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E-Auto-Pionier Tesla: Der Jäger wird zum Gejagten
DPA

Mit dem Roadster und dem Model S mischte Tesla die etablierte Konkurrenz auf. Doch beim neuen Model 3 geht es um Automobilbau in Großserie - und plötzlich spüren sie in Palo Alto Zeitnot.

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jon-as 04.11.2017, 12:38
50. Unglaublich, dass

die deutsche Verbrennerlobby so viel Energie investiert, dass Journalisten wie hier im SPIEGEL negativ über Tesla berichten. Würde man doch mal genauso viel Energie verwenden, um ein ordentliches E-Auto zu bauen, hätte man jetzt nicht den riesiegen Rückstand zu Tesla auf dem Gebiet. Jeder der schon mal einen Tesla gefahren ist weiß, dass Tesla hier den deutschen Herstellern Jahre voraus ist. Alle falschen Äußerungen zeigen nur die blanke Angst der Hersteller vor der Zukunft

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pauschaltourist 04.11.2017, 12:38
51.

BMW i3? Das ich nicht lache. Man stelle den i3 gedanklich neben ein Model S oder meinetwegen auch Model 3 und man erkennt, warum Tesla die begehrenswerteren Fahrzeuge produziert. Abgesehen von der Supercharger-Infrastruktur, die den S-Fahrern kostenloses Aufladen in durchaus akzeptabler Zeit ermöglicht. 25 km von meinem Wohnort steht der nächste Supercharger, der mich so lange Tesla existiert kostenlos versorgen könnte. Derzeit stellt das Model S das für mich attraktivste Auto überhaupt dar. Sowohl optisch als auch technisch. Leider sind die Abmessungen etwas überdimensioniert. Es ist mir schlicht zu groß. Deswegen warte ich auf das Model 3. Mit dem angekündigten großen Akku-Paket 400 km reale Reichweite sowie gegen einen akzeptablen Obolus ebenfalls am Supercharger aufzuladen. Ja, man muss als Europäer noch mind. 1,5 Jahre Geduld aufbringen. Ich kann warten.

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Izmir..Übül 04.11.2017, 12:40
52.

Zitat von flopi3
....Aber viel wichtiger: der Elektroantrieb bringt ökologisch gar nichts, solange ein Hauptteil des Stroms noch aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird....
Das ist erstens eine Binsenweisheit, und zweitens geht es auch darum, die Schadstoffemissionen, die sich in den Innenstädten konzentrieren, zu minimieren. Da bringen Elektroantriebe durchaus etwas, und das ist auch die Hauptmotivation der Chinesen, die Elektromobilität im eigenen Land so massiv zu forcieren. Das kann jeder nachvollziehen, der einmal den Verkehrssmog in Peking erlebt hat.

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J2017 04.11.2017, 12:42
53. Leider enicht ganz korrekt ;)

Leider stimmen ja auch einige Leute darauf ein, aber Tesla hat einen ganz anderen Vorteil. Sicherlich ist der Markenname gut, die Technologie atemberaubend etc. . Aber Tesla hat ein weltweites Netz an Ladeinfrastruktur und nicht die halbwegs unwichtige in Städten, sondern ganau die überregionalen Supercharger. Mit der eigenen Ladeinfrastruktur kann Tesla nachhaltig den Markt nach Belieben dominieren. In Deutschland wird man sich auch in 5 Jahren nicht auf flächendeckende gemeinsame Standards geeinigt haben diese wirklich für den Endkonsumenten einfach implementiert haben. Ganz nebenbei Deutschland ist irrelevant, die Ladeinfrastruktur muss europaweit die gleiche sein, viel Spaß beim koordiniernen und umsetzen BMW, Mercedes, Volkswagen etc. . Die einzige Lösung ist Milliarden in die Hand zu nehmen und solange es noch sinnvolle freie Flächen gibt selber eine initial "gratis"Ladeinfrastruktur ins Leben zu rufen. Ich will übrigens auch erst einmal ein richtig mit dem Model S vergleichbares Elektroauto in Serienproduktion sehen, bisher gibt es kein einziges.

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brux 04.11.2017, 12:44
54. Jein

Zitat von flopi3
... hätte es nie diesen Hype um Tesla gegeben! BMW z.B. hat schon 1972 im Rahmen der Olympiade in München ein Elektroauto fahren lassen und seitdem unablässig an der Technik geforscht. Mit i3 und i8 war BMW ebenfalls ganz vorn mit dabei und sie werden es auch sein, wenn der Elektroantrieb wirklich Sinn macht. Die Batterietechnik ist heute noch nicht so weit, akzeptable Reichweiten zu vernünftigen Kosten zu bieten. Und auch hier betreibt Tesla, wie bei allem, eine Menge Augenwischerei. Zudem sind Tesla's Batterien alles andere als sicher. Die US Medien schreiben nur nicht darüber, wieviele Teslas schon Brandprobleme gehabt haben. Aber viel wichtiger: der Elektroantrieb bringt ökologisch gar nichts, solange ein Hauptteil des Stroms noch aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Laut Shell-Studie wird in Deutschland selbst in 2040 erst ca. die Hälfte des Stroms aus regenerativen Energien gewonnen. Was soll also das ganze Gezeter, die deutsche Autoindustrie hätte alle Trends verschlafen? Sorry, aber das ist wirklich oberflächliche Meinungsmache der Medien. Wie oft wurde die deutsche Autoindustrie schon ab-"geschrieben"? Ich erinnere mich an die 90er Jahre, in denen die Japaner angeblich das Maß der Dinge waren und die deutsche Industrie keine Chance hätte. Und wo stehen wir 20 Jahre später? Und vielleicht noch eine Kleinigkeit: während die hiesigen Autofirmen alternative Antriebe entwickeln, autonomes Fahren und vieles mehr, sind sie trotzdem in der Lage, ordentliche Gewinne zu machen und ihre Mitarbeiter gut zu bezahlen. Beides kann man von Tesla wirklich nicht behaupten und die Investoren werden - so sie nicht rechtzeitig aussteigen - noch ihr blaues Wunder erleben.
Natürlich ist der Ursprung der elektrischen Energie wichtig, aber Deutschland kann nicht die Referenz sein. Die EU ist zunehmend vernetzt und Frankreich, Belgien, Irland, Spanien, Dänemark und andere erzeugen Strom ohne viel CO2.

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coroona 04.11.2017, 12:46
55.

Zitat von Mr Bounz
Es ist wirklich traurig wie in Deutschland versucht wird Tesla mies zu machen. Ja, es gibt Probleme, die sich aber in Monaten lösen lassen.
Genau das ist das Problem. Es dauert (bestenfalls) Monate.
Ob die Kunden, Investoren, Wettbewerber solange die Füße stillhalten steht auf einem anderen Blatt.

Schon heute steht auf der Tesla Webseite: "Reservieren Sie Ihr Model 3 noch heute, um es in 12 bis 18 Monaten in Empfang zu nehmen."

Noch mal 6 Monate drauf und es ist November 2019. Da ist Tesla nur noch einer von Vielen und das Model 3 ist technischer Stand von März 2016 als er vorgestellt wurde....

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brille000 04.11.2017, 12:47
56. Hab' ich doch gesagt ...

Dieser bekloppte Hype über eMobilität ist doch nichts anderes als lauwarme Luft und der Grund dafür, dass sich Automobilkonzerne sich angebliche "Entwicklungen" durch den Staat durch die entsprechenen "Hilfen" vergolden lassen. Es wird auch in naher Zukunft nicht möglich sein, Autos mit Verbrennungsmotoren durch diese e-Karren zu ersetzen. Regionale Kleintransporter (siehe DHL), das macht Sinn, aber nicht einmal das haben die Automobilkonzerne hingekriegt. Leistungsfähige Elektromotoren und Akkumulatoren verbrauchen sehr viel an knappen Rohstoffen für die man wiederum Söldnerarmeen braucht um den Zugung zu diesen sicherzustellen (siehe Tantal"beschaffung" durch die USA im Kongo). Also Krieg! Schöne Aussichten ...

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w.diverso 04.11.2017, 12:47
57. Es ist halt einfach was anderes,

ob man 50 Autos in der Woche baut/bastelt, oder 5000 in der Woche montieren will. Die Abläufe müssen dann sitzen und die Mitarbeiter müssen genau wissen was sie tun sollten. Habe selber den Unterschied von Kleinstserie zu Kleinserie miterlebt. Wenn Tesla jetzt von Kleinstserie zur Massenproduktion aufsteigen will, werden die Probleme verständlicherweise noch viel größer sein. Alleine die explodierenden Probleme die es mit einigen tausenden Mitarbeitern gibt, sind nicht zu unterschätzen. Da gibt es dann jede Menge die nicht ganz ideal mitarbeiten. Auch entsprechende Fachleute für hochqualitative Produkte zu finden, wird in USA nicht ganz so einfach sein. Noch was zur Produktion der Akkus. Das macht wenn man es genau nimmt, nicht Tesla sondern Panasonic. Angeblich schaut da Panasonic sogar sehr darauf, dass die Mitarbeiter von Tesla keinen Einblick ihre Produktion bekommen. Speziell die Entwicklung wird sicher ganz streng abgeschottet sein. Aber Entwicklung war ja nie die Stärke von Tesla, daher werden die damit leben können.

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Mr Bounz 04.11.2017, 12:47
58. nur ein paar Fakten

Zitat von flopi3
... hätte es nie diesen Hype um Tesla gegeben! BMW z.B. hat schon 1972 im Rahmen der Olympiade in München ein Elektroauto fahren lassen und seitdem unablässig an der Technik geforscht. Mit i3 und i8 war BMW ebenfalls ganz vorn mit dabei und sie werden es auch sein, wenn der Elektroantrieb wirklich Sinn macht. Die Batterietechnik ist heute noch nicht so weit, akzeptable Reichweiten zu vernünftigen Kosten zu bieten. Und auch hier betreibt Tesla, wie bei allem, eine Menge Augenwischerei. Zudem sind Tesla's Batterien alles andere als sicher. Die US Medien schreiben nur nicht darüber, wieviele Teslas schon Brandprobleme gehabt haben. Aber viel wichtiger: der Elektroantrieb bringt ökologisch gar nichts, solange ein Hauptteil des Stroms noch aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Laut Shell-Studie wird in Deutschland selbst in 2040 erst ca. die Hälfte des Stroms aus regenerativen Energien gewonnen. Was soll also das ganze Gezeter, die deutsche Autoindustrie hätte alle Trends verschlafen? Sorry, aber das ist wirklich oberflächliche Meinungsmache der Medien. Wie oft wurde die deutsche Autoindustrie schon ab-"geschrieben"? Ich erinnere mich an die 90er Jahre, in denen die Japaner angeblich das Maß der Dinge waren und die deutsche Industrie keine Chance hätte. Und wo stehen wir 20 Jahre später? Und vielleicht noch eine Kleinigkeit: während die hiesigen Autofirmen alternative Antriebe entwickeln, autonomes Fahren und vieles mehr, sind sie trotzdem in der Lage, ordentliche Gewinne zu machen und ihre Mitarbeiter gut zu bezahlen. Beides kann man von Tesla wirklich nicht behaupten und die Investoren werden - so sie nicht rechtzeitig aussteigen - noch ihr blaues Wunder erleben.
1. dann hat BMW seit 1972 aber ganz ordentlich gepennt
2. der BMW I8 ist keine Elektroauto!
3. Porsche hat also 1 (in Worten EINE) Ladestation gebaut. Krass
Tesla hat über 7.000 Supercharger
4. E-Autos brennen NICHT häufiger als Konventionelle
lesen Sie dazu mal VW und Gastank Explosion
5. Der Anteil der Erneuerbaren wächst und durch die höhere Effiziens von z.B. Gaskraftwerken gegenüber dem Verbrenner wird die Umwelt entlastet
Bitte Sehr!

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dennis x 04.11.2017, 12:48
59.

Also selbst wenn ich so viel Geld hätte, würde ich mir eher ein Auto eines Traditionsherstellers kaufen, als einen Tesla. Die Innenräume sind sowas von billig...

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