Forum: Wirtschaft
E-Auto-Hersteller: Tesla startet Fabrikbau in Shanghai
REUTERS

Es soll das größte Tesla-Werk außerhalb der USA werden: In Shanghai hat Firmenchef Elon Musk den Baubeginn für eine neue Fabrik in China gefeiert. Noch dieses Jahr sollen dort E-Autos produziert werden.

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Referendumm 07.01.2019, 15:31
40.

Zitat von tinnytim
... mindestens 10 Rohstoffe des täglichen Bedarfs ein, deren Forderung weit schlimmere Naturfolgen hat, dazu zählt auch das Platin, das für die von Ihnen präferierte Brennstoffzelle notwendig ist. Ich empfinde damit Ihren Beitrag als reine Polemik gegen eine neue Technologie.
Ach Gottchen, was bitteschön ist das denn für eine Argumentation? Ist es besser, wenn Menschen im Kongo und in Nigeria unter dem Abbau und dem "Recycling" von Rohstoffen massiv bis hin zum Tod leiden müssen, oder ist es besser, wenn Menschen in Südamerika oder Russland ausgebeutet und dadurch teils vernichtet / gesundheitlich massiv geschädigt werden?

"weit schlimmere Naturfolgen" - auch das ist so eine dämliche Argumentation ohne Hand und Fuß. Ist es etwa besser an Blei zu sterben oder in Uranminen zu krepieren oder durch Kohlekraftwerke z.B. Mitten In Berlin - wohl eher - langfristig zu sterben?

Ist es besser von westlichen Rohstoffunternehmen im Kongo mit samt der Familie vertrieben zu werden und an Hunger zu sterben oder ist es besser wenn in Automobilzulieferfabriken hier in Deutschland immer noch krebserzeugende Fasermatten der Auto-Keramikkatalysatoren OHNE Atemschutzmaske und OHNE Absauganlagen montiert werden (demontiert in einer Auto-Werkstatt, beim Schrotthändler), obwohl es massenweise Metall-Auto-katalysatoren gibt, die nicht nur besser funktionieren, preiswerter sind (sic !), sondern sich einfach einschweißen lassen und eben KEINE krebserzeugende Fasermatten benötigen? Geliefert übrigens von einem Deutschen Automobilzulieferer, während die Keramik-Pendants überwiegend im Ausland produziert werden.

Knifflig, gelle! Und wer, lieber tinnytim, betreibt denn hier massive Polemik, na wer wohl?

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karl-felix 07.01.2019, 15:38
41. Nein

Zitat von Byrne
Meinen Sie etwa, es sei günstiger, das Gas im Kraftwerk zur Produktion von Strom zu verbrennen, um damit Elektrofahrzeuge zu betreiben, anstatt es direkt im Automotor einzusetzen?
ich vermute eher er meint die Möglichkeit, Akkus auch per kostenlosem Wind- oder Sonnenstrom oder Strom zu Negativpreisen direkt zu laden . Gasstrom ist mit der teuerste Strom und deshalb zum Laden von Akkus uninteressant .

Im Gegenteil, man kann über MAN Methanisierungsreaktoren aus Strom zu Negativpreisen und C02 z.B. aus einer Zementfabrik künstliches " Erdgas " erzeugen und in das vorhandene Gasnetz einspeisen . Damit dann ein Auto antreiben - durchaus interessant .
Aber ich glaube nicht, dass der Forist das meinte.

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karl-felix 07.01.2019, 15:48
42. Na

Zitat von dipl.inge83
Opel Eisenach ist ein reines Montagewerk, kein Presswerk, keine Aggregatefertigung, gerade mal Lack, dann noch Montage. Die Fertigungstiefe ist also nochmal viel niedriger als ohnehin in der Branche üblich. Nur wachsen die zugekauften Teile eben nicht auf den Bäumen, auch nicht in China. Zulieferer müssen ihre Kapa erst hoch fahren, (Gebäude, Personal, Maschinen für eine 4-stellige Tagesproduktion an Fzgn.), Teile müssen in genormten Zyklen freigeprüft werden. Das dauert. Wer ernsthaft glaubt das geht in 18 Monaten, hatte noch nie mit eine Großserienfertigung zu tun.
aufgrund Ihrer Expertise können ja VW, Daimler, Audi,Porsche, BMW weiterhin ruhig schlafen .
Chinesische Zusammenarbeit mit Tesla , lohnt sich kein Auge für aufzumachen .

Ist Ihnen noch nie aufgefallen , dass es sehr flinke Nationen gibt ? Gut, wir Deutschen gehören nicht dazu aber schauen Sie einmal, wie lange die Chinesen brauchten bis zur Atombombe, bis zur Trägerrakete, bis zum Mond, bis zum schnellsten Computer, dem MWh-Akku-Speichern , dem Transrapid.
Wenn die Deutschen schlafen gehn , mit den Zipfelmützen ...

oder wie Forist Hup beruhigt : Schlaf mein Benz ich will dir singen ....

Sie sollten nie den Fehler machen , von Ihrer eigenen Trägheit auf die Ihres Konkurrenten zu schliessen . Das haben die Walölhändler gemacht , die gibt es heute nicht mehr.

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henfnomegs 07.01.2019, 15:51
43. LiFePO4-Akkus

@Referendumm
"Gleiches gilt übrigens auch für kobaltfreie Li-Ionen-Akkus." Googlen Sie doch bitte LiFePO4-Akkus.
Witzig finde ich auch, dass so oft Lithium von den E-Auto-Gegnern ins Spiel gebracht wird. Einerseits belaufen sich die Reserven auf gut 60 Millionen Tonnen. Das ist genug, um 10 Milliarden PKWs mit 75 kwh Akkus auszustatten (80g pro kwh (LiFePO4)). Und LiFePO4-Akkus sind vollständig recycelbar. Und dann gäbe es noch praktisch unerschöpfliche Mengen Lithium im Meer. Andererseits sollte man dann auch über die Materialverfügbarkeit von Brennstoffzellen- und Verbrennerfahrzeuge reden. Wie sieht es denn mit dem Platin aus und die Reichweite der Platinreserven aus? Beim Verbrennungsmotor landet das Platin ungefähr zur Hälfte in nicht wirtschaftlich recycelbarer Menge auf den Straßen.

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_McCell 07.01.2019, 16:16
44.

Zitat von henfnomegs
@Referendumm Andererseits sollte man dann auch über die Materialverfügbarkeit von Brennstoffzellen- und Verbrennerfahrzeuge reden. Wie sieht es denn mit dem Platin aus und die Reichweite der Platinreserven aus? Beim Verbrennungsmotor landet das Platin ungefähr zur Hälfte in nicht wirtschaftlich recycelbarer Menge auf den Straßen.
Wieso denken immer alle, daß man zwingend Platin bei der Brennstoffzelle braucht?

https://www.next-mobility.news/kobalt-statt-platin-senkt-kosten-von-brennstoffzellen-drastisch-a-681107/

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soulbrother 07.01.2019, 16:29
45.

Zitat von karl-felix
ich vermute eher er meint die Möglichkeit, Akkus auch per kostenlosem Wind- oder Sonnenstrom oder Strom zu Negativpreisen direkt zu laden . Gasstrom ist mit der teuerste Strom und deshalb zum Laden von Akkus uninteressant ...
Vielen Dank, dass Sie es dem Foristen erklärt haben was ich meinte, dann muss ich es nicht noch einmal schreiben.

Einigen fällt es eben sehr schwer zu verstehen, dass man auch etwas anderes als eine Pferdekutsche oder einen Verbrennungsmotor benutzen kann, um von A nach B zu kommen, und dass man Strom auch intelligenter als in Gas- oder Kohlekraftwerken herstellen kann.

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soulbrother 07.01.2019, 16:37
46.

Zitat von Referendumm
Falsch! 1.) "Elektroantrieb - Die dreckige Wahrheit der Mobilitätswende Elektroautos sollen den Verkehr in Deutschland sauberer machen. Die Wahrheit ist aber auch: Für die riesigen Batteriemassen gibt es noch gar kein Recycling-System. ***" https://www.sueddeutsche.de/auto/elektroautos-batterien-recycling-1.4218519 2.) "An Kobalt für den Bau von Batterien fehlt es in Kongo nicht. Kein Land besitzt mehr Vorräte, keines baut mehr ab. Zumal es genug Kinder gibt, um das Erz billig aus der Erde zu kratzen. Klingt wie Zynismus, ist aber elende Realität. Eine Realität, die beim Tanz um das goldene Elektroauto freilich nicht gerne gehört wird." http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/die-batterie-entscheidet-ueber-das-e-auto-kommentar-15109179.html Oder: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/autoindustrie-die-grosse-angst-vor-der-kobalt-knappheit-a-1181584.html 3.) Kongo-Tribunal: "BANRO hat beschlossen eine Fabrik zu bauen und mich und meine Kinder vertrieben." Zilahirwa Chakirwa (Zeuge, Bukavu) ist Priester der Gemeinde Cinjira, die durch das kanadische Bergbauunternehmen BANRO für die Betreibung des Standorts Twangiza umgesiedelt wurde. "Einer Bevölkerung den Zugang zu Trinkwasser, medizinischer Grundversorgung und Nahrung zu verwehren, ist auch eine Art sie zu vernichten." Peter Mugisho Matabishi (Zeuge und Experte, Bukavu) ist politischer Aktivist aus Luhwindja. Er hat den Fall um den Twangiza Standort von BANRO bis vor die amerikanische Börsenaufsicht gebracht. Er betrachtet die Konzessionen aus Kinshasa als illegalen Landraub." http://www.the-congo-tribunal.com/hearings/case/2.html?lang=de Beim Abbau von Kobalt im Kongo findet das ebenso statt! Dass die Elektromobilität in Anbetracht des aktuellen Energiemixes allein in Deutschöland viel mehr CO2 erzeugt als die bisherigen Verbrennungsmotoren ist ebenso eine Tatsache. Und "lokal emissionsfrei" der E-Autos ist der absolute Witz, wenn in Berlin-Mitte z.B. die fetten Kohlekraftwerke ihren Dreck tonnenweise raushauen. *** In der EU sind u.a. Photovoltaik-Anlagen vom gesetzlich vorgeschriebenen Elektro-Recycling ausgenommen. Kein Mensch weiß, was in ein paar Jahren mit diesen Giftstoffen passieren soll. Oder so: Deutsche Schrottexporte nach Nigeria - Wo das Blei aus unseren Batterien die Menschen vergiftet. ... lt. SPON.
Und Sie tragen auch generell keine Kleider mehr, wenn irgendwo auf der Welt schlimme Zustände in Kleiderfabriken herrschen? Oder ist Ihre Wahrnehmung einfach nur sehr selektiv?

Sorry, aber was Sie da an Scheinargumenten zusammensuchen, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen.

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thomas_linz 07.01.2019, 16:43
47. Lesen hilft.

Zitat von Referendumm
Frage zu: "In den USA baut Tesla seine Autos im Bundesstaat Kalifornien zusammen, die Batterien produziert das Unternehmen hingegen im Bundesstaat Nevada." Ist die sogenannte "Gigafactory" in Nevada überhaupt schon fertig? Werden dort bereits Batterien / Akkus in einer Massenfertigung (vollautomatisiert) produziert? In welchen Stückzahlen überhaupt? Woher und von wem kommen die Rohstoffe wie Kobalt, Lithiumcarbonat etc.? Zu welchen Kosten? Frage zu: "Tesla-Modelle 3 und Y gebaut werden - und zwar "erschwingliche Versionen" für den chinesischen Markt," Zu welchen Preisen in etwa? Auch diesbezüglich: Woher und von wem kommen die Rohstoffe wie Kobalt, Lithiumcarbonat etc.? Zu welchen Kosten? Frage zu: "Baukosten der Fabrik in Shanghai ... Tesla gibt sie mit rund zwei Milliarden Dollar an, die Finanznachrichtenagentur Bloomberg beziffert sie mit fünf Milliarden Dollar weitaus höher." Wer finanziert das? Muss Tesla neues Investorengeld einsammeln? Bis dahin bleibt es eine reine Ankündigung bzw. maximal eine Absichtserklärung seitens E. Musk.
Um Ihr Sammelsurium von Falschaussagen mal richtig zu stellen, zitiere ich nur diesen Beitrag.

1. Lithium kann aus den Akkus nahezu vollständig recycelt werden. Was in irgendeiner schlecht informierten Presse zu lesen ist, interessiert niemanden.
2. Selbst mit Kohlestrom stoesst ein EV weniger CO2 aus als ein Verbrenner. Alleine der Strom, der für die Foerderung, die Herstellung, die Lagerung und den Transport von Kraftstoffen benoetigt wird, laesst ein EV meilenweit fahren
3. Irgendwann sollte jeder mal mitbekommen haben, dass bis dato jeder vermeintliche Analyst bei Tesla etwa so weit daneben lag, wie Sie von der Wahrheit. Bloomberg soll mal BER schaetzen. Da funktioniert jede absurde Zahl.
4. Warum interessieren Sie sich für die Model 3 und Model Y Preise? Ich dachte, dass ist alles nur ne Blase.
5. PV Module sind zwar kein Sondermuell, muessen laut EU Verordnung von 2015 dennoch recycelt werden. Und das geht zu etwa 95 Prozent.
Zu Ihrer Frage, woher das Geld fuer die GF3 kommt. Zinsgünstige Bankredite von Chinesischen Banken. Bei solventen Kunden sind die in der Regel immer guenstig.
Falls Sie noch weitere Fragen haben, helfe ich gerne.

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Byrne 07.01.2019, 16:43
48. Glauben Sie das wirklich?

Zitat von karl-felix
ich vermute eher er meint die Möglichkeit, Akkus auch per kostenlosem Wind- oder Sonnenstrom oder Strom zu Negativpreisen direkt zu laden . Gasstrom ist mit der teuerste Strom und deshalb zum Laden von Akkus uninteressant . Im Gegenteil, man kann über MAN Methanisierungsreaktoren aus Strom zu Negativpreisen und C02 z.B. aus einer Zementfabrik künstliches " Erdgas " erzeugen und in das vorhandene Gasnetz einspeisen . Damit dann ein Auto antreiben - durchaus interessant . Aber ich glaube nicht, dass der Forist das meinte.
Sie glauben tatsächlich, dass (heute) überflüssiger Strom aus Wind und Fotovoltaik zum Laden von Akkus zukünftig verschenkt wird? Oder man sogar noch Geld dafür bekommt (Negativpreis), wenn man ihn für diese Zwecke nutzt?

Oder das der für Methanisierungsreaktoren benötigte Strom ebenfalls verschenkt wird resp. man auch für diesen Geld bekommt, wenn man ihn nutzt?

Dann mal schöne Grüße aus der Realität ans Wolkenkuckucksheim!

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Byrne 07.01.2019, 16:47
49. Na, Gottseidank hat er das!

Zitat von soulbrother
Vielen Dank, dass Sie es dem Foristen erklärt haben was ich meinte, dann muss ich es nicht noch einmal schreiben. Einigen fällt es eben sehr schwer zu verstehen, dass man auch etwas anderes als eine Pferdekutsche oder einen Verbrennungsmotor benutzen kann, um von A nach B zu kommen, und dass man Strom auch intelligenter als in Gas- oder Kohlekraftwerken herstellen kann.
Leider hat KF mal wieder gar nichts erklärt, sondern nur wie üblich geschwurbelt. Wieso meinen Sie, ich könnte mir nur eine Kutsche oder einen Verbrenner als Transportmittel von A nach B vorstellen? Ich sehe dagegen einen ganzen Strauß an Möglichkeiten und befürchte, da liegen die Defizite eher auf Ihrer Seite, da Sie sich ja offenbar nichts anderes als Elektrofahrzeuge für die individuelle Mobilität vorstellen können.

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