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Eigenanteil fürs Pflegeheim: Nur Gutverdiener sollen für Eltern noch zahlen müssen
DPA

Wenn alte Menschen ins Pflegeheim müssen, aber den Eigenanteil nicht aufbringen können, müssen je nach Einkommen die Kinder bezahlen. Jetzt will die Koalition die Grenzen dafür deutlich anheben. Die Kommunen wehren sich.

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tatsache2011 19.08.2019, 15:23
280.

Zitat von spon_8548739
"Der Kindermangel wird zu noch höheren Beiträgen führen." Ich habe ihnen ja eh schon erläutert, dass ich die umlagefinanzierte für keine gute Lösung für Deutschland halte,... Ich kanns ja auch auch nicht ändern, wenn die deutschen so an ihrer Gesetzlichen Rente festhalten. Sie sind es halt gewohnt, dass der Staat alles für den Bürger macht. Wenn man an dem Umlagesystem wirklich festhalten will, darf man natürlich nicht die Beiträge erhöhen (wie von Ihnen genannt). Die Beiträge sollten bei 18-20% verbleiben. Die jüngere Generation bräuchte also nicht zu Jammern, obwohl sie es dann trotzdem tut. Die höhe der Rente der jungen Generationn (1,6 Kinder pro Frau) liegt aber dann alleine in deren eigenen Verantwortung. Den Nachteil hätten hier einzig und allein die Babyboomer (2,7 Kinder pro Frau). Das sage ich, obwohl ich selbst dieser Generation angehöre. Natürlich kann ich nicht verhindern, wenn die Politik aus populistischen Gründen die Beiträge doch erhöht. Dies wäre absolut verantwortungslos. Man kann die Belastung nicht immer weiter Erhöhen. ...
1) Die heutigen Renten werden durch die Umlagefinanzierung gesichert. Sie haben auch keine bessere Lösung für die heutigen Renten.

2) Die Babyboomer hatten nicht 2,7 Kinder je Frau,
sondern 1,3 bis 1,5.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/_inhalt.html

3) Die Renten sind bereits von 70% auf 48% gefallen und betragen ca. 1100 bzw. 900 Euro.
Ohne Beitragserhöhung und Staatszuschuss wollen Sie die Renten weiter senken (?).

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spon_8548739 19.08.2019, 18:50
281.

Zitat von tatsache2011
1) Die heutigen Renten werden durch die Umlagefinanzierung gesichert. Sie haben auch keine bessere Lösung für die heutigen Renten. 2) Die Babyboomer hatten nicht 2,7 Kinder je Frau, sondern 1,3 bis 1,5. https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/_inhalt.html 3) Die Renten sind bereits von 70% auf 48% gefallen und betragen ca. 1100 bzw. 900 Euro. Ohne Beitragserhöhung und Staatszuschuss wollen Sie die Renten weiter senken (?).
Ich meinte 2.7 Kinder/Frau für Elterngeneration der Babyboomer. Heute sind es gut 1,6. Es war sogar mal unter 1,5.
Eine beliebige Erhöhung der Beitragssätze nur um eine Wunschrente zu erhalten ist völlig ausgeschlossen. Man kann den Arbeitnehmer nicht beliebig belasten. Er würde sich zurecht dies nicht gefallen lassen. Er würde auswandern oder die junge Generation würde die Rentenbelastung wieder verändern, wenn sie politisch verantwortlich sind. Man darf hier nicht die rechnung ohne den wirt machen.
Ihr Denkfehler ist, dass sie meinen die umlagefinanzierung sei die einzige möglichkeit. Dies ist aber nicht so (ist erst durch Adenauer so umgestellt worden was wohl ein Fehler war). Ein Beispiel wie es auch gehen kann: ich war vor 2 Jahren beruflich umgezogen und suchte eine Mietwohnung. Mein Vermieter war ein älterer Herr um die 80. Er hatte die Wohnung gebaut oder als Altersvorsorge gekauft. Jetzt kann mit seinen Mieteinnahmen seinen Lebensabend bestreiten und fällt niemanden zur Last. Er muss sich auch keine Vorwürfe gefallen lassen, dass er von den Kindern anderer Leute die Rente bezahlt bekommt. Gut jetzt würden andere wiederum sagen, aber er nutzt doch mich aus, da ich jetzt ja für in arbeiten müsse. Das sehe ich aber ganz anders, da er mir ja eine Dienstleistung anbietet nach der ich gesucht habe. Es gibt viele Möglichkeiten in immobilen zu investieren: selbstgenuzt, vermietung oder auch indirekt.
Noch interessanter das investieren in produktivkapital und das weltweit. Da wären wir bei der kapitalgedeckten Altersvorsorge was in anderen ländern ohnehin üblich ist. Ich kann die schier unbegrenzten möglichkeiten hier gar aufzählen die der heutige Kapitalmarkt hier insbesondere Möglichkeiten für "den kleinen Mann" bietet. Aber die deutschen verstehen es einfach nicht und wollen es vielleicht auch nicht verstehen . Die Deutschen haben es komplett verbockt :-)

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tatsache2011 19.08.2019, 21:52
282. zusätzliche Belastung

Zitat von spon_8548739
... Eine beliebige Erhöhung der Beitragssätze nur um eine Wunschrente zu erhalten ist völlig ausgeschlossen. Man kann den Arbeitnehmer nicht beliebig belasten. Er würde sich zurecht dies nicht gefallen lassen. Er würde auswandern oder die junge Generation würde die Rentenbelastung wieder verändern, wenn sie politisch verantwortlich sind. Man darf hier nicht die rechnung ohne den wirt machen. Ihr Denkfehler ist, dass sie meinen die umlagefinanzierung sei die einzige möglichkeit. ..... Es gibt viele Möglichkeiten in immobilen zu investieren: selbstgenuzt, vermietung oder auch indirekt. Noch interessanter das investieren in produktivkapital und das weltweit. Da wären wir bei der kapitalgedeckten Altersvorsorge was in anderen ländern ohnehin üblich ist. Ich kann die schier unbegrenzten möglichkeiten hier gar aufzählen die der heutige Kapitalmarkt hier insbesondere Möglichkeiten für "den kleinen Mann" bietet. Aber die deutschen verstehen es einfach nicht und wollen es vielleicht auch nicht verstehen . Die Deutschen haben es komplett verbockt :-)
Klar, bei den niedrigen Löhnen stimmt, "Man kann den Arbeitnehmer nicht beliebig belasten".
Aber Sie meinen, man kann den Arbeitnehmer neben den Rentenbeiträgen zusätzlich mit Sparraten für eine kapitalgedeckte Altersvorsorge belasten.

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tatsache2011 19.08.2019, 22:25
283. Eigenartig

Zitat von spon_8548739
Ich würde daher vorschlagen, dass die in gesetzliche rentenversicherung keine kinderlosen mehr aufgenommen werden. ... Ich bin durchaus bereit aus Solidarität für meine Eltern einzuzahlen. ...
Ach, Sie wollen sich davor drücken, kinderlosen Rentnern die Rente zu finanzieren.
Haben Sie sich deshalb so erregt über Beitrag #271 ?
(Zitat von tatsache2011)
"... Alle Arbeitnehmer zahlen erhöhten Rentenbeitrag, weil nicht nur alte Eltern, sondern auch kinderlose Alte versorgt werden müssen."

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