Forum: Wirtschaft
Dubiose Online-Shops: Bestellt, bezahlt und nicht geliefert
TESENTO

Das Phantom im Internet: Seit Jahren fallen Verbraucher auf Karsten Uwe Gräfes Online-Shops herein. Seine Geschichte zeigt, wie schwer Staatsanwälte dubiose Onlinehändler zu fassen bekommen.

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reinhard_becker 13.04.2017, 11:49
1.

Es ist doch im Grunde nicht schwer, Schäden unwahrscheinlicher zu machen. Wenn die URL nicht beim Denic registriert ist und das Impressum (sofern vorhanden) etwas ausspuckt, wie beispielsweise:

TESENTO LTD
20-22 WENLOCK ROAD
N1 7GU LONDON
UNITED KINGDOM

Macht man einen viruellen Bogen um das Etablissement.

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thdenell 13.04.2017, 11:54
2. ... Geiz ist geil ...

... hiess es mal vor Jahren. Ja, wo leben wir denn ...? Ehrlichkeit geht doch den Bach runter. Dubiose Onlinehändler gibt's wie Sand am Meer, und immer ist's dieselbe Masche: Der Kunde will ein paar Euros sparen, setzt sich aber dem Risiko aus, gegen Vorkasse gezahltes Geld nie wieder zu sehen, ganz abgesehen von etwaigen Garantieansprüchen, wenn nach dem (erfolgreichen) Kauf mal was kaputt geht. Ich würde NIE etwas im unbekannten Onlineshop bestellen, schon gar nicht gegen Vorkasse. Lieber kaufe ich im Laden, da hab ich wenigstens das Rückgaberecht.

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eyekey 13.04.2017, 11:57
3. Ich kann einfach nicht verstehen, ...

... daß Leute im Internet immer noch mit Überweisung zahlen.
Wer heutzutage kein Paypal benutzt ist schlicht selber Schuld und bekommt von (zumindest mir) absolut kein Mitleid.

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sting111 13.04.2017, 11:58
4. Die Probleme mit dem Neuland sind aber auch so schwer zu meistern

und die gierigen Konsumenten, die nach riesigen Preisnachlaessen Ausschau halten, sind
ob ihrer eigenen Unwissenheit nicht einmal in der Lage, Bekannte zu fragen, wie man
besondere Angebote, auch betruegerische auf der Amazon-Plattform, einzuschaetzen hat.

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!!!Fovea!!! 13.04.2017, 12:02
5. 2 Punkte sollte man beim Online-Kauf beachten:

1. Die eigene Gier (etwas was es günstiger gibt als woanders), also Ruhe bewahren, ob man den Artikel nicht zum gleichen günstigeren Preis bei einem seriösen Anbieter findet. Oder evtl. bei einem seriösen Anbieter etwas mehr zahlt, dabei auf der sicheren Seite ist, das Geld evtl. zurück zu bekommen.
2. Wenn der Verkäufer kein PAYPAL anbietet oder schreibt, dass PAYPAL momentan nicht möglich ist, dann Finger weg.

Damit ist man auf der sicheren Seite.

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Carabus 13.04.2017, 12:09
6. Sollte doch inzwischen jeder wissen,

dass er sich beim Online-Shopen in ein Haifischbecken begibt. Selbst bei Amazon tummeln sich tausende "Händler" im Maketplace, die den Kunden erstmal mit einem unschlagbar billigen Angebot ködern, welches in der Regel gar nicht existiert, aber unverholen um Vorkasse bitten, wenn die Lieferung dann stockt und man dann mal nachfragt. Oft siegt dann die Gier auf das vermeintliche Schnäppchen und das Geld ist weg. Nach kurzer Zeit ist der Shop gelöscht und taucht sofort unter anderer Adresse wieder mit denselben Angeboten auf. Macht man Amazon auf diese Händler aufmerksam, behaupten die Händler gern, ihr Account wäre "gehackt" worden. Jedenfalls ein risikofreies und einträgliches Geschäft. Deshalb sollten bei "Vorkasse" alle Alarmglocken klingeln, erst recht, wenn auf dubiose Konten im Ausland z. B. über Western Union überwiesen werden soll.
Es gibt jedoch genug Möglichkeiten des sicheren Bezahlens im Internet, diese sollte man unbedingt nutzen und nie bei "Schnäppchen" das Hirn abschalten: "Gier frißt Hirn...."

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davornestehtneampel 13.04.2017, 12:14
7.

"Lieber kaufe ich im Laden, da hab ich wenigstens das Rückgaberecht." - Da gerade nicht bzw. nur auf Kulanz des Händlers.

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reinhard_becker 13.04.2017, 12:16
8.

@ Nr. 2: DIe Ehrlichkeit geht nicht den Bach herunter. Betrug ist eine Dekliktsform, die es schon gibt, seit der Mensch zählen kann. In Deutschland seit der gesamtdeutschen Erfassung 1993, also seit über zwanzig Jahren rückläufig. Es ist immer wieder großartig, wenn die Machenschaften eines vermutlich Kriminellen beschrieben werden und dann der Untergang des Abendlandes ausgerufen wird.

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zerr-spiegel 13.04.2017, 12:17
9. Niemals Vorkasse. Nie, nie, NIE!

Bezahle im Versandhandel niemals mit Vorkasse. Das war das wichtigste, was ich gelernt habe. Hat der Händler erstmal das Geld, muss ich sehen, wie ich zur Ware oder wieder zu meinem Geld komme. Der Händler kann sich zurücklehnen. Beim Möbelkauf gilt übrigens das selbe. Niemals eine Anzehlung leisten! Statt 6 Wochen wird man dann eher 6 Monate warten müssen und wenn etwas defekt ist, ist man auf Gedeih und Verderb dem Händler ausgeliefert.

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