Forum: Wirtschaft
Dürrehilfen: Ministerin Klöckner sagt Bauern 340 Millionen Euro zu
DPA

Angesichts der Dürreschäden will Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, CDU, die Landwirte mit Nothilfen unterstützen. Geplant sind 340 Millionen Euro, davon sollen bis zu 170 Millionen Euro vom Bund, der Rest von den Ländern.

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patricka1 22.08.2018, 14:00
50. Genau

Zitat von axel_roland
sind meist millionenschwere Großverdiener. Die sollen das bitte selbst ausbaden.
wenn ich ein neues Geschät gründe (wohlgemerkt unsubventioniert) und mir bleiben die Aufträge weg, wo bekomme ich dann Hilfen wegen Ausbleiben der Aufträge? Das ist dann mein persönliches Pech...

Außerdem habe ich noch nie gehört, dass bei guten Jahren und Ernteerträgen die Bauern dann freiwillig etwas dem Steuerzahler zurückzahlen, weil sie ja jetzt einen Überschuß erwirtschaften....das ist immer nur Einbahnstraße.
das Business Modell der Bauern ist jammern: Sind die Erträge schlecht wird gejammert und nach Subventionen geschrieen und ist die Ernte gut, dann wird ebenfalls gejammert und nach Subventionen geschrieen, weil ja dann die Preise im Keller sind.

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Lokalpatriotin 22.08.2018, 14:04
51. Wer wollte Mitleid?

Wer hat denn Mitleid gewollt? Das kam aus den Medien. Landwirte, die ich kenne, wollten keins. Olaf Scholz hat nicht ohne Grund gleich konstatiert, dass sein Ministerium nicht bereit ist, Geld auszugeben. Der kennt die Zahlen aus den vergangenen Jahren und wird schon einigen Steuervorauszahlern Gelder zurückgezahlt haben . Die letzten Jahre sind ja schon bescheiden gewesen. Und eigentlich schadet es nicht, wenn sich ein paar Großklappen mal wieder auf das Wesentliche im Leben besinnen und mal mehr für ihre Ernährung ausgeben müssen. Das können diese in der Regel dank großer und starker Gewerkschaft. Da kann der Rand nicht voll genug sein. Aber bleibt mal alle ruhig: Die extrem betroffenen Landwirte bekommen nichts geschenkt. Einige im Forum können ja !Gott sei Dank! rechnen. Die Ämter suchen schon nach probaten Mitteln zur engmaschigeren Kontrolle der möglichen Empfänger. Wäre gut, wenn diese Kontrollen mal über den Tisch von ministerialen Controllern gehen, damit man mal sieht, welche Gelder dafür verschleudert werden. Aber macht ja auch Spaß, sich mal zu zweit für ein lächerliches Sümmchen von Fördermitteln 1 Tage lang den Dorfwind um die Nase wehen zu lassen. Kann man schon verstehen. Also warten wir mal ab, wie die BuLä jetzt so reagieren, denn die sollen ja die andere Hälfte des Geldes tragen. Pfffft, da kriegt man doch jetzt schon einen Schreikrampf. Kennen die Landwirte aber schon.

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patricka1 22.08.2018, 14:06
52. Gartenanbau

Zitat von suedseefrachter
Nicht das ich den Bauern das Geld nicht gönne, aber durch jeden Förderungscent machen sie sich mehr abhängig vom Staat. Ich sage zu Bauern mittlerweile üblicherweise Hobbybauern, da sie so in Wirklichkeit keine Existenzberechtigung haben. Sie entwickeln sich dank der Förderungen nicht weiter, man befindet sich in einer Komfortzone. Ich habe mein Unternehmen aus diesem Grund in's Ausland verfrachtet, ich wurde nur ausgesaugt vom Staat - so macht arbeiten keinen Spass. Die Steuerquote für kleine Unternehmen in Deutschland ist nicht akzeptabel - vor allem was der Staat dafür bietet. Und bevor wieder kommt, aber wer hat die Ausbildung finanziert - ich selber da ich mein Wissen aus Büchern, online und von kostenpflichtigen Schulungen bezogen habe und darauf aufgebaut habe (=Technik). Was in Deutschland abläuft kann man getrost schamlose Ausbeutung der Steuerzahler nennen.
Wo kann ich die Subventionen beantrgen?
Ich hatte Ernteausfälle in meinem 2x2 Meter großen Beet. Salat ist nix geworden, Gurken nix geworden, Paprika nix geworden, Zucchini nix geworden, dazu noch eine hohe Wasserrechnung für die Bewässerung?

Ach so, ich hab kein Schild an der Tür: Bauer mit ökologischem Anbau...

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patricka1 22.08.2018, 14:11
53.

Zitat von Spiegel-Leser-78
wie alle auf den Bauern herumhacken. Ihr seht nur die Großbetriebe und stellt euch vor wie reich die doch seien müssen? Wahnsinn wie verblendet doch manche Menschen sind. Betriebe egal ob groß oder klein haben.......
Was ist Hipfen?
Kenne diese Getreideart noch gar nicht..
Übrigens geht es jedem Kleinbetrieb außerhalb der Landwirtschaft ebenso, kriegen da auch alle Subventionen?
Erst denken, dann schreiben....

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triptychon5zehn 22.08.2018, 14:12
54.

Das alles zahlen wir, deren Branche nicht unterstützt wird. Ich bin ja gar nicht dagegen den Bauern entgegen zu kommen, sie machen einen wichtigen Job, aber eben leider aufgrund von falschen Anreizen und Hoffnung auf mehr Ertrag (also GELD) oft falsch. Ich pers. darf auf die Straße gehen, aber es gibt keine Gewerkschaften in meiner Branche, keine Verbände, keine Betriebsräte - und da ist es wieder: Ungleichland. Und wer steht an der Spitze? Topverdiener der CDSUPD die das Geld verteilen, an krankende Automobilunternehmen, Banken und eben jetzt auch Bauern. Ich bin nicht einverstanden mit der Verteilung unserer Gelder - aber scheinbar sind es 50% der Menschen, was ist los mit euch?

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papa.lapap 22.08.2018, 14:15
55.

Zitat von Spiegel-Leser-78
wie alle auf den Bauern herumhacken. Ihr seht nur die Großbetriebe und stellt euch vor wie reich die doch seien müssen? Wahnsinn wie verblendet doch manche Menschen sind. Betriebe .......
Tja, Bauern genießen in diesem Staat scheinbar die selben Privilegien wie wie Banken. Ansonsten habe ich noch nie gehört das der Staat einer Branche mit Geldgeschenken in dieser Größenordnung hilft, wir reden hier ja nicht von Überbrückungskrediten sondern von Geldzuwendungen die nicht zurückgezahlt werden.
Und Mitarbeiter, welche Mitarbeiter? Die Landwirtschaft bedienen sich (sowohl Groß-, als auf Kleinbetriebe) überwiegend von Zeitarbeitern die nur im Rahmen der Erntearbeit zu Mindestlöhnen beschäftigt werden. Schlechte Ernte heißt weniger Zeitarbeit (von diesen Menschen erhält bestimmt keiner einen einzigen Cent) und höhere Verbrauchspreise, die ohnehin einen großen Teil der "Ausfallverluste" kompensieren.

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kuac 22.08.2018, 14:16
56.

Zitat von wecke198
Muss die Kohleindustrie ihre Milliardensubventionen für viel weniger Beschäftigte zurückzahlen?
Es geht hier nicht um Subventionen, weder die Agrar - noch die Kohlesubventionen.

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geri&freki 22.08.2018, 14:19
57. Politische Schutzheilige

Nach diesem üppigen Millionenregen und -segen sollten die Bauern nun aber auch konsequent sein und St. Julia zur offiziellen Schutzpatronin ihrer Zunft küren. Oder gar mit einem Namenstag, wenn nicht sogar mit einer Wallfahrtsstätte, ehren. Auf die Bauernpartei CDU/CSU ist auch diesmal wieder Verlass gewesen...!

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philspector 22.08.2018, 14:19
58. Und was ist, wenn‘s regnet oder schneit?

Alle Großbauern werden doch schon mit zig Milliarden aus Brüssel zugeschüttet, aber wer am lautesten schreit.... und die Weinkönigin fällt prompt drauf rein. 300 mio hätte man für wichtige und sinnvolle Dinge gut gebrauchen können, traurig, wie Steuergelder immer wieder ohne Sinn und Verstand verprasst werden.

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heinrich78 22.08.2018, 14:21
59. Wahlen - wir haben gelernt

Ich habe gelernt, wenn ich nicht mehr wählen werde. Ich bin mit so ziemlich jeder politischen Entscheidung NICHT zufrieden (wenn denn Mal was entschieden wird)

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