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Ein Cent: Aldi verlangt künftig auch für dünne Plastiktüten Geld
DPA

Die großen, klassischen Plastiktüten sind inzwischen deutlich weniger geworden - dafür steigt der Verbrauch der dünnen Beutel stark an. Die will Aldi laut Zeitungsbericht nun nicht mehr kostenlos anbieten.

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Schartin Mulz 11.06.2019, 23:40
170. Lächerlich

Zitat von bernd123456789
Ich verstehe nicht warum die Plastiktüten und Co nicht einfach von heute auf morgen verboten werden...trotz allen Konsequenten. Die ganzen Sonderregelungen wie 20 cent extra und was weiß ich ist doch einfach nur lächerlich
ist es, Dinge des täglichen Gebrauchs aus ideologischen Gründen zu verbieten.
Es ist doch keine Spinnerei, dass man sein Obst hygienisch verpackt.
Die ökologischen Folgen einer Keuzfahrt oder Flugreise sind weitaus gravierender als das Verpacken von Obst in einem kleinen Plastikbeutel. Warum fangen Sie nicht da mit dem Verbieten an?

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juergenjakubeit 12.06.2019, 09:31
171. Nachhaltigkeit sieht anders aus....vielleicht ein Anfang

Anstatt sich die Plastiktüte vorzunehmen (was grundsätzlich ja nicht falsch ist), würde ich mir einmal anschauen, was tagtäglich an Ost und Gemüse quer über den Erdball geflogen wird. Will man ja auch im Winter Erdbeeren oder Spargel essen, etc.

Wir schauen mittlerweile genauer auf das Land, von wo die Produkte rohstoffvernichtend exportiert werden.

Ich denke, das wäre ein weitere Ansatz, der natürlich auch mit Verzicht einher geht...

Wer nachhaltig konsumiert, müsste eher auf lokale und saisonale Produkte setzen. Aber dogmatische Haltungen sind auch vielleicht nicht zielführend. Man kann ja mal anfangen....

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metastabil 12.06.2019, 12:47
172.

Zitat von willib1955
Wenn das Etikett auf dem Beutel ist, muss der Kassierer oder die Kassiererin nicht wissen was da drin ist? Sie waren sicher schon an vielen Supermarktkassen als Kassierer.
Auch bei von Kunden gewogenem und etikettiertem Obst und Gemüse sollte das Personal an der Kasse offensichtliche Falschetikettierungen zurückweisen, z.B. wenn die Tüte Kirschen (5,99/kg) enthält, aber mit "Äpfel" (1,99/kg) etikettiert ist, oder eine kopfgroße Wassermelone laut Etikett nur 237g wiegen soll.
Aber: das war nicht mein Punkt. Beim Wiegen und Etikettieren durch den Kunden muss sich der Verkäufer darauf verlassen, dass der Kunde korrekt etikettiert. Beim Wiegen an der Kasse muss sich der Kunde drauf verlassen, dass der Verkäufer alles korrekt macht. Bei beiden Methoden ist eine Kontrolle auf eine korrekte Preisbestimmung also grundsätzlich gerechtfertigt. Es unterscheidet sich nur, wer diese Kontrolle durchführen sollte: wiegt der Kunde selbst, sollte der Verkäufer kontrollieren, wiegt der Verkäufer, sollte der Kunde kontrollieren.

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ruhuviko 13.06.2019, 09:05
173. In Tansania ging es innerhalb von drei Wochen:

Alle Hemdchentüten oder wie sie heißen sind verschwunden. Ware wird nur noch in Stoffbeuteln abgegeben und transportiert. Warum geht das nicht mit Ware in Deutschland? Und warum kann es für die bereits verpackt gelieferten Aprikosen und Pfirsiche (um nur ein paar zu nennen) Verpackungen geben, die ebenso umweltfreundlich sind?

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bluebill 14.06.2019, 15:13
174. Da ist er wieder,

Zitat von jorinde1968
... keine Alternative! Die Menschen müssen lernen, ihre Beutel einfach mitzubringen. In diversen Supermärkten gibt es für wenig Geld Nylonbeutel zu kaufen, die man gut zusammenknautschen kann, die je nach Kaufort zwischen 10 und 14 Gramm wiegen und auch brav einen Waschmaschinengang mitmachen. Da ich ab und an meine vergessen habe, habe ich jetzt eine gute Anzahl an Beutel, die aber auch problemlos als Wäschebeutel oder Schuhbeutel funktionieren, wenn man keine eigene Sammlung aufmachen möchte. Der "kleine Rest" ist jetzt so überall verteilt, dass ein Vergessen nur noch schwerlich möglich ist. Übrigens helfen auch Wochenmärkte und Unverpacktläden beim Sparen von Verpackung. Ich warte jetzt nur noch, bis man endlich Hafermilch & Co. in anderen, besseren Verpackungen als Tetrapack verkauft.
der vielgehasste erhobene Zeigefinger der Öko-Besserwisser. Die Menschen müssen gefälligst lernen... sie sollen... dürfen nicht... -- Das funktioniert vielleicht in Ihrer kleinen Oberlehrer-Welt. Aber die breite Masse wird das nicht einsehen. Warum soll ich mir etwas aufdiktieren lassen, was mir im Alltag Beschwerlichkeiten oder Risiken einbringt? - Die kleinen Plastiktütchen sind ein guter Schutz gegen Schmutz und Beschädigungen von empfindlichen Waren. Ein schmuddeliges Jutebeutelchen oder ein mehrfach gebrauchtes Netz erfüllt diesen Zweck nur unzureichend - und jedesmal ein neues Jutebeutelchen oder Netz ist für die normalen Kunden zu teuer und wirft wiederum die Problematik auf, diese zu entsorgen . Zumal diese Tütchen in Deutschland mengenmäßig vernachlässigbar sind und wohl kaum ins Meer geworfen werden. Das geschieht im großen Stil mit allem, was die hiesige Recycling-Industrie nicht brauchen kann. Müll wird um die ganze Welt verschickt, bis er in Drittweltstaaten landet, wo es kein Umweltbewusstsein gibt (weil man sich das halt erstmal leisten können muss). Dort wird er einfach irgendwo hingeschüttet, offen verbrannt oder eben ins Meer verklappt. DAS sollte man angehen. Nicht mit Verbieteritis oder erhobenem Zeigefinger die Menschen vergraulen.

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