Forum: Wirtschaft
E-Auto-Hersteller: Tesla startet Fabrikbau in Shanghai
REUTERS

Es soll das größte Tesla-Werk außerhalb der USA werden: In Shanghai hat Firmenchef Elon Musk den Baubeginn für eine neue Fabrik in China gefeiert. Noch dieses Jahr sollen dort E-Autos produziert werden.

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j.vantast 07.01.2019, 13:28
20. Das Problem

Zitat von GaliX622
Die einen schließen Werke und entlassen Mitarbeiter und Tesla die laut Medien und Fantasy Spiegel seit Jahren Pleite sind und nur Geld "Verbrennen" wächst, baut neue Fabriken und stellt neue Mitarbeiter ein. Die Berichte zu Tesla sahen besonders hier in Deutschland immer so negativ wie möglich aus. Da wurde über jeden schweren Autounfall mit einem Tesla berichtet. Man schaue sich einfach die Realität an und nicht das Wunschdenken der Journalisten. Aber hey, solange es in die Weltansicht passt kann man ja schreiben was man will. Zum Glück gibt es Elon Musk auf unserem Planeten.
Das Problem ist nur das Elon Musk weder 2 Milliarden noch 5 Milliarden hat. Bisher erwirtschaftet Tesla nur ein Minus. Und die Zahl der Konkurrenten wächst täglich.
Man schaue sich einfach die Realität an und falle nicht auf den Wanderprediger Musk und seine vollmundigen Versprechen rein.

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j.vantast 07.01.2019, 13:31
21. Was sagt Trump dazu

Ich warte ja jetzt nur auf die wilden Beschimpfungen und Drohungen von Trump weil nicht in den USA gebaut wird. Aber Trump wird mit seiner Zollpolitik bald erreichen das immer mehr amerikanische Hersteller ins Ausland abwandern. Der Weltmarkt ist eben immer noch grösser als der rein amerikanische Markt.

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konterspieler 07.01.2019, 13:39
22. Der Anfang vom Ende...

der deutschen Automobilherstellung kündigt sich an ...!
Deutsche Auto-Manager seit gut 20 Jahren im Tiefschlaf, jetzt kommt bald das böse Erwachen.

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dipl.inge83 07.01.2019, 13:42
23. @14: Opel Eisenach

Opel Eisenach ist ein reines Montagewerk, kein Presswerk, keine Aggregatefertigung, gerade mal Lack, dann noch Montage. Die Fertigungstiefe ist also nochmal viel niedriger als ohnehin in der Branche üblich. Nur wachsen die zugekauften Teile eben nicht auf den Bäumen, auch nicht in China. Zulieferer müssen ihre Kapa erst hoch fahren, (Gebäude, Personal, Maschinen für eine 4-stellige Tagesproduktion an Fzgn.), Teile müssen in genormten Zyklen freigeprüft werden. Das dauert. Wer ernsthaft glaubt das geht in 18 Monaten, hatte noch nie mit eine Großserienfertigung zu tun.

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missourians 07.01.2019, 13:48
24.

Da wird Onkel Trump aber wieder mächtig toben, wenn mal wieder ein unpatriotischer amerikanischer Produzent, trotz seiner Drohungen, wieder in China produziert, statt in den USA!

Zur Erdgas - Diskussion: Ich finde Erdgas, auf die Schnelle, eine sehr gute Lösung, weil es im Prinzip die alte bekannte Technik ist (Ottomotor…), womit man sich erst mal sicher und wohl fühlt als Verbraucher, und 1:1 den Diesel ersetzen kann, nur dass man kein NO2 und 20% weniger CO2 produziert, bei gleichem Invest wie bei einem Dieselfahrzeug!

Langfristig, wenn die Elektrofahrzeuge sinnvoll sind (hinsichtlich Invest, Produktion, Reichweite) kann dann auch das Erdgasauto, zusammen mit den Benzinern, ersetzt werden.

Ich fahre fast 1 Jahr ein Erdgasauto (CNG) und bin begeistert! Der Invest ist ungefähr wie bei einem Diesel, nur der Verbrauch wesentlich günstiger (3-4 kg / 100 km, bei 0,95 - 1,05 € / kg), haltet die geforderten 95 g/km CO2 ein, kein NO2, gibt es keine Gastankstelle in Reichweite, fährt man mit dem 50L Benzintank weiter (nicht wie beim Elektro, dass man hängen bleibt).....
Übrigens, nicht mit dem Flüssiggas zu verwechseln, welches aufwendig produziert werden muss, wesentlich schmutziger verbrennt wie Erdgas (CNG). Kostet zwar nur fast die hälfte als Erdgas, verbraucht aber auch das Doppelte, was am Ende nur dazu führt, dass man für die gleiche Reichweite die doppelte Menge Gas mitschleppt, und nichts dabei spart, sondern über Mehrgewicht mehr verbraucht!

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Referendumm 07.01.2019, 14:03
25. Ankündigungs-Musk

Frage zu: "In den USA baut Tesla seine Autos im Bundesstaat Kalifornien zusammen, die Batterien produziert das Unternehmen hingegen im Bundesstaat Nevada."
Ist die sogenannte "Gigafactory" in Nevada überhaupt schon fertig? Werden dort bereits Batterien / Akkus in einer Massenfertigung (vollautomatisiert) produziert? In welchen Stückzahlen überhaupt?

Woher und von wem kommen die Rohstoffe wie Kobalt, Lithiumcarbonat etc.? Zu welchen Kosten?

Frage zu: "Tesla-Modelle 3 und Y gebaut werden - und zwar "erschwingliche Versionen" für den chinesischen Markt,"
Zu welchen Preisen in etwa? Auch diesbezüglich: Woher und von wem kommen die Rohstoffe wie Kobalt, Lithiumcarbonat etc.? Zu welchen Kosten?

Frage zu: "Baukosten der Fabrik in Shanghai ... Tesla gibt sie mit rund zwei Milliarden Dollar an, die Finanznachrichtenagentur Bloomberg beziffert sie mit fünf Milliarden Dollar weitaus höher."
Wer finanziert das? Muss Tesla neues Investorengeld einsammeln?

Bis dahin bleibt es eine reine Ankündigung bzw. maximal eine Absichtserklärung seitens E. Musk.

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thomas_linz 07.01.2019, 14:09
26. Und weil Tesla

Zitat von j.vantast
Das Problem ist nur das Elon Musk weder 2 Milliarden noch 5 Milliarden hat. Bisher erwirtschaftet Tesla nur ein Minus. Und die Zahl der Konkurrenten wächst täglich. Man schaue sich einfach die Realität an und falle nicht auf den Wanderprediger Musk und seine vollmundigen Versprechen rein.
schoen seine Verbindlichkeiten zahlt, kann Tesla auch seine Fabrik in China bauen. 1 Jahr schneller als geplant, 3 Jahre schneller als von Analysten vermutet und 6 Jahre schneller als einige Foristen wahrhaben wollen. Dieses Gekeife einiger Foristen dient wirklich nur noch zur Belustigung der Allgemeinheit. Persönlich sehe ich die GF3 mit gemischten Gefühlen. Einerseits gut, dass die Verbrenner immer schneller vom Markt geschubst werden, andererseits waere es besser, wenn der Individualverkehr voellig neu ueberdacht wurde. PS: Lithium aus den Akkus ist voll recyclingfähig. Nur weil das hier angezweifelt wurde. Hoffentlich werden die Akkuhersteller aber auf Kosten des Autokäufers gezwungen, dies auch zu tun. Das waere wichtig.

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thomas_linz 07.01.2019, 14:11
27. China hat eine

Zitat von dipl.inge83
Opel Eisenach ist ein reines Montagewerk, kein Presswerk, keine Aggregatefertigung, gerade mal Lack, dann noch Montage. Die Fertigungstiefe ist also nochmal viel niedriger als ohnehin in der Branche üblich. Nur wachsen die zugekauften Teile eben nicht auf den Bäumen, auch nicht in China. Zulieferer müssen ihre Kapa erst hoch fahren, (Gebäude, Personal, Maschinen für eine 4-stellige Tagesproduktion an Fzgn.), Teile müssen in genormten Zyklen freigeprüft werden. Das dauert. Wer ernsthaft glaubt das geht in 18 Monaten, hatte noch nie mit eine Großserienfertigung zu tun.
U-Bahnstation an einem Tag gebaut und Tesla hat eine funktionierende Zell und Modell3 Fertigung. Man baut da nichts Neues.

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Referendumm 07.01.2019, 14:23
28. @ soulbrother Heute, 11:59

Zitat von soulbrother
Lithium ist nur ein kleiner Anteil im Akku und der kann recycked werden; auch wird die nächste Generation von Akkus vielleicht ganz anders aussehen. Aber schon intzeressant, wer bei e-Autos auf einmal seine Liebe zur Umwelt entdeckt, .... Ich wünsche Tesla viel Erfolg un der Welt einen raschen Umstieg auf abgasfreien Verkehr. Wir haben schon genug Dreck einatmen müssen.
Falsch!
1.) "Elektroantrieb - Die dreckige Wahrheit der Mobilitätswende
Elektroautos sollen den Verkehr in Deutschland sauberer machen. Die Wahrheit ist aber auch: Für die riesigen Batteriemassen gibt es noch gar kein Recycling-System. ***"
https://www.sueddeutsche.de/auto/elektroautos-batterien-recycling-1.4218519

2.) "An Kobalt für den Bau von Batterien fehlt es in Kongo nicht. Kein Land besitzt mehr Vorräte, keines baut mehr ab. Zumal es genug Kinder gibt, um das Erz billig aus der Erde zu kratzen. Klingt wie Zynismus, ist aber elende Realität. Eine Realität, die beim Tanz um das goldene Elektroauto freilich nicht gerne gehört wird."
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/die-batterie-entscheidet-ueber-das-e-auto-kommentar-15109179.html

Oder: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/autoindustrie-die-grosse-angst-vor-der-kobalt-knappheit-a-1181584.html

3.) Kongo-Tribunal:
"BANRO hat beschlossen eine Fabrik zu bauen und mich und meine Kinder vertrieben."
Zilahirwa Chakirwa (Zeuge, Bukavu) ist Priester der Gemeinde Cinjira, die durch das kanadische Bergbauunternehmen BANRO für die Betreibung des Standorts Twangiza umgesiedelt wurde.
"Einer Bevölkerung den Zugang zu Trinkwasser, medizinischer Grundversorgung und Nahrung zu verwehren, ist auch eine Art sie zu vernichten."
Peter Mugisho Matabishi (Zeuge und Experte, Bukavu) ist politischer Aktivist aus Luhwindja. Er hat den Fall um den Twangiza Standort von BANRO bis vor die amerikanische Börsenaufsicht gebracht. Er betrachtet die Konzessionen aus Kinshasa als illegalen Landraub."
http://www.the-congo-tribunal.com/hearings/case/2.html?lang=de

Beim Abbau von Kobalt im Kongo findet das ebenso statt!

Dass die Elektromobilität in Anbetracht des aktuellen Energiemixes allein in Deutschöland viel mehr CO2 erzeugt als die bisherigen Verbrennungsmotoren ist ebenso eine Tatsache. Und "lokal emissionsfrei" der E-Autos ist der absolute Witz, wenn in Berlin-Mitte z.B. die fetten Kohlekraftwerke ihren Dreck tonnenweise raushauen.

*** In der EU sind u.a. Photovoltaik-Anlagen vom gesetzlich vorgeschriebenen Elektro-Recycling ausgenommen. Kein Mensch weiß, was in ein paar Jahren mit diesen Giftstoffen passieren soll. Oder so: Deutsche Schrottexporte nach Nigeria - Wo das Blei aus unseren Batterien die Menschen vergiftet. ... lt. SPON.

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touri 07.01.2019, 14:34
29.

Zitat von hup
Das ist nur das übliche Heisse Luft Geblubber von Musk. Der normale Aufschlag bis zur (zumindest teilweisen) Ausführung seiner Ankündigungen beträgt mindestens drei Jahre, meist eher fünf Jahre. Manchmal auch St. Nimmerlein. Die Fabrik wird realistisch also frühestens 2024-2025 die Produktion aufnehmen. Ankündigen ist alles, die Fans müssen ständig den Eindruck vermittelt bekommen dass der Technik-Jesus über das Wasser laufen kann. Das er das nicht kann interessiert niemand. So funktioniert halt Neo-PR, da hat er sich erfolgreich was von Apple abgeguckt. Wichtig ist die Hysterisierung der Massen, die Förderung des quasi-religiösen (siehe sein Gequatsche von Peterchens alsbaldiger Marsfahrt, bar jeglicher Realität). Heilsversprechen sind die neue harte Währung um Investorengelder anzuziehen, nicht das Einlösen derselben. Den einmal auf Spur gebracht verzeihen die Fan-Jünger später einfach alles und rechtfertigen den Guru gegen jegliche Kritik und Realität. Das setzt zwar unternehmerische Realität nicht für immer ausser Kraft, aber lange genug um Jahrzehntelang hohe Verluste zu machen und trotzdem nicht Pleite zu gehen - gläubigen Investoren sei Dank. Normale Unternehmer können von solchen Konditionen nur träumen. Ziemlich ähnlich wie des Kaisers neue Kleider: So lange keiner ruft "der Kaiser ist nackt" ist alles in Butter. Und dieser textilfreie Kaiser hat die Leute perfekt hypnotisiert, böse Zungen behaupten aber, er hätte einfach LSD in den Dorfbrunnen gekippt...
Sorry, Sie verwechseln da China mit Deutschland. China baut in 3 Jahren ihnen einen Großflughafen und in 5 Jahren stellen die Chinesen eine Großstadt hin (nach chinesischen Maßstäben natürlich, 100.000 Einwohner ist in China eher ein Dorf als eine Stadt).

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