Forum: Wirtschaft
E-Autos in Europa: EU fordert Hunderttausende Elektro-Zapfsäulen
dapd

Brüssel will Europas Energiewende massiv vorantreiben: Laut einem Zeitungsbericht sollen entlang wichtiger Verkehrsadern Hunderttausende Tankstellen für Elektroautos und Flüssiggasmobile entstehen. Allein in Deutschland ist von 150.000 Ladestationen die Rede.

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nach.denker 23.01.2013, 21:47
20. So ein Blödsinn

Seit Anfang letzten Jahres belegt eine Ladestation zwei prominente der ohnehin knappen Parkplätze vor der technischen Hochschule hier. Immerhin steht da ab und an mal das Werbefahrzeug vom EVU...

Erscheint mir eminent wichtig, dass die Ladestationen weiter Ausgebaut werden. Dann hat man irgendwann vielleicht sogar ein Druckmittel die Versorgernetze auszubauen, um den Ökostrom an die eMoblie zu bekommen...

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Flari 23.01.2013, 21:48
21. Das wurde auch Zeit...

Zitat von sysop
Allein in Deutschland ist von 150.000 Ladestationen die Rede.
Jetzt brauchen wir nur noch die EEG-Umlage auf den Sprit.
Wenn jeder E-Mobilfahrer noch 10ct/km zusätzlich zur zurückgelegten Strecke bekommt, werden die Ladestationen auch bald absolut notwendig..

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Umbriel 23.01.2013, 21:57
22. Freiheit <> Lobbyismus

Zitat von kenterziege
Auf der Autobahn A1 bei der Rastätte Tecklenburg stehen bereits 2 E-Tanksäulen genau neben den Behindrten-Parkplätzen. Ich habe da noch nie ein E-Auto gesehen! Reine Verschwendung!
Da haben Sie jetzt Recht.

Allerdings wollen Investoren neues Geschäft mit Zwangsabonnenten.

Privates Kapital soll für so ein Mega Autoladenetz mobilisiert werden.

Die Staaten sollen die Abnehmer "liefern" das werden Verträge schon richten.

Man wird also unser Steuergeld in Massen umleiten, damit es so kommt. Im Namen des Klimaschutzes wahrscheinlich.

Die Leute werden dann eben zum E Auto gezwungen.

Steuererhöhungen für andere Autos oder massive Vergrämungen mit immer neuen Auflagen, ggf. Sonderrechte für E - Autos oder Subventionen.

Vielleicht eine Zwangssperre nach 1 Stunde Fahrt für Benzinautos zum Wohle des Weltklimas? Keine Ahnung, aber unsere Regierungen sind total verrückt und denen ist inzwischen sowas zuzutrauen.

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hgm2 23.01.2013, 21:58
23. ja, her damit!

Wenn man sich heute noch freiwillig dem meschuggenen Verkehr auf den Autobahnen aussetzt und sich stundenlang mit Verrückten, LKWs, Staus und Baustellen plagen will, dann muss man schon eine gehörige Portion Masochismus mitbringen. Wer dann nicht auf die Bahn ausweichen kann oder will, die einen, wenn Sie funktioniert, die Strecken in der halben Zeit und entspannt oder mit der Möglichkeit zu arbeiten zurücklegen lässt, dann bleiben E-Autos zumindest die vernünftigere Alternative.
Es ist wie mit den Rauchern: vor lauter Sucht blind setzt man sich täglich den Gefahren aus und ignoriert alles, was der eigenen Sucht im Wege steht.
Doch plötzlich spricht keiner mehr vom Rauchen; die Restaurants sind wieder benutzbar, und die Süchtigen müssen draußen bleiben.
Genau so wird es mit dem Autofahren gehen. Erst wenn wir auch in Deutschland endlich ein Speed Limit haben (allerhöchstens 130), wenn E-Autofahren nicht weiter benachteiligt wird, dann kann sich auch in Deutschland die Vernunft durchsetzen.
Doch braucht so etwas in Deutschland immer etwas länger. Wie bei den Amis die Waffennarren…
Audi und Co. sind dann allerdings längst Geschichte und die Benzinköpfe arbeitslos.

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mr.ious 23.01.2013, 21:58
24.

Zitat von dale_gribble
Ich habe in meiner Werkstatt einen 3~ 500 A Drehstromanschluss. Kann ich da irgendwelche Fördergelder abgreifen wenn ich ein paar Ladesteckdosen auf meinem Hof montiere?
Planlos geht am besten, weil planlos braucht Förderung, stimmt sicher, und wegen bisheriger Erfahrungen muß man eigentlich zwangsweise an einen noch anzunehmenden Fördertopf denken.
Also, ich mußte auf alle Fälle.
Aber Sie können ja die Investition durch Parkplatzgebühren reinholen und "Strom für 0,00€ pro kWh" anbieten.

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kf_mailer 23.01.2013, 21:58
25. Klar doch

immer raus mit der Kohle ist für einen guten Zweck, schließlich werden ein paar Firmen sich daran eine goldene Nase verdienen und das Geld kommt eh von den nationalen Steuerzahlern, also von denen, die in diesem Europa weder gefragt noch von Interesse sind. Sinnlose Vorgaben, überbordende Bürokratie, ein Heer von Lobyisten, fehlende Legitimation, diese EU wird immer mehr zu einer Sowjetunion und erinnert eher an staatskapitalistische Strukturen, als nach einer Gemeinschaft, die auf freier Marktwirtschaft beruht.

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xees-s 23.01.2013, 21:59
26. Zeit wird es!

Nur wenn dies Vorschrift wird kann über diese neue Infrastruktur auch ein Wandel für die E-Autos stattfinden! Es genügt ja die bestehenden Pächter an den Autobahnen zu eiem Einbau von E-Tankstellen zu verpflichten,die verdienen trotzdem gut genug.
Der Opel Ampera ist übrigens nicht,so teuer wie immer getan wird! Ein Ford Mondeo oder Opel Insignia wie auch ein 5er BMW kosten mindestens genauso viel und entsprechen der Wagenklasse wie auch der Ausstattung! Nur Verbraucht der Ampera ein Fünftel an Normverbrauch der Mittelklasseautos.

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hdudeck 23.01.2013, 21:59
27. Ich habe Sie da auch noch nie gesehen

Zitat von kenterziege
Auf der Autobahn A1 bei der Rastätte Tecklenburg stehen bereits 2 E-Tanksäulen genau neben den Behindrten-Parkplätzen. Ich habe da noch nie ein E-Auto gesehen! Reine Verschwendung!
Mal ehrlich, beobacten Sie die Stationen 24/7 ?

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hdudeck 23.01.2013, 22:00
28. Schon einmal vom Problem vom

Zitat von Ingmar E.
Letztes Jahr wurden nichtmal 3000 Elektrowagen neu zugelassen. Aber wir brauchen 150.000 Tankstellen. Offensichtlich eine sehr energiesparende Technologie :D.
Huhn und Ei gehoert ? So was glauben Sie sollte zuerst dasein?

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rhominus 23.01.2013, 22:00
29. Erbärmlich

... Nein, nicht die EU-Kommission, obwohl die Sinnhaftigkeit der Regelung oberflächlich debattierbar ist, sondern die Kommentare, die hier mal wieder darüber ausgeschüttet werden.

Sehen wir es mal so:
Die Benzintechnologie hat derzeit keinen wirtschaftlichen Grund, aus dem sie weniger Anwendung finden sollte. Zwar eine Menge nicht wirtschaftlicher, aber diese sind kein zwingender (in dem Sinne, in dem es ein wirtschaftlicher wäre) Grund zum Umstieg.
Nun soll also zumindest die Infrastruktur geschaffen werden, um es Einzelnen zu ermöglichen, die für sich beste Wahl zu treffen. Kein Zwang, ein Angebot. Und schon wird wieder gewettert.

Und dann wird wieder die "Gesichtslosigkeit" Brüssels beschworen. Nun, solange die Bundesregierung sich ständig ins Bild drängt, muss man sich darüber nicht wundern. Die Bundesregierung, nicht Brüssel, ist übrigens auch der Anlaufpunkt, sollte dieses Projekt umgesetzt werden, denn nichts geschieht in Brüssel, ohne dass Berlin gefragt wurde.
Ich wiederhole: Erbärmlich, wie sehr die Menschen einen Grund suchen, auf die EU zu schimpfen. Und das ganze ohne einen Funken Sachverstand.

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