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E-Auto-Hersteller: Tesla startet Fabrikbau in Shanghai
REUTERS

Es soll das größte Tesla-Werk außerhalb der USA werden: In Shanghai hat Firmenchef Elon Musk den Baubeginn für eine neue Fabrik in China gefeiert. Noch dieses Jahr sollen dort E-Autos produziert werden.

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Vadomar 07.01.2019, 12:30
10. E-Mobilität ...

... ist schon ein zweischneidiges Schwert.
Man darf nicht vergessen, dass Co2 Bilianz für die Produktion der Akkumulatoren nicht gerade positiv ist. Hinzu kommen noch die Umweltprobleme beim Abbau von Lithium.
Längerfristig wäre sicher die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle auf Wasserstoffbasis die bessere Lösung, leider hat sich da in den vergangenen Jahren nicht ganz soviel getan.

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hup 07.01.2019, 12:33
11. Das geht auch nicht in China... das ist nur der übliche Musk-Talk

Zitat von nachdenklich1
vom Grundstückskauf bis Produktionsstart 1,5 Jahre. Das geht nur in China!
Das ist nur das übliche Heisse Luft Geblubber von Musk. Der normale Aufschlag bis zur (zumindest teilweisen) Ausführung seiner Ankündigungen beträgt mindestens drei Jahre, meist eher fünf Jahre. Manchmal auch St. Nimmerlein. Die Fabrik wird realistisch also frühestens 2024-2025 die Produktion aufnehmen.

Ankündigen ist alles, die Fans müssen ständig den Eindruck vermittelt bekommen dass der Technik-Jesus über das Wasser laufen kann. Das er das nicht kann interessiert niemand. So funktioniert halt Neo-PR, da hat er sich erfolgreich was von Apple abgeguckt. Wichtig ist die Hysterisierung der Massen, die Förderung des quasi-religiösen (siehe sein Gequatsche von Peterchens alsbaldiger Marsfahrt, bar jeglicher Realität). Heilsversprechen sind die neue harte Währung um Investorengelder anzuziehen, nicht das Einlösen derselben. Den einmal auf Spur gebracht verzeihen die Fan-Jünger später einfach alles und rechtfertigen den Guru gegen jegliche Kritik und Realität.

Das setzt zwar unternehmerische Realität nicht für immer ausser Kraft, aber lange genug um Jahrzehntelang hohe Verluste zu machen und trotzdem nicht Pleite zu gehen - gläubigen Investoren sei Dank. Normale Unternehmer können von solchen Konditionen nur träumen. Ziemlich ähnlich wie des Kaisers neue Kleider: So lange keiner ruft "der Kaiser ist nackt" ist alles in Butter. Und dieser textilfreie Kaiser hat die Leute perfekt hypnotisiert, böse Zungen behaupten aber, er hätte einfach LSD in den Dorfbrunnen gekippt...

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hup 07.01.2019, 12:41
12. Der Fertigungsstandort ist eher egal

Zitat von pizzerino
Batterien würde auch ich lieber in China bauen, die deutsche Umwelthilfe ist ja nur für Deutschland zuständig. Ich bin ehrlich gespannt wie sich der bevorstehende Ramp Up der ......
Akkuproduktion ist ein hochautomatisiertes Geschäft. Ob der Roboter in China oder Deutschland steht ist vom Kostenstandpunkt eher egal, hier gibt es aber bessere Infrastruktur. Die Förderung und Aufarbeitung der Ausgangsstoffe kann umweltschädlich sein wenn Kontrollen fehlen - die Fertigung der Akkus ist dagegen eine relativ saubere Geschichte.
Arbeitsplätze schafft das aber so oder so nur in sehr geringem Maß.
Eigentlich ist das ein klassisches Zuliefergeschäft, die Wichtigkeit der Zellenproduktion als Standortvorteil wird hier in D. völlig überschätzt. Zentrale Lieferanten haben hier bessere Skaleneffekte als die Firmen, die das Inhouse lösen wollen. VW hätte da am ehesten gute Karten mit Eigenfertigung aufgrund der hohen Stückzahlen - wichtig ist aber vor allem die Sicherung langfrisitger Lieferkontingente.

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peteftw 07.01.2019, 12:41
13. Der Markt öffnet sich

"Der US-Autobauer wird das Werk eigenen Angaben zufolge vollständig allein besitzen. Das ist in China ein Novum. Bislang durften ausländische Autohersteller in dem Land nur einen Anteil von höchstens 50 Prozent an Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Partnern halten."

Man sieht also, dass China seine Ankündigungen wahr macht und sich öffnet. Man hätte in diesem Zusammenhang noch erwähnen können dass BMW der erste Automobilhersteller ist/war der inzwischen schon einen 75% Anteil am Joint Venture in China hat.

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Annalu 07.01.2019, 12:57
14. Foto

Was Sie als Baumaterial bezeichnen, ist alter Schrott.
Möglich ist das. Opel Eisenach wurde bis zum Produktionsbeginn in 1 1/2 Jahren hochgezogen.
Zum Vergleich. BER, Baubeginn 2008, Fertigstellung 2013, Nachbesserungen bis heute.

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Byrne 07.01.2019, 13:01
15. Dr. Seltsam

Zitat von soulbrother
Lithium ist nur ein kleiner Anteil im Akku und der kann recycked werden; auch wird die nächste Generation von Akkus vielleicht ganz anders aussehen. Aber schon intzeressant, wer bei e-Autos auf einmal seine Liebe zur Umwelt entdeckt, und dann im selben......
Meinen Sie etwa, es sei günstiger, das Gas im Kraftwerk zur Produktion von Strom zu verbrennen, um damit Elektrofahrzeuge zu betreiben, anstatt es direkt im Automotor einzusetzen?

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so-long 07.01.2019, 13:08
16. Leider

Zitat von ericplant
..der Umweltzerstörung geht weiter. Wann wird endlich begriffen, dass auf Kosten von großflächig zerstörten Landschaften durch Lithiumabbau sich hier keine Umwelt schützen lässt. Die Erde ist nun mal Rund und uns betrifft das hier genau so. Entweder Erdgasautos als Übergang oder Wasserstoff!
dringt dies nicht in Berliner Köpfe ein. Vom (Energie)Aufwand für den Recyclingprozess ganz abgesehen bzw. vom Energieaufwand für die Kfz-Produktion schlechthin.
In Norwegen ist mittlerweile auch Ernüchterung bzgl. e-Autos eingetreten. Dort liegt der Anteil bei sagenhaften 10%. Und Norwegen hat wenig Leute und die Taschen voller Geld.

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power.piefke 07.01.2019, 13:12
17. lächerlich

was hier von den Teslatrollen und Musk-Fanboys für Fantasien verbreitet wird ist schon erstaunlich. Lithium aus den Batterien zu 99% recyclingfähig? Ich lach mich tot. Lithium wird eh in Wüsten abgebaut? klar, und, sie Atacama Wüste, dank Abbau werden die Wüsten auch immer größer. Denn man pumpt in den trockensten Regionen der Welt - daher Wüste - millionen Liter täglich nach oben, und lässt es verdunsten. dadurch verwüstet man das ganze Land. Großes Kino. Dafür kann man dann ein überhyptes, qualitativ komplett unterdurchschnittliches Fahrzeug mit überalteter Technik für 65000?+X kaufen.

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salomohn 07.01.2019, 13:14
18. Schon wieder Vorreiter

Er macht vor, wie man mit chinesischen Verhandlungspartnern umgeht. Musk wird die Führungsrolle in der E-Mobilität lange behalten. Die Dinosaurier können sich einfach weiter ärgern. So bald wir hier das Modell 3 mit überschaubaren Lieferzeiten kaufen können, wird die Präsenz deutlich steigen (her damit!!).
Moderne Führungskräfte lieben jetzt schon das Modell S.

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vrdeutschland 07.01.2019, 13:15
19. 50 % Anteil

Dass ausländische Unternehmen unbedingt 50% ihres Anteils an ein chinesisches Joint Venture abgeben müssen ist ein alter Hut und wird nicht besser, wenn man es ständig wiederholt. Es gibt genug Unternehmen, die in eigener Hand sind. Die Chinesen benötigen den Anteil nur, wenn er für sie von technologischer Bedeutung ist. Elektroautos gehören in China definitiv nicht mehr dazu.

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