Forum: Wirtschaft
Ehec-Alarm: Spanien erwägt Schadensersatz von Deutschland

Die Ehec-Seuche könnte teure Folgen für Deutschland haben: Die Regierung in Madrid prüft Schadensersatzansprüche gegen deutsche Behörden. Spekulationen über den Ursprung der Infektionen seien "verantwortungslos und ungeheuerlich".

Seite 1 von 19
ignazwrobel 30.05.2011, 15:06
1. Abwarten

Zitat von sysop
Die Ehec-Seuche könnte teure Folgen für Deutschland haben: Die Regierung in Madrid prüft Schadensersatzansprüche gegen deutsche Behörden. Spekulationen über den Ursprung der Infektionen seien "verantwortungslos und ungeheuerlich".
Da warten wir erstmal ab, wie sich die Infektion weiter entwickelt. Noch ist das nicht durch gestanden

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zursachet 30.05.2011, 15:20
2. Ungeheuerlichkeit

... Wenn sich dies bewahrheiten sollte, wäre es eine Frechheit und einen Schlag ins Gesicht derer, die Opfer von EHEC wurden. Die staatlichen Kontrollinstitute kommen hier nur ihrem Auftrag nach - was ich als Steuerzahler auch verlange: In erster Linie Schutz der Verbraucher und nicht der durch Steuergelder ohnehin übersubventionierten Erzeuger! Verbraucherinteressen vor Erzeugerinteressen. Ein konkreter Verdachtsfall reicht hier aus, um eine Warnung auszusprechen und der Verbraucher hat ein Recht auf Information - und entsprechende Reaktion. Sollte es tatsächlich zu einer solchen Ungeheuerlichkeit (Zahlung von Schadenersatz) kommen, weiss ich wie ich als Endverbrauer zu reagieren habe: Wenn ich es beurteilen kann, kämen mir keine spanischen Produkte mehr ins Haus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bibliothekarin_MCT 30.05.2011, 15:23
3. Würde ich auch sagen

Abwarten ist das Stichwort. Denn sollte sich herausstellen, dass der Erreger tatsächlich durch unsachgemäßen Anbau in Spanien auf das Gemüse gelangt ist, würde der Spieß ganz schnell umgedreht.

Die eigentlich richtige Reaktion von Seiten Spaniens wäre zu diesem Zeitpunkt, selbst die Ursachenforschung voranzutreiben und deutliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden und Labors in Deutschland zu signalisieren.

Das ist jedoch meines Wissens noch nicht geschehen - oder habe ich eine entsprechende Nachricht im Wust der Warnungen verpasst?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Tom1869 30.05.2011, 15:28
4. Wert....

Und wer zahlt Schadenersatz für die Toten?

......das sieht man was ein Menschenleben in Deutschland Wert ist .....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Flari 30.05.2011, 15:36
5. ????

Zitat von Tom1869
Und wer zahlt Schadenersatz für die Toten? ......das sieht man was ein Menschenleben in Deutschland Wert ist .....
Und was hat das nun wieder mit der Sache zu tun?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sara100 30.05.2011, 15:46
6. Falsch !!

Zitat von Bibliothekarin_MCT
Abwarten ist das Stichwort. Denn sollte sich herausstellen, dass der Erreger tatsächlich durch unsachgemäßen Anbau in Spanien auf das Gemüse gelangt ist, würde der Spieß ganz schnell umgedreht. Die eigentlich richtige Reaktion von Seiten Spaniens wäre zu diesem Zeitpunkt, selbst die Ursachenforschung voranzutreiben und deutliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden und Labors in Deutschland zu signalisieren. Das ist jedoch meines Wissens noch nicht geschehen - oder habe ich eine entsprechende Nachricht im Wust der Warnungen verpasst?
Es wurden in Spanien und werden nach wie vor Untersuchungen gemacht. dazu sollte man halt auch mal eine spanische Zeitung in die Hand nehmen. "El Pais" schreibt ausführlich darüber. Aber hier wird vielleicht auch sehr einseitig berichtet.
Schadenersatzforderungen sind deswegen richtig weil hier anhand von Spakulationen eine Landwirtschaft klar und deutlich zerstört wird.
Selbst deutsche Experten, (und denen können Sie ja wohl glauben), sagen das es nicht sicher ist wie der Erreger an das gempse kommt.

Hier hat Deutschland klar und deutlich vorschnell gehandelt. Sozusagen einen "Freischuß". Aus Angst und Panik heraus. Unbedacht aber gefährlich für ein Land.

Jeder deutsche Landwirt würde hier genauso geschockt sein wie es jetzt gerade der Fall in Spanien ist.
Deutschland hätte im umgekehrten Fall nicht anders gehandelt !!.

Noch ein kleiner Denkanstoß :
Beide Firmen, ansäßig in Malaga und Almeria sind EX und INPORT Firmen. Sie beliefern auch ihr eigenes Land Spanien. Kurioserweise gibt es in Spanien nicht eine einzige Erkrankung.
Schon komisch nicht wahr??.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bibliothekarin_MCT 30.05.2011, 15:53
7. Re: Falsch !!

Zitat von Sara100
Es wurden in Spanien und werden nach wie vor Untersuchungen gemacht. dazu sollte man halt auch mal eine spanische Zeitung in die Hand nehmen. "El Pais" schreibt ausführlich darüber. Aber hier wird vielleicht auch sehr einseitig berichtet.
Ah, danke!
Mein Problem mit spanischen Zeitungen ist, dass ich nunmal die Sprache nicht beherrsche. Daher wäre es ja gerade Sache der deutschen Presse daraus gut und richtig zu zitieren. Eigentlich eine Schande dass das nicht geschieht bzw. in der Flut an Panikmache untergeht.

Zitat von Sara100
Noch ein kleiner Denkanstoß : Beide Firmen, ansäßig in Malaga und Almeria sind EX und INPORT Firmen. Sie beliefern auch ihr eigenes Land Spanien. Kurioserweise gibt es in Spanien nicht eine einzige Erkrankung. Schon komisch nicht wahr??.
Damit hätten Sie einen weiteren Punkt geklärt der mich schon eine Weile beschäftigt, und auch wenn mich hier eine belegende Quelle interessieren würde, auch an dieser Stelle nochmals danke :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ACroonen 30.05.2011, 16:05
8. -

Es sollte doch wohl erlaubt sein zu sagen auf welchen gurken man den erreger gefunden hat. es waren halt spanische. natürlich ist damit noch nicht gesagt, wie das zeugs drauf gekommen ist. aber als verbraucher weiss ich in so einer situation, dass das spanische zeug die nächsten tage erstmal zu meiden ist. ich weiss aber auch, das vermutlich 99% der spanischen gruken erregerfrei sind. ist die quelle gefunden kaufe ich wieder. allerdings diesmal bestimmt nix mehr aus spanien. bei dem gewese, welches die betreiben. solten sie klagen schaden die sich doch nur noch mehr selber damit. besser beraten wären sie mit rückhaltloser aufklärung und verbesserung der qualität.

insofern dürften es für die spanier die teuersten gurken aller zeiten werden. so oder so

Beitrag melden Antworten / Zitieren
******** HARTZ 5 ******** 30.05.2011, 16:07
9. rofl

Erst verseuchen, dann verklagen, auch nicht schlecht.

Denken die auch mal an unsere Toten oder nur an ihr Kapital?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 19