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E-Auto-Hersteller: Tesla startet Fabrikbau in Shanghai
REUTERS

Es soll das größte Tesla-Werk außerhalb der USA werden: In Shanghai hat Firmenchef Elon Musk den Baubeginn für eine neue Fabrik in China gefeiert. Noch dieses Jahr sollen dort E-Autos produziert werden.

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thomas_linz 07.01.2019, 16:55
50. Ahh,

Zitat von Referendumm
Halb- oder Viertelwahrheiten sind auch zu 50 / 75 % Unsinn! In welchem KAT = Katalysator kommen "seltene (und auch nicht so seltene) Erden" zum Einsatz? Maximal ne Zehntel-Wahrheit, denn: Cer (Cer(IV)-oxid) wird manchmal in der Washcoat in sehr geringen Mengen eingesetzt; aber ansonsten werden überwiegend keine seltenen Erden eingesetzt. "Nach Lebenszeitende desselbigen sind aber die Hälfte dieser Materialien unwiederbringlich vernichtet weil einfach aus dem Auspuff rausgeblasen." Ein heißes und Interessantes Thema! Die Automobilindustrie sowie -zulieferer streiten das vehement ab. Nach jahrelangen, umfangreichen Recherchen teile ich allerdings ihre Meinung. Obs nun 50 % sind, oder "nur" 30 % an Kats, die teilweise oder sogar ganz ausgeblasen werden, sei mal dahingestellt. "Dagegen können diese Materialien in E-Autos verwendet, zu 99% recycelt werden." Ganz falsch! Sie haben von Recycling anscheinend keine Ahnung und von Recyclingkreisläufen an sich ebenso keine Ahnung! Katalysatoren zu recyceln, ist deshalb besonders attraktiv, weil dort geringe Mengen an Edelmetallen wie Platin, Rhodium, Palladium (eben zur notwendigen Katalyse) aufgebracht wurden. Und diese Edelmetalle sind bekanntlich sehr teuer. Obwohl jeder Schrotthändler genau deshalb extrem danach hinterher ist, beträgt die Kat-Recyclingquote trotzdem nur etwa 50 %, obwohl genau diese Edelmetalle tatsächlich zu über 90 % recycelbar sind. "die moderne E-Auto-Entwicklung steht erst am Anfang. Die der Verbrenner ist bereits am Ende!" Ganz falsch! Sie haben weder vom Automobilbau, von den eingesetzten Rohstoffen noch von Verbrennungsmotoren eine Ahnung. Schade, informieren Sie sich bitte besser!
wuerde uns der Meister erklaeren, warum das EV nicht am Anfang der Entwicklung steht und der Verbrenner schon? Wuerden Sie mir zustimmen das Rhodium eine Seltene Erde ist? Wuerden Sie mir auch zustimmen, dass Yttrium in der Zuendkerze eine seltene Erde ist? Wuerden Sie zustimmen, dass EV’s keine Zuendkerzen haben? Wie bezeichnen Sie die industriellen Anlagen zum nahezu vollständigen Recycling von Akkus bezeichnen? Auch eine Frage an Sie. Rhodium und Platin werden also nicht partiell verbraucht? Hmm, waere mir jetzt neu, wenn da nix durch die Esse geblasen werden wuerde.

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thomas_linz 07.01.2019, 17:00
51. Ind ich dachte

Zitat von _McCell
Wieso denken immer alle, daß man zwingend Platin bei der Brennstoffzelle braucht? https://www.next-mobility.news/kobalt-statt-platin-senkt-kosten-von-brennstoffzellen-drastisch-a-681107/
Kobalt ist genauso Mist. Hmmm.

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henfnomegs 07.01.2019, 17:13
52.

Zitat von _McCell
Wieso denken immer alle, daß man zwingend Platin bei der Brennstoffzelle braucht? https://www.next-mobility.news/kobalt-statt-platin-senkt-kosten-von-brennstoffzellen-drastisch-a-681107/
Selbstverständlich braucht man nicht zwingend Platin für Brennstoffzellen. Es gibt ja auch SOFC und MCFC Brennstoffzellen. Und an Katalysatoren für Niedrigtemperatur-Brennstoffzelle wird ja auch seit langer Zeit geforscht. Gibt immer wieder mal Meldungen, dass Forscher einen gleichwertigen Ersatz für Platin gefunden haben. Ob Schwefel, Cer, M/N/C-Katalysator etc.. Fakt ist, dass bis jetzt noch kein geeigneter Ersatz gefunden wurde. Ansonsten würde man nicht auf das extrem teure und seltene Platin zurückgreifen. Brennstoffzellen haben weit größere Probleme als die Materialverfügbarkeit. Allen voran die im Vergleich zum E-Auto weitaus niedrigere Energieeffizienz und die damit einhergehenden weitaus höheren

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sven_schreiber 07.01.2019, 17:44
53. Erdgas

Erdgas ist über Power2Gas sehr wohl grün, nachhaltig und unbegrenzt verfügbar. Selbst Greenpeace bietet power2gas erdgas zum energieneutralen heizen alter Gebäude an.

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soulbrother 07.01.2019, 17:49
54. @byrne

Es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten sich umwelt- und klimafreundlich von A nach B zu bewegen, und da sich der Strommix immer mehr hin zu EE verschiebt, werden Elektroautos noch sinnvoller als sie es jetzt schon sind, selbst mit einem Anteil Kohle und Gas. Ganz einfach weil der E-Motor um ein Vielfaches effizienter arbeitet als ein Verbrennungsmotor.

Was Sie nicht dran hindern soll wenn möglich zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren, denn da schneidet auch das E-auto schlechter ab.

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Byrne 07.01.2019, 17:53
55. Klaro

Zitat von sven_schreiber
Erdgas ist über Power2Gas sehr wohl grün, nachhaltig und unbegrenzt verfügbar. Selbst Greenpeace bietet power2gas erdgas zum energieneutralen heizen alter Gebäude an.
Und sehr teuer ist es auch. Deswegen liegt die anteilige Einspeisung von synthetisiertem Erdgas am verkauften Gas ins Gasnetz durch Greenpeace Energy bei weniger als einem Promille. Und je mehr Gaskunden GP-Energy hat, desto kleiner wird der Anteil, weil man bei GP-Energy momentan nicht beabsichtigt, diese Form der Gassynthese auszubauen.

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Byrne 07.01.2019, 17:59
56. Sie denken zu kurz

Zitat von soulbrother
Es gibt eine ganze Reihe an Möglichkeiten sich umwelt- und klimafreundlich von A nach B zu bewegen, und da sich der Strommix immer mehr hin zu EE verschiebt, werden Elektroautos noch sinnvoller als sie es jetzt schon sind, selbst mit einem Anteil Kohle und Gas. Ganz einfach weil der E-Motor um ein Vielfaches effizienter arbeitet als ein Verbrennungsmotor. Was Sie nicht dran hindern soll wenn möglich zu Fuß zu gehen oder mit dem Rad zu fahren, denn da schneidet auch das E-auto schlechter ab.
Elektroautos machen in Nischenbereichen Sinn (z.B. Auslieferungsverkehr in Ballungsräumen). Oder wenn der Strom aus der Fahrbahn bezogen werden kann. Unsinn ist und bleibt es, 500 Kilogramm Gewicht an Akku für ein oder zwei Personen durch die Gegend zu karren, denn das Nutzungsverhalten von Elektroautos wird synonym zu dem der Verbrenner sein. Und in Sachen Energiedichte der Akkus sind aus physikalischen Gründen keine großen Sprünge mehr zu erwarten. Das wissen die sogar bei Tesla.

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Flari 07.01.2019, 18:00
57.

Zitat von sven_schreiber
Erdgas ist über Power2Gas sehr wohl grün, nachhaltig und unbegrenzt verfügbar. Selbst Greenpeace bietet power2gas erdgas zum energieneutralen heizen alter Gebäude an.
Lustig...
Greenpeace Energy erzeugt meines Wissens bisher KEIN SNG (synthetisches Methan), sondern "Spuren" von Wasserstoff, der dem natürlichen Erdgasnetz beigemischt wird.
Den GPE-Gaskunden wird das stinknormale Erdgas dennoch als "Windgas" verkauft, wobei selbst wenn der von GPE eingespeiste Wasserstoff vollständig bei GPE-Kunden ankommt, das Erdgas nur einen Promilleanteil an "Windgas" enthält.
Im "Kleingedruckten" von GPE könnten Sie das natürlich nachlesen.

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HEK001 07.01.2019, 18:13
58. Nach dem Tiefschlaf blinder Aktionismus

Zitat von konterspieler
Der Anfang vom Ende der deutschen Automobilherstellung kündigt sich an ...! Deutsche Auto-Manager seit gut 20 Jahren im Tiefschlaf, jetzt kommt bald das böse Erwachen.
Richtig. Wieder einmal viel zu spät erkennen die deutschen Autobauer die Zeichen der Zeit, wie schon seinerzeit beim Kat. Den Wissens- und Technologie-Vorsprung von Tesla holen sie sowieso nicht mehr auf, aber auch die chinesischen Elektroautoproduzenten sind ihnen weit voraus. Und noch etwas zu den Foristen, die so gern die Erdgas- und Wasserstoff-Alternative herunterbeten (wahrscheinlich alles Lobbyisten oder Beschäftigte der Autoindustrie): Sie übersehen, dass die Weichen hin zur Elektromobilität längst gestellt sind. Wenn selbst der VW-Konzern in ein paar Jahren komplett (!) auf Elektroantriebe umsteigen will, auf wen setzen Sie bitte Ihre Hoffnungen?

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henfnomegs 07.01.2019, 18:17
59.

Zitat von Byrne
Elektroautos machen in Nischenbereichen Sinn (z.B. Auslieferungsverkehr in Ballungsräumen). Oder wenn der Strom aus der Fahrbahn bezogen werden kann. Unsinn ist und bleibt es, 500 Kilogramm Gewicht an Akku für ein oder zwei Personen durch die Gegend zu karren, denn das Nutzungsverhalten von Elektroautos wird synonym zu dem der Verbrenner sein. Und in Sachen Energiedichte der Akkus sind aus physikalischen Gründen keine großen Sprünge mehr zu erwarten. Das wissen die sogar bei Tesla.
Nein. 500 kg Gewicht durch die Gegend zu karren ist sehr wohl sinnvoll, wenn dabei sowohl ein finanzieller Vorteil entsteht als auch die Energieeffizienz steigt. Und das ist beim E-Auto sowohl im Vergleich zum Brennstoffzellenfahrzeug als auch zum Auto mit Verbrennungsmotor der Fall. Zumal man die Energie, die man zum Beschleunigen der 500 Kilogramm an zusätzlicher Masse benötigt, zu einem großen Anteil beim Bremsen zurückgewinnen kann.

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