Forum: Wirtschaft
E-Auto-Hersteller: Tesla startet Fabrikbau in Shanghai
REUTERS

Es soll das größte Tesla-Werk außerhalb der USA werden: In Shanghai hat Firmenchef Elon Musk den Baubeginn für eine neue Fabrik in China gefeiert. Noch dieses Jahr sollen dort E-Autos produziert werden.

Seite 1 von 9
ericplant 07.01.2019, 11:22
1. Und Schwachsinn...

..der Umweltzerstörung geht weiter. Wann wird endlich begriffen, dass auf Kosten von großflächig zerstörten Landschaften durch Lithiumabbau sich hier keine Umwelt schützen lässt. Die Erde ist nun mal Rund und uns betrifft das hier genau so. Entweder Erdgasautos als Übergang oder Wasserstoff!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nachdenklich1 07.01.2019, 11:40
2. Respekt

vom Grundstückskauf bis Produktionsstart 1,5 Jahre. Das geht nur in China!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pizzerino 07.01.2019, 11:56
3. Batterien aus China

Batterien würde auch ich lieber in China bauen, die deutsche Umwelthilfe ist ja nur für Deutschland zuständig. Ich bin ehrlich gespannt wie sich der bevorstehende Ramp Up der Elektrofahrzeuge umweltteschnisch auswirken wird. Objektiv scheinende Berichte und Untersuchungen zu den Umweltauswirkungen der Großbatterienproduktion in diesem Volumen kenne ich nicht. Ist wohl jetzt noch kein Thema. Die Praxis wird es zeigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
soulbrother 07.01.2019, 11:59
4.

Zitat von ericplant
..der Umweltzerstörung geht weiter. Wann wird endlich begriffen, dass auf Kosten von großflächig zerstörten Landschaften durch Lithiumabbau sich hier keine Umwelt schützen lässt. Die Erde ist nun mal Rund und uns betrifft das hier genau so. Entweder Erdgasautos als Übergang oder Wasserstoff!
Lithium ist nur ein kleiner Anteil im Akku und der kann recycked werden; auch wird die nächste Generation von Akkus vielleicht ganz anders aussehen. Aber schon intzeressant, wer bei e-Autos auf einmal seine Liebe zur Umwelt entdeckt, und dann im selben Atemzug Erdgasautos propagiert, desser Förderung das Klima massiv schädigt, von der Verbrennung mal abgesehen.

Ich wünsche Tesla viel Erfolg un der Welt einen raschen Umstieg auf abgasfreien Verkehr. Wir haben schon genug Dreck einatmen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GaliX622 07.01.2019, 12:01
5. Realität

Die einen schließen Werke und entlassen Mitarbeiter und Tesla die laut Medien und Fantasy Spiegel seit Jahren Pleite sind und nur Geld "Verbrennen" wächst, baut neue Fabriken und stellt neue Mitarbeiter ein.

Die Berichte zu Tesla sahen besonders hier in Deutschland immer so negativ wie möglich aus. Da wurde über jeden schweren Autounfall mit einem Tesla berichtet.
Man schaue sich einfach die Realität an und nicht das Wunschdenken der Journalisten. Aber hey, solange es in die Weltansicht passt kann man ja schreiben was man will.
Zum Glück gibt es Elon Musk auf unserem Planeten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fait Accompli 07.01.2019, 12:15
6. Seufz...

Zitat von ericplant
..der Umweltzerstörung geht weiter. Wann wird endlich begriffen, dass auf Kosten von großflächig zerstörten Landschaften durch Lithiumabbau sich hier keine Umwelt schützen lässt. Die Erde ist nun mal Rund und uns betrifft das hier genau so. Entweder Erdgasautos als Übergang oder Wasserstoff!
* Tatsächlich hält sich die Umweltzerstörung in Grenzen. Die zerstörten Landschaften sind zumeist Salzseen. Da wächst sowieso nichts. Und zum Schluss könnte man renaturieren.

* Lithium ist prinzipiell recyclebar. Ist der anfängliche Bedarf gedeckt, kann ein Großteil des weiteren Bedarfs aus recyceltem Marerial gewonnen werden. Das geht nicht mit Benzin oder Erdgas.

* Erdgas ist ein fossiler Brennstoff und ist damit keine dauerhafte Lösung für die CO2-Problematik. Einzig, dass die CO2-Belastung geringer als Benzin ist, macht es hier zu einer vorübergehenden besseren Alternative als Benzin.

* Wenn Wasserstoff aus fossilen Quellen gewonnen wird, gelten die selben KO-Kriterien wie für Erdgas. Wird dieser aus regenerativen Quellen gewonnen, dann ist die Energiebilanz so schlecht, dass ein Betrieb von Brennstoffzellen im großflächigem Maßstab (z.B. Individualverkehr) rund dreimal mehr Energie verbraucht, als batterieelektrische Autos. Statt Strom umständlich zu hydrogeniesieren und danach wieder zu verstromen, um damit die Akkus zu laden, kann man damit auch gleich direkt die Akkus der Autos laden. Und hat dreimal mehr davon.

Ach ja: Auch Brennstoffzellenautos haben Lithium-Akkus.

Ach ja2: Es stehen lithiumfreie Alternativen in den Startlöchern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tinnytim 07.01.2019, 12:16
7.

Zitat von ericplant
..der Umweltzerstörung geht weiter. Wann wird endlich begriffen, dass auf Kosten von großflächig zerstörten Landschaften durch Lithiumabbau sich hier keine Umwelt schützen lässt. Die Erde ist nun mal Rund und uns betrifft das hier genau so. Entweder Erdgasautos als Übergang oder Wasserstoff!
Sie haben offensichtlich keine Ahnung von der Materie. Lithium wird überwiegend in Halbwüsten- oder gar Wüstenregionen abgebaut. In Bolivien, wo sich auch Deutschland für den Rohstoff eingekauft hat, handelt es sich sogar um eine Salzwüste. Da wird nicht sonderlich viel schützenswerte Natur zerstört.
Problematisch ist lediglich der hohe Wasserverbrauch in einer sonst bereits trockenen Region, aber hier kann man auch - und das erwarte ich auch von unserer Bundesregierung als Anteilseigner - regulatorisch hinsichtlich der Wasserausbeutung vor Ort einwirken.
Bergbau ist grundsätzlich nie sauber, aber mir fallen persönlich mindestens 10 Rohstoffe des täglichen Bedarfs ein, deren Forderung weit schlimmere Naturfolgen hat, dazu zählt auch das Platin, das für die von Ihnen präferierte Brennstoffzelle notwendig ist.
Ich empfinde damit Ihren Beitrag als reine Polemik gegen eine neue Technologie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
litholas 07.01.2019, 12:18
8.

Zitat von ericplant
..der Umweltzerstörung geht weiter. Wann wird endlich begriffen, dass auf Kosten von großflächig zerstörten Landschaften durch Lithiumabbau sich hier keine Umwelt schützen lässt. Die Erde ist nun mal Rund und uns betrifft das hier genau so. Entweder Erdgasautos als Übergang oder Wasserstoff!
Es gibt etwa eine Milliarde PKW, und je eine Milliarde Inder, Chinesen, Afrikaner und Südamerikaner arbeiten daran, auch einen zu bekommen. Da reicht das Erdgas nicht lang, nichtmal der Platz um ausreichend Wassersoff zu erzeugen - mal ganz abgesehen davon dass Wasserstoffmobilität systeminhärent viel teurer ist als Elektromobilität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gonzola 07.01.2019, 12:25
9. @ ericplant heute, 11:22 Uhr 1. "Und Schwachsinn..."

Schön dass Sie Ihren Ergüssen gleich die richtige Überschrift verpasst haben.
Die Hälfte der Vorkommen für sog. seltene (und auch nicht so seltene) Erden werden für herkömmliche Verbrenner abgebaut - und zum großen Teil für den KAT verwendet (aber auch z.B. für die Windschutzscheiben). Nach Lebenszeitende desselbigen sind aber die Hälfte dieser Materialien unwiederbringlich vernichtet weil einfach aus dem Auspuff rausgeblasen. Dagegen können diese Materialien in E-Autos verwendet, zu 99% recycelt werden. Und werden laufend weiter reduziert, denn die moderne E-Auto-Entwicklung steht erst am Anfang. Die der Verbrenner ist bereits am Ende!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9