitet zu sein. Kunden diesen überaus penetranten Roboberater namens UBO zuzumuten ist eine Frechheit sondergleichen. Am Ende haben wir den Vorstand persönlich einen Odyssee-Bericht unserer Erlebnisse geschrieben. Wieder mehrere Techniker im Einsatz und keine Besserung. Nicht einmal wurde zugegeben, dass es offensichtlich nur an der Qualität des gesendeten Signals liegen konnte. Fernsehen über Horizon ähnlich, ständige Aufhänger und Abbrüche. Unsere Kinder haben uns aus Mitleid zu Weihnachten ein Netflixabo geschenkt. Wir freuen uns auf einen Neustart, wo auch immer.

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