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E-Mobilität: VW-Chef Müller wirft Deutschen Inkonsequenz vor
DPA

VW-Chef Müller wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Branche habe den Trend zur Elektromobilität verschlafen. "Am Angebot mangelt es nicht, sondern an der Nachfrage", sagt er in einem Interview.

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ardbeg17 19.11.2016, 18:30
1. klare Ansage

Müller sollte die Öffentlichkeitsarbeit von VW stärker gewichten und öfter auf die Fakten hinweisen lassen.

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ykerniz? 19.11.2016, 18:32
2. Die Fähigkeit zum Denken ist halt nicht jedem gegeben

Warum sollte ich ein Elektrofahrzeug von VW kaufen, wenn sogar VW-Chef Müller sagt "Die Preise werden sinken, die Reichweite steigt, die Ladezeit wird kürzer - all die Punkte, die den Erfolg der E-Mobilität bisher behindert haben."

Steigt bei dem Auto die Reichweite, wenn ich es nur lange genug besitze?

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justus65 19.11.2016, 18:33
3. So ein d..... Schwätzer

Viele würden sich einen Stromer kaufen, wenn die Industrie vernünftige Autos zu bezahlbaren Preisen anbieten würde. Aber, entweder ist der Akku und damit die Reichweite zu klein oder es gibt nur einen AC-SCHNARCHLADER oder der Preis ist nur was für Leute, die ihr Auto nicht selbst bezahlen müssen.

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SimoneDelM 19.11.2016, 18:35
4. Hat Kohlenmonoxid seinen Verstand vernebelt?

Alles, was Müller sagt, ist falsch. Wo ist denn sein alltagstaugliches E-Auto inkl. der nötigen Infrastruktur? Wie heißt es? Wo kann man es kaufen? Den Kunden ist kein Schaden entstanden: Hat er sich mal mit dem Wiederverkaufswert seiner Autos befasst? Hat er mal mit Händlern gesprochen? Immerhin behauptet er nicht, den ebenso klagenden Aktionären sei kein Schaden entstanden. Er wird wissen, warum.
Dass er jetzt 23.000 Leute rauswerfen muss, hat mit dem Diesel-Betrug natürlich auch überhaupt nichts zu tun. Ist klar.

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stauner 19.11.2016, 18:38
5. Yep. Klar: Die Kunden sind schuld.

Die Kunden sind schuld daran, daß es noch kein konkurrenzfähiges, alltagstaugliches E-KFZ eines deutschen Herstellers gibt? Kein Nachteil im Verbrauch? Stecken die immer noch mit dem Kopf im Sand? Spätestens mit neuen Abgasvorschriften, die an den REALVERBRAUCH angepasst sind, wird sich da grundlegend was ändern. Dann nämlich ist ein Mercedes A-Klasse und ein Smart plötzlich keine Grundlage dazu, den "Flottenverbrauch" künstlich herunterzurechnen. Man wird letztendlich tatsächlich E-Mobile anbieten müssen, dazu muss ich kein Prophet sein. Bis jetzt stecken sie nur Fördergelder ein, die deutschen Autobauer.

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varlex 19.11.2016, 18:40
6. wo sollen die Angebote sein?

"Die Preise werden sinken, die Reichweite steigt, die Ladezeit wird kürzer - all die Punkte, die den Erfolg der E-Mobilität bisher behindert haben."

Das sagt doch alles. Es gibt kein bezahlbares E-Auto in Deutschland mit einer Reichweite >100km, und schon gar nicht von VW. Die wollen erst 2019 mit einem alltagstauglichen Fahrzeug auf kreuzen.
Selbst Opel ist da schneller und bringt nächstes Jahr eins auf den Markt.

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febra 19.11.2016, 18:41
7. welches Angebot?

Es gibt doch nur guenstige Franzosen, teure deutsche und sündhaft teure bayrische und amerikanische E-Mobile.
Für den Normalkaufer ist ein Golf fuer 35000 ? und einer Reichweite von 150km eben kein Angebot. Wer soll sowas kaufen? Wieso gibt's kein E-Polo oder E-Lupo zu günstigen Preisen zumindest fuer die Stadt?

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ditor 19.11.2016, 18:42
8. Klar hat er Recht

Stimmt schon was er sagt, es gibt Elektroautos zu kaufen und genug Leute mit eigenem elektrifizierbaren Stellplatz, ausreichend Geld und passendem Fahrprofil. Jahrelang fordern und wenn das Modell rauskommt nach Ausflüchten suchen, analog dem 3-Liter-Auto seinerzeit. Gleiches hätte eigentlich der Daimlerchef den Grünen auf ihrem Parteitag reinreiben müssen. Auf der anderen Seite weiß jeder dass nur Aussagen über den Geldbeutel verlässlich sind und bei unverbindlichen Umfragen alles Weltenretter sind die auch nie die Rolltreppe nutzen und immer die Treppe nehmen.

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willi2004 19.11.2016, 18:43
9. Das sage ich schon dauend jeden der über die deutsche Autoindustrie meckert.

Eine gute Firma stellt die Autos her die der Kunde kauft und nicht die die Öffentlichkeit gerade fordert. Und wenn er richtig gut es produziert er auch genau soviel wie er verkauft. Wichtig ist das die Firmen alle Techniken in d er Hinterhand haben, falls der Kundengeschmack sich ändert.

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