Forum: Wirtschaft
E10 und Umweltschutz: Irrsinn in grün

Es ist eine Blamage sondergleichen - Umweltgruppen und Politiker wollten den Biokraftstoff E10 mit aller Macht durchdrücken und haben die Sorgen der Bürger ignoriert. Der Fall ist symptomatisch für die Ökorepublik Deutschland: Gut gemeint ist oft das Gegenteil von gut.

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9 x Klug 08.03.2011, 18:50
250. grün ist schwarz, links ist gelb

Zitat von publicminx
Wer sonst? Taeter sind Gruene, Greenpeace, Al Gore, die Linkspartei und sonstige aberglaeubischen/antimodernistischen, religioesen Strukturen.
Dankenswerterweise hat ja schon ein Forist vor Ihnen erklärt, das die jetztige Regierung eigentlich nur eine Inkarnation der von Ihnen genannten Gruppen ist, und deshalb diese Gruppen die eigentlich Schuldigen sind.

Ohne diese Zusatzinformation lässt sich Ihr Posting nicht mit der Realität vereinbaren.

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ajf00 08.03.2011, 18:53
251. Mit dem Auto gegen die Vernunft

Zitat von T. Wagner
Nö, nö - dann lieber mit dem Auto.
Genau. Lieber die Leute mit Intelligenz todfahren, welche sich ohne 2 Tonnen Stahlmantel fortbewegen koennen. Ansonsten kommt man noch evolutionaer ins Hintertreffen ;)

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ajf00 08.03.2011, 18:55
252. Indirekter Effekt

Zitat von schmunzel1234
betrachtet man den gesamt ausstoß an co2 in deutschland, den anteil daran durch fahrzeugverkehr, den anteil davon erreicht auf unlimitierten autobahnen (50% der autobahnen haben eh schon irgendwelche tempolimits) dann dürfte der effekt unter der nachweissbargrenze bleiben.
Der Effekt basiert hauptsaechlich darauf, dass wenn man eh nicht schneller als 120 fahren duerfte, man auch kein Auto braeuchte was diese Geschwindigkeiten erreichte, die Autos damit deutlich effizienter konstruiert werden koennten, und man folglich auf jeder Strecke (auch dort wo eh nie jemand auf die Idee kaeme so schnell zu fahren) gut was einspart.

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einer_wie_heiner 08.03.2011, 18:56
253. ganz weit unten

Ein Artikel auf Bild-Niveau. Sehr schlecht recherchiert von einem Professor der bei seiner wissenschaftlichen Arbeit es doch gewohnt sein sollte gründlicher zu arbeiten. Oder darf man Absicht vermuten? Viel öfter hätte man Grün und Öko im Zusammenhang mit E10 ja nicht nennen können.

Dabei sind diejenigen die E10 jetzt noch verteidigen doch eher sehr schwarz.

Nach meiner Meinung ist der Unwille der Bevölkerung sich auf etwas Neues einzustellen auch das geringste Problem an E10. Denn mal ganz ehrlich: selbst wenn E10 eine Klima-Offenbahrung wäre; es gäbe wohl trotzdem für eine ganze Weile sehr viele Leute die nicht tanken würden was sie nicht kennen.

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markoOOO 08.03.2011, 19:00
254. bio=böse?

Zitat von publicminx
Wer sonst? Taeter sind Gruene, Greenpeace, Al Gore, die Linkspartei und sonstige aberglaeubischen/antimodernistischen, religioesen Strukturen.
Eine generelle Tirade gegen alles, was bio / öko / gut für die Umwelt ist, hilft niemand weiter und Verallgemeinerungen treffen eigentlich immer auch die falschen Dinge. Ich sag nicht, dass oben genannte immer recht haben (um Gottes Willen, bloss nicht!). Aber differenzieren und mit Argumenten arbeiten statt pauschal über einen Kamm scheren lohnt sich eigentlich immer.


Zitat von publicminx
Ganz aehnlich uebrigens wie bei Bio-Frass, der kein bisschen gesuender, nur teurer und subventionierter ist. Die meisten essen Gefuehle und Einbildung, mit irgendeiner Aufklarung hat das rein gar nichts zu tun.
Da empfehle ich mal folgende Sendung nächste Woche Dienstag 20:30:
http://notre-poison-quotidien.arte.tv/de/
So viel zum "guten" Nicht-Bio-Essen. Kann übrigens bequem bis zu einer Woche später noch im Internet abgerufen werden.

Abgesehen davon: Wo und wieviel wird denn Bio-Anbau in der Landwirtschaft mehr subventioniert als normale, industrielle Landwirtschaft? Lasse mich gerne korrigieren, aber nach meinem Wissen fallen beide unter die gleichen Subventionstöpfe. Bzw. da in der EU praktisch nur MENGE subventioniert wird, erhalten die viele Biobauern weniger bis keine EU Agrarsubventionen.

Teurer? Ja, die Produktionskosten sind höher und entlang der Handelskette verdient auch keiner schlecht. Kein bisschen gesünder? Falls die massiv reduzierte Aufnahme von Giftstoffen mit der Nahrung als gesund gilt, ist diese Aussage schlichtweg falsch.

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roflem 08.03.2011, 19:01
255. +!

Zitat von kanalratz
Das frage ich mich auch die ganze Zeit. Scheint mir ne primitive Hetzkampagne gegen den notwendigen ökologischen Umbau der Gesellschaft zu sein. Ich kenne jedenfalls niemanden, der ökologisch verantwortlich argumentiert, der auch Biosprit gutheißen würde. Seit Jahren müsste eigentlich jedem ökologisch klar Denkenden klar sein: Biosprit ist die dümmste Erfindung seit es das Automobil gibt. Dass das noch nicht "oben" angekommen ist, liegt einzig und allein an unseren durch und durch korrupten Politikschaustellern, die einzig auf das Geld von Lobbyisten reagieren.
Zustimmung! Landwirtschaftliche Nutzflächen zur Treibstoffgewinnung sind das Ende der Grünen! Wenn ich früher mal diese Partei gewählt habe, bedauere ich es jetzt zutiefst!

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TheBlind 08.03.2011, 19:01
256. Platz

Zitat von markoOOO
Dieses Problem löst sich in ein paar Jahren von allein: Dann ist öl so teuer, dass kein Mensch mehr auf die Idee kommt, weite Pendlerwege zu fahren, weil es sich schlicht keiner mehr leisten kann. Abgesehen davon finde ich die Argumentation ausgesprochen egoistisch. Wenn jeder nur darauf schaut, dass nur bitte ihm keine Nachteile entstehen, rasen wir weiterhin ohne Tempolimit auf die Wand zu! Wenns uns dann an der gescheit zerlegt, triffts uns wenigstens alle (*sarkatisches Grinsen*)
Ja dann machen Sie schon mal Platz in ihrer Wohnung, damit die Pendler die nicht mehr pendeln dürfen bei Ihnen schlafen können. Ggf. auf dem Werksgelände, wobei hat, steuerwerter Vorteil, das hasst der Arbeitgeber wie der Teufel das Weihwasser. Also wird dieser den Mietspiegel nehmen (der natürlich extrem ansteigen wird durch den Platzmangel) und noch was drauf legen, wir wissen ja, steuerwerter Vorteil, denn das Pendeln fällt ja weg. Wie Sie es schon sagten, ziemlich egoistisch und wie unser SchwarzGeld nur bis zur ersten Ecke gedacht.

Cu.

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markoOOO 08.03.2011, 19:06
257. E10 ist nicht Biogas

Zitat von Adran
Unter Biosprit fällt auch Biogas, und das ist nachweislich falsch.. Wird das Biogas aus Biomassen in Algenreaktoren, oder Cellulose (Gras als Abfallprodukt, oder eben die Mio Tonnen die bei Holzschlag abfallen) in Bioreakoren zu Biogas umgewandelt, ist die Ökobilanz positiv.
Sorry, da haben Sie recht, ich hätte nicht Ethanol angereicherte Kraftstoffe und Biogas über einen Kamm scheren sollen. Der Artikel war über E10 und ich meinte daher erstere und nicht Biogas. Entschuldigung für die falsche Verallgemeinerung.

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mklaette 08.03.2011, 19:06
258. E 10

Ein vielschichtiges Thema.Es ist jedoch unverantwortlich , weitere (z.B.9 Regen)wälder unserem Mobilitätswahn zu opfern. Der Mensch verhält sich der Natur gegenüber wie ein Schädling. So wird er behandelt werden.......

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T. Wagner 08.03.2011, 19:11
259. Wagner's wahre Worte

Zitat von Monark
Es fallen allzu viele Zeitgenossen darauf herein, dass das Zeug als "Bio" verkauft wird (mit welchem Recht eigentlich?). Und schon sind die "Ökos" schuld. Was für ein Irrsinn.
Es mangelt halt leider an Aufklärung. "Bio" ist natürlich als Bezeichnung für "E10" herzlich bescheuert, aber der kritisierte Bestandteil dieses Kraftstoffes wird ja aus erneuerbaren Energien gewonnen. Das ist dann ... "so was wie Bio".

Mir fehlt auch ehrlich gesagt die Information, woher denn nun die erneuerbaren Bestandteile dieses Kraftstoffes kommen. Ich lese immer wieder davon, daß hier Nahrungsmittel zu Sprit verwandelt werden. Das ist schändlich! Aber nur, wenn es in Gegenden dieser Welt passiert, wo Nahrungsmittel knapp sind. In Deutschland haben wir Nahrungsmittel im Überfluss, und mancher Acker rottet vor sich hin. Warum dort nicht Pflanzen anbauen, die in Sprit verwandelt werden können?

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