Forum: Wirtschaft
Dürrehilfen für die Bauern: Klöckners Kompromissformel
AFP

Das Wetter gehört für Bauern zum Berufsrisiko. Doch nach der Dürre in diesem Jahr fordern sie Unterstützung. Bund und Länder sind bereit zu zahlen - aber längst nicht die geforderte Summe.

Seite 4 von 4
regelaltersrentner 23.08.2018, 14:52
30.

Zitat von malliki
Ihre Meinung in allen Ehren, doch "einfach Landwirt" werden ist dem gemeinen Arbeiter nicht möglich. Alleine der Ankauf von landwirtschaftlichen Flächen durch einen Privatmenschen weist sehr hohe Hürden auf ohne das dafür notwendige Kapital berücksichtigt zu haben. Der Bauer aus der .....
Über 50 % der bewirtschafteten Flächen sind Pachtflächen, Flächen die nicht verkauft wurden. Ob die bei Trockenheit pachtfrei sind glaube ich nicht, das Wetter ist doch Berufsrisiko, wenn man den Beiträgen nach Glauben schenken darf.
All die Risiken sind der meisten Foristen nach kein Problem, der Steuerzahler übernimmt das Risiko, so einfach ist Landwirtschaft,
für die paar Zinsen wir eine 30 % Ernte wohl reichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
regelaltersrentner 23.08.2018, 15:03
31.

Zitat von Goldwin
Ich finde es sehr spannend die Kommentare zu diesem und anderen Artikel zu der Dürre zu lesen. Und je mehr ich lese, desto mehr frage ich mich wie dumm (sorry für den Ausdruck) viele doch sind. Die wissen genau, dass es nichts einfacherers gibt als Landwirt zu sein. Man bekommt jede Menge Subventionen und wenn es nicht läuft zahlt der Staat nochmal oben drauf. Da frage ich mich warum diese Leute nicht selbst Landwirt werden wennd as doch so toll ist? Wird doch alles subventioniert. Also auf gehts!
Verwundert bin ich,
dass die Kinder von Bauern sich in die Arbeitnehmerklasse einreihen und den elterlichen Betrieb nicht übernehmen, wo es doch so viele Subventionen gibt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
regelaltersrentner 23.08.2018, 15:12
32.

Zitat von brutus972
Seit den 70ern redet man vom Klimawandel. Normale Bauern pflanzen verschiedene Früchte und Getreide an. Ja, sogar Obstbäume auf der Wiese für das Tierfutter. Damit wird das Risiko gemindert. Unsere Großbauern verhalten......
Möchte sie mal auf ein Schreiben von Norwich Rüße hinweisen, er gehört seit 1998 der Partei Bündnis 90/Die Grünen an und sitzt für sie im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Er bewirtschaftet im Nebenerwerb einen ökologisch geführten Betrieb (Bioland).

Abgedruckt ist dieser bemerkenswerte Brief auf dem Block von Bauer Willi.
https://www.bauerwilli.com/klare-gruene-worte-danke/#comment-133237

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pcpero 23.08.2018, 18:50
33. Krückenwirtschaft

Was ist an einem Landwirt anders als an einem Unternehmer? Rufen jetzt die Garten- und Landschaftsbauer gleich mit nach Risikoversicherungen des Bundes, weil die öffentlichen Gärten verdorren? Das kann doch nicht sein, dass Landwirte keine Risikoversicherungen haben? Jedenfalls sollte das nun anvisierte Szenario ein Einzelfall i. S. v. Übergangsregelung sein, damit alle Beteiligten mal aufachen und den Klimawandel akzeptieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ardbeg17 23.08.2018, 18:53
34.

Was für ein Schwachsinn hier teilweise verzapft wird....
Der brave kleine Kuhbauer, der sein Futter selbst anbaut, hat die letzten Jahre von der Substanz gelebt. Rücklagen für schlechte Zeiten? Schon lange weg. Was glauben die Leute eigentlich, was bei 25 ct. Milchpreis verdient wird?! Und bei vielen dieser Bauern fehlt jetzt das Futter für den kommenden Winter. Hingegen sind Schweine- und Geflügelhalter, die ihr Futter ohnehin zukaufen, kaum betroffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pcpero 23.08.2018, 20:18
35. common sense

Zitat von ardbeg17
Was für ein Schwachsinn hier teilweise verzapft wird.... Der brave kleine Kuhbauer, der sein Futter selbst anbaut, hat die letzten Jahre von der Substanz gelebt. Rücklagen für schlechte Zeiten? Schon lange weg. Was glauben die Leute eigentlich, was bei 25 ct. Milchpreis verdient wird?! Und bei vielen dieser Bauern fehlt jetzt das Futter für den kommenden Winter. Hingegen sind Schweine- und Geflügelhalter, die ihr Futter ohnehin zukaufen, kaum betroffen.
Das Problem gäbe es nicht, wenn man die Lebensmittelindustrie wieder verstaatlichen würde, gleich wie das Sozialsystem, denn die Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Tiere ist das Grundübel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Goldwin 24.08.2018, 07:53
36.

Zitat von malliki
Ihre Meinung in allen Ehren, doch "einfach Landwirt" werden ist dem gemeinen Arbeiter nicht möglich. Alleine der Ankauf von landwirtschaftlichen Flächen durch einen Privatmenschen weist sehr hohe Hürden auf ohne das dafür notwendige Kapital berücksichtigt zu haben.
Sie können doch Flächen pachten. bei uns ind er Region bekommen Sie für 20.000 pro Jahr 100 Hektar zu pachten. Und da ich das Forum hier aufmerksam lese, habe ich gelernt, dass die Bauern mit gelder gerade zu überschütttet werden. Also warum sind dann alle hgier so blöd und betreiben nicht selbst Landwirtschaft. Den Kommentaren hier zu entnehmen ist das doch so ziemlich die einfachste Art Geld zu verdienen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Goldwin 24.08.2018, 07:55
37.

Zitat von regelaltersrentner
Verwundert bin ich, dass die Kinder von Bauern sich in die Arbeitnehmerklasse einreihen und den elterlichen Betrieb nicht übernehmen, wo es doch so viele Subventionen gibt?
Ja, das verwundert mich auch. Ich lerne hier im Forum immer wieder wie einfacxh es ist mit LAndwirtschaft geld zu verdienen. Nichts amchen udn warten bis die Subventionen kommen. Warum sind viele so blöd und hören auf?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
regelaltersrentner 24.08.2018, 09:39
38.

Zitat von pcpero
Was ist an einem Landwirt anders als an einem Unternehmer? Rufen jetzt die Garten- und Landschaftsbauer gleich mit nach Risikoversicherungen des Bundes, weil die öffentlichen Gärten verdorren? Das kann doch nicht sein, dass Landwirte keine Risikoversicherungen haben? Jedenfalls sollte das nun anvisierte Szenario ein Einzelfall i. S. v. Übergangsregelung sein, damit alle Beteiligten mal aufachen und den Klimawandel akzeptieren.
Was hat der Garten- und Landschaftsbauer mit der Trockenheit zu tun? Außer die Firma hat eine Anwachsgarantie gegeben, bezahlt der Steuerzahler die Kosten der Bewässerung.

Kennen sie eine Allgefahrenversicherung, die auch Dürreschäden mit versichert, dass lassen sie es die Bauern wissen.

Letztes Jahr sind im Norden Felder abgesoffen, dieses Jahr vertrocknen die Pflanzen, wie wird das Wetter nächstes Jahr, die Bauern sollen ja aufwachen und das Klima akzeptieren.
Es ist für jeden Bauern eine Freude in Foren Menschen zu treffen, die meinen, dass sie mehr von Landwirtschaft verstehen, als Bauern die jahrzehntelang Landwirtschaft betreiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ardbeg17 25.08.2018, 00:03
39. @pcpero (35

Verstaatlichen? Wäre theoretisch sinnvoll, wenn nicht die Erfahrung mit Verstaatlichungen so miserabel wären. Wer soll denn in den Betrieben die Entscheidungen treffen? Fachfremde Politiker, so wie jetzt schon viel zu oft?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 4