Forum: Wirtschaft
Eckpunkte für Preisdeckel: Berlin wird zum Labor für Mieterschutz
Getty Images/ iStockphoto

Die rot-rot-grüne Regierung in Berlin hat den ersten Mietpreisdeckel in der deutschen Geschichte beschlossen. Worum es geht - die acht wichtigsten Punkte.

Seite 5 von 19
Tolotos 18.06.2019, 20:02
40. So überraschend war das denn wohl doch nicht :-)

Zitat von steevieb
überraschenderweise wurde gestern sehr viele Mieterhöhungen in der Stadt zugestellt
Deswegen soll es ja auch rückwirkend in Kraft treten. Für die Mieterhöhungen gilt das wohl nicht.

Es ist jedenfalls höchste Zeit, dass geprüft wird, was die Gesetzgebung gegen Mietexposionen in Ballungsräumen unternehmen kann!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
raju61 18.06.2019, 20:02
41. O. K....

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Die Vorschläge bringen keine einzige neue Wohnung, sinkende Mieten sorgen dafür, das Mieter größere Wohungen nehmen. Das Gesetz wirkt auf den ersten Blick sinnvoll, auf den zweiten Blick wird es die Wohnungsnot verschärfen. Was hilft, sind z.B. neue Baugebiete für Tiny House, die wenig Platz wegnehmen und günstig sind. Für Studenten und Pendler sind sie ideal.
... Tiny Houses... Die müssen jedoch zunächst mal auf einem investorenunfreundlichen Grundstück gebaut werden dürfen... Daher auf staats-/gemeindeeigenem Gebiet, welches eben nicht an Bauträger aus der Privatwirtschaft veräußert werden dürfen...!!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Proggy 18.06.2019, 20:04
42. Wird kaum vor Gerichten Bestand haben

Dieser "Gesetzentwurf" ist lediglich eine Retourkutsche der Linken, gegen die Entscheidung des Berliner Landgerichts vom April diesen Jahres, indem festgestellt wurde, dass die 'Deutsche Wohnen' sich mit Mieterhöhungen nicht von dem Berliner Mietspiegel begrenzen lassen muss.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berlin-landgericht-kippt-mietspiegel-erfolg-fuer-deutsche-wohnen-a-1262475.html

So richtig interessant wird es nun, wenn nun die Berliner Gerichte (oder gar der BGH) diesen "Gesetzentwurf vom Berliner Senat" wieder kassieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PietroMal 18.06.2019, 20:04
43.

Zitat von Haarfoen
Oh, jetzt werden von der neoliberalen Fraktion schon Bomber bemüht. Jedes Mittel scheint recht zu sein, um die allgemeine Hysterie zu schüren, Schauen Sie nach Wien: Tolle Stadt, viele Genossenschaften. pulsierendes Leben. Offensichtlich haben Sie zu viele Kriegsfilme gesehen.
Wo ist den da der Widerspruch. Im Österreich, respektive in Wien, ist Staat und Stadt noch handlungsfähig weil es eine langfristige Wohnungspolitik gab die auf öffentlichen Wohnungsbesitz basiert. Das wird man nicht durch Panik-Verordnungen korrigieren können!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
regitz 18.06.2019, 20:04
44. Der Vermieter war schneller.....

Meiner Freundin wurde am letzte Freitag in Mitte die Miete um genau 20 % erhöht

Beitrag melden Antworten / Zitieren
max_schwalbe 18.06.2019, 20:05
45. Re: Mieter werden in großen Wohnungen wohnen bleiben

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Die Vorschläge bringen keine einzige neue Wohnung, sinkende Mieten sorgen dafür, das Mieter größere Wohungen nehmen. Das Gesetz wirkt auf den ersten Blick sinnvoll, auf den zweiten Blick wird es die Wohnungsnot verschärfen. Was hilft, sind z.B. neue Baugebiete für Tiny House, die wenig Platz wegnehmen und günstig sind. Für Studenten und Pendler sind sie ideal.
Das ist potentiell ein Problem, das aber schon jetzt real existiert. Wer noch einen alten Mietvertrag hat, tut den Teufel, dort auszuziehen. So wohnen tatsächlich oft Leute in größeren Wohnungen, weil die eigentlich gesuchte kleinere Wohnung mehr Geld kosten würde als die große. Aber auch da gibt es Lösungsmaßnahmen, beispielsweise wurde von städtischen Wohnungsgesellschaften schon bisher angeboten, dass Wohnungstauschs innerhalb städtischer Wohnungen ohne Mietpreiserhöhung stattfinden können. Sicher wäre es gut, den Wohnungstausch-Markt zu fördern, damit die alleinstehende Oma aus ihrer 4-Raum-Wohnung in die 2-Raum-Wohnung einer jungen Familie ziehen kann. Das zu vermitteln, ist ein lösbares Problem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DutchRules 18.06.2019, 20:05
46.

Berlin ist ne fast failed City, warum ihr solche Kommentare nicht freigibt, bleibt euer Geheimnis!
Ich hab euch aber trotzdem lieb:)
Und diesen etwas antisemitischen Post letztens, vergesst den, da war ich voll
besoffen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
raoul2 18.06.2019, 20:05
47. Nur die Ruhe ...

Es wird sich schon recht bald zeigen, was von den etwas großmäuligen Ankündigungen der angeblich Schlange stehenden und nun abspringenden Investoren zu halten ist. Unter Umständen wird der "Deckel" ja sogar von anderen Städten und Kommunen übernommen. Also abwarten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Haarfoen 18.06.2019, 20:09
48.

Zitat von roman199
Das ist also die Lösung. Alles wird über ein Kamm geschoren. Ich habe mir meine Wohnung von der Rippe als Rente für den Alter abgespart, alle 3 Jahre moderate Mieterhöhung gemacht aber immer unten dem Mietspiegel geblieben. Für mich war die Wohnung schon immer auch ein soziales Gut und keine Investition wie andere. Jetzt bin ich der dumme. 7 Jahre lang muss ich ohne Mieterhöhung auskommen. Na da haben "gute Menschen" von den Linken, SPD und Grünen wieder etwas tolles auf meine Kosten gemacht. Na toll!!!
Das neue Gesetz beinhaltet Ausnahmen, die Härten eindämmen soll. Wenn Sie zu den fairen Vermietern gehören (Respekt!), dann werden Sie Gehör finden, da bin ich mir sicher. Ich wohne hier in München in einer ganz vertrackten Situation zur Miete, ein heruntergekommener Bau mit vielen Problemen und in Erbpacht. Meinem Vermieter ist das Geld ausgegangen und dann haben alle Mieter mit angepackt. Wir haben einige Rentner mit kleiner Rente und die konnten alle bleiben.
Leben und leben lassen. Sie schaffen das, Sie werden von Ihren Ersparnissen profitieren, da bin ich mir sicher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PietroMal 18.06.2019, 20:09
49.

Zitat von Haarfoen
Offensichtlich verstehen Sie von Wirtschaft nicht viel, Hauptsache Schlagwort DDR als abschreckendes Beispiel. Die international tätigen Investmentfonds werden abgedrängt, da sich die Ausbeutung der deutschen Bevölkerung über Mieten nicht mehr lohnt. Das ist ein erster Fortschritt. Im zweiten Schritt werden die Preise für Baugrundstücke verfallen. Es muss wieder gerechnet und kalkuliert werden. Die Kassen der Wohnbaugenossenschaften hier in München sind prall gefüllt, die Genossenschaften bauen aber nicht, weil die Grundstücke zu teuer sind. Die Genossenschaften verhalten sich richtig, weil sie die Einlagen und Darlehen aus öffentlicher Hand korrekt verwalten und moderat, verantwortlich vorgehen. Bei einem Preisverfall der Grundstücke werden die Genossenschaften dann loslegen. Das hat gar nichts mit DDR zu tun. Das ist Eigeninitiative des Bürgers in Reinform, gelebte Demokratie.
Super Idee, warten bis die Grundstückspreise sinken!
Na dann wird mit dem Bau der neuen Wohnungen sicherlich nicht vor 2050 begonnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 19