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DSL-Anbieter: Wie Sie Ihren Netzanschluss schneller machen - oder zumindest günstiger
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Es wackelt und ruckelt: Langsame Internetanschlüsse sind in Deutschland noch ein weit verbreitetes Ärgernis. Fünf Tipps, wie es besser laufen kann.

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Lontrax 23.03.2019, 13:43
40. Mein Tipp

Mein Tipp nr. AAA wäre, unsere Regierung verabschiedet sich endlich mal vom ihrem biederen Sparfetisch und investiert in flächendeckende Modernisierung der Infrastrukturen. Dann bräuchte es die anderen Tipps gar nicht mehr.

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22tango 23.03.2019, 13:56
42. Zukunftsweisend

Ich wohne in einer Neubausiedlung vom gehonter Qualität. Dort hat Telekom erst vor zwei Jahren die zukunftsweisenden Kupferkabel verlegt. Kupfer war wohl damals gerade günstig auf dem Markt.

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flo_bargfeld 23.03.2019, 14:12
43. Finger weg von Kabel-Internet!

Wir wohnen in einer schönen NRW-Großstadt am Rhein und hatten uns vor drei Jahren von einem Unitymedia-Vertriebler mit dem Preis-Argument Internet übers Unitymedia-Kabel aufschwätzen lassen (Unitiymedia besitzt dafür ein Monopol in großen Teilen NRWs). Wir haben ein bißchen Geld gespart, aber jede Menge Nerven verloren: Ein bis zwei stundenlange Ausfälle pro Monat sind die Regel, die Service-Hotline hat eine Wartezeit von ca. 90 Minuten. Besonders ärgerlich, wenn man, wie ich, wegen Home Office auf ein permanent funktionierendes Netz angewiesen ist. Irgendwann hat's uns gereicht und wir sind zu DSL bei dem Anbieter mit dem mangentafarbenen "T" gewechselt. Der kostet uns zwar 10 Euro mehr im Monat, aber das Feeling eines dauerhaft stabilen und schnellen Anschlusses ist einfach unbezahlbar. Außerdem war die Fritzbox ganz easy in 15 Minuten installiert, und das will bei einem Tech-Legastheniker wie mir echt was heißen. Fazit: M. E. zielt das von Herrn Tenhagen angeführte, reine Geldspar-Argument zu kurz. Nerven sparen ist genauso wichtig. Dafür zahle ich lieber ein paar Euro mehr im Monat.

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Hamberliner 23.03.2019, 14:28
44. Re: Die Qualität des Kabels ist entscheidend

Zitat von Die kleine Feder
Störungen durch Einstrahlungen sind da die Regel. Kann man mit jeder Fritz!box selber prüfen.
Kann auch in der Wohnung passieren, mit sehr witzigen Phänomenen. Ich habe von der völlig unpassend gelegenen TAE-Dose ein Kabel zu einer selbst verlegten TAE-Dose gelegt, am Schreibtisch, wo sie hingehört, und was jahrelang ging, klappte nach Renovierung und Neuverlegung nicht mehr. Kein DSL, die Fritzbox blinkt flehentlich und kommt nicht. Es sagt einem ja niemand, wie man sich Störungen durch Elektrokabel und Steckdosen vorzustellen hat. 1/2 m von der selbst verlegten TAE-Dose liegt eine doppelte 230V-Steckdose, schräg gegenüber. Nach Tips durch einen Kollegen besorgte ich mir ein dickes Stück Stahlschrott, eine buchgroße Platte, und lehnte sie vor die TAE-Dose. Und - voilà - seitdem gibt es keine Probleme mehr. Nur der Nachmieter, wenn ich mal auszieh, der tut mir jetzt schon leid.

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spezi 23.03.2019, 14:50
45.

Zitat von chk_23
Das erinnert an mein Heimatdorf: Alle Einwohner sind mit dem Kabelanschluss glücklich (bis zu 800MBit/s). Seit vielen, vielen Jahren. Die Leitungen sind stabil schnell, Ausfälle gibt es evtl. für wenige Minuten im Jahr. Doch im letzten Sommer herrschte Ausnahmezustand: Nahezu zeitgleich wurden alle wichtigen Straßen aufgerissen - - - die Telekom verlegte DSL-Technik. Staatlich geförderte Infrastrukturmaßnahme im westlichen, grenznahen Bereich.
Förderung für einen Breitbandausbau ist nur in Gebieten möglich, in denen es weniger als 30 Mbit/s im Download gibt (und in denen sich kein Anbieter bereit erklärt, durch Ausbau auf eigene Kosten in den nächsten drei Jahren mehr als 30 Mbit/s anzubieten).

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spezi 23.03.2019, 14:53
46.

Zitat von Llares
Wohne mitten in Hamburg, bekomme aber über DSL maximal 25 MBit. Natürlich zum Preis vom 50Mbit Anschluss. Kabel ist nicht. Bin deswegen auf Telekom Hybrid gegangen und kombiniere so DSL und LTE. Sind zwar immer noch keine 50 MBit, aber immerhin 35 MBit, bei selbem Preis. Das traurige ist, dass hier auch kein Ausbau geplant ist. Deutschland, Digitalland
Das ist vermutlich ein Nahbereich:
https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/nahbereichsausbau-erste-tranche-erfolgreich-abgeschlossen-563394

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dasfred 23.03.2019, 15:15
47. Fritz und Willy schaffen das

Ich habe hier in Hamburg das Willy.tel Kabel im Haus mitsamt Fritzbox. Da hab ich selbst auf dem Tablet noch knapp 50 MB für 25 Euro im Monat. Beim streaming auf das TV Gerät via Chromecast gibt es keinerlei Probleme.

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klaus. 23.03.2019, 15:24
48. Vorsicht bei Pyur

ich bin da. Zuverlässigkeit und Service sind eine Katastrophe. Da nützt der günstige Preis nichts

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fakehumans 23.03.2019, 15:41
49. Armes Deutschland

bei der Wahl des Internetanschlusses hat man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zu völlig überhöhten Preisen. Hier in Frankreich habe ich Glasfaser mit 1000/250 Mbit und in der Praxis erreiche ich auch die versprochen Werte, wenn die Gegenseite dazu in der Lage ist. Glasfaser ist auch viel zuverlässiger und stabiler als meine alte DSL-Leitung, alleine das ist schon ein Grund für Glasfaser. Bei einem Preis von 30 Euro/Monat und einmalig 100 Euro für das Glasfasermodem gab es nichts zu überlegen. Es gab hier vor Jahren kurz die Diskussion ob schnelleres DSL über irgendwelche technische Tricks eine Alternative wäre, zum Glück haben sich die Verantwortlichen direkt für Glasfaser entschieden.

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