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Ehemaliger Staatssekretär: Trump schlägt David Malpass als neuen Weltbank-Chef vor
AP

US-Präsident Donald Trump hat David Malpass als künftigen Präsidenten der Weltbank nominiert. Er gilt als erfahrener Politstratege und Globalisierungsskeptiker.

oliviarubia 06.02.2019, 22:11
1.

Jim Kim war Mediziner angetreten die Weltbank zu modernisieren. Er startete einen umfangreichen Veränderungsprozess, wurde aber schließlich von der binnenpolitischen Realität der Bank - getrieben von einem seit Jahrzehnten stur ökonomischem Blick auf die Welt - internationaler Ökonomen. Er hat nie das Vertrauen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen können und tritt folglich ab. An der Situation der Weltbank hat sich aber damit nichts geändert: Sie ist dringend reformbedürftig, personell aufgeblasen und ein Konglomerat des "richsplaining". Eine Institution, die an der Schwelle zur Bedeutungslosigkeit steht. Vielleicht mag da jemand neues mit einem kritischen Blick auf eben jene Institutionen tatsächlich etwas Positives haben

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Atheist_Crusader 06.02.2019, 22:19
2.

Ich will ja nicht behaupten dass Malpass automatisch eine schlechte Wahl wäre nur weil Trump ihn vorschlägt, aber es verdient zumindest einen genaueren Blick. Es ist schon schlimm genug dass er in seinem eigenen Land Leute in Positionen (z.B. SCOTUS) hievt von denen aus sie auf lange Zeit die Geschicke von Menschen lenken dürfen die sie mehrheitlich gar nicht haben wollen. Für internationale Organisationen wäre das aber noch weniger erträglich.

Von daher hätte ich mir ein bisschen mehr Information über seinen Kandidaten gewünscht um das beurteilen zu können.

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Interzoni 06.02.2019, 22:54
3. Ein großer Experte

Zitat Tagesschau: "Noch 2007 - auf dem Höhepunkt der Immobilienblase - schrieb Malpass in einem Beitrag für das "Wall Street Journal", "der Immobilienmarkt und die Verschuldung spielen für die US-Wirtschaft keine so wichtige Rolle". Der Mann hat also keine Ahnung.

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rekcufrehtom 06.02.2019, 23:19
4. Unter die Lupe legen

Das ausgerechnet Mnuchin diese Personalie mit Töchterchen ausgeheckt haben soll, rechtfertigt sich diesen Mann genauer anzusehen.

Schliesslich ist Mnuchin selbst jüngst ins Fadenkreuz der Demokraten geraten als rauskam, dass er die Aufhebung von Sanktionen ausgerechnet gegen russische Firmen die mit Oleg Deripaska (einem Putin Intimus) in Verbindung stehen, vorangetrieben hat.

Solche Dinge werfen Fragen auf und lassen an Motiven zweifeln.

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hausfeen 07.02.2019, 00:03
5. Globalisierungsgegner? Ich war immer der Meinung, es sei eine ...

... uramerikanische Strategie, global das Kapital zu beherrschen. Was wären Microsoft, Apple, Facebook und Amazon ohne Globalisierung? Hier etwas weniger davon, wäre toll. Aber das meinen Trump und seine Freunde nicht. Sie meinen das Kapital, das NICHT in den Händen von US-Amerikanern liegt.

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helgemnielsen 07.02.2019, 10:51
6. America first

Die Amerikaner übernehmen alles und schaffen ab was, für sie, obsolet ist. Alles was ihrer Meinung nach zuviel Geld kostet wird abgeschafft. Aber der Präsident der USA dünkt sich, als sei er der Präsident de Planeten Erde.

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