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Ein Cent: Aldi verlangt künftig auch für dünne Plastiktüten Geld
DPA

Die großen, klassischen Plastiktüten sind inzwischen deutlich weniger geworden - dafür steigt der Verbrauch der dünnen Beutel stark an. Die will Aldi laut Zeitungsbericht nun nicht mehr kostenlos anbieten.

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janne2109 11.06.2019, 08:12
10. na ja

na ja der eine Cent wird wohl nichts ändern, ich würde genauso mein nicht verpacktes Obst in einer Papiertüte nach Hause tragen, aber wenn das alle machen werden noch mehr Wälder abgeholzt, wo ist jetzt der 100% Nutzen? Es ist mir unverständlich warum es noch niemanden gelungen ist aus dem Abfall recycelte Tüten herzustellen.

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roby111 11.06.2019, 08:14
11. von wegen umweltfreundlich...

Aldi ist mitnichten umweltfreundlich oder gar Vorreiter! So musste ich letzte Woche feststellen, dass bei Aldi-Süd in neu renovierten Filialen die Entnahme von Brot und Brötchen nur noch mit Einmalhandschuhen aus Plastik möglich ist, im Gegensatz zu Penny & Co. wo dies mittels Greifzangen erfolgt oder dem "alten" Aldi-Modell, wo die einzelnen Stücke per Knopfdruck angefordert wurden und in ein Ausgabefach fielen.

Zusätzlich zu den auch mit Plastik-Sichtfester versehenen Papiertüten wird also bei Aldi nun JEDE MENGE an Plastikmüll produziert!

Die Qualität der Backwaren hat sich übrigens durch die Umstellung auch NICHT verbessert, Brezen und Laugengebäck nach wie vor gummiartig anstelle rösch und Brötchen & Co. sehr trocken innen, die Pizza-schnitten richtiggehend eklig.

Hier hinkt Aldi anderen Anbietern inzwischen um Jahrzehnte hinterher! Aldi war in den frühen 90ern mein Favorit, damals konnte man sich auch auf die Qualitätssicherung dort noch verlassen, war vor unbrauchbarem Schund ziemlich sicher, inzwischen ist Aldi zwar nett hergerichtet, aber die Qualität der Waren ist schlechter geworden, das Sortiment undurchschaubar geworden, was es erschwert, gute Dinge wieder nach zu kaufen, in Summe: unbrauchbar!

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uk2011 11.06.2019, 08:16
12.

Zitat von 112211
Der Cent für ein Tütchen könnte ein erster Schritt sein, konsequent ist er dennoch nicht. Gleichzeitig sind gefühlte 98 % der angebotenen Waren verpackt, und davon ein Anteil von gefühlten 65 % Plastik. Wo bleibt da die Konsequenz? Wurst, Käse, Fleisch, Gummibärchen .... alles komplett in Plastik, selten mal ein Feigenblatt-Pappkarton. Dagegen sind die dünnen Tütchen geradezu umweltfreundlich. Zumal sie auch ermöglichen, dass Obst und Gemüse nur in der tatsächlich gebrauchten Menge gekauft werden. Das Umdenken muss auch bei Aldi neu überdacht werden. Allein mit den Dünntütchen klappt es dann doch nicht.
Das Problem sind nicht die Tütchen an sich, sondern dass die Leute sich 20 oder 30 von diesen Tütchen nehmen und andere Lebensmittel darin verpacken und die Sachen so nach Hause schleppen. Und weil die eben so dünn und nicht für Dosen gemacht sind, werden dann mal eben 5 Stück ineinander gelegt.
Und natürlich, dass ich einen oder zwei Äpfel nicht in einer Tüte verpacken muss sondern auch lose mitnehmen kann.

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linax 11.06.2019, 08:24
13.

Es gibt neben dem guten Ansatz der Papiertüten noch eine einfache Möglichkeit, umweltschoneneder Unterwegs zu sein. Es ist tatsächlich möglich, Möhren, Feigen, Äpfel und co in EINE Tüte zu tun (hab's mehrfach getestet, die vertragen sich super da drin!) und die verschiedenen Etiketten auf die Tüte zu kleben. Beim Einkaufsladen meines Vertrauens klappt das zumindest super und die Kassierer werfen einen kurzen Blick in die Tüte ob der Inhalt mit den Etiketten übereinstimmt. Wenn ich sehe wie oft Leute 2 Äpfel in die erste Tüte, 250g Trauben in die zweite Tüte und eine Birne in die dritte Tüte tun frage ich mich schon ob das so sein muss.

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curt_luchtenberg 11.06.2019, 08:28
14. Wieso nicht einfach abschaffen?

1 Cent reicht nicht. Wieso werden sie nicht einfach verboten? Es gibt Netzte, Körbe, Edeka bietet Nylonbeutel an und zur Not sind zumindestens was den Abfall anbetrifft Papiertuten besser. Zu Omas Zeiten funktionierte das total super und reibungslos. Woher die Plastikflut kommt, lässt sich bestenfalls mit Gedankenlosigkeit erklären, schlimmstenfalls mit Radikallobbyismus der Parteien, die ich leider auch mal gewählt habe.

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derplip 11.06.2019, 08:30
15. Ja wie nur...

Zitat von thommy2130
Wie soll man loses Obst und Gemüse transportieren ? Für alles mögliche Transportboxen dabei zu haben ist für den Verbraucher nicht praktikabel. Ich benutze seit Jahren Klappboxen zum Einkaufen. Jedoch greife ich bei Gemüse auf die dünnen Plastkbeutel zurück. Es gibt bereits Plastik welches voll wiederverwertbar ist. Muß man mal nach Holland schauen. Da gibt es so etwas. Hierzulande scheitert der Einsatz dieser Plastiksorten an der deutschen Verpackungsordnung. Ich nenne das schützen von Besitzständen.
Ich packe das meiste Obst und Gemüse einfach lose in den Einkaufswagen, danach aufs Band und von dort in meinen Einkaufskorb. Nur bei Sachen die Wirklich klein sind nehme ich eine Papiertüte. In unserem Bioladen gibt es dafür aber auch extra wiederverwendbare dünne Netzbeutel zu kaufen.

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Leser 007 11.06.2019, 08:33
16. Unverhältnismäßig

Die Tütchen sind doch im Verhältnis zu den angebotenen Plastikverpackungen, die es sonst bei ALDI gibt, zu vernachlässigen.
Zumal gerade diese Verpackung dafür sorgt, dass der Kunde nur die Mengen loser Lebensmittel kauft, die er kaufen will.
Hier wird auf dem Rücken der Kunden Symbolpolitik betrieben und der dumme Kunde wird zusätzlich auch noch verar.....
Ich kaufe ohnehin fast nichts bei ALDI.
Gehe lieber auf den Markt, wo mir der nette Verkäufer die Sachen sogar noch ins Tütchen packt.

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dw_63 11.06.2019, 08:35
17. Gut so

Plastik, Segen und Fluch, einerseits notwendig um Lebensmittel haltbar zu machen, Fluch, weil Plastik dort auch benutzt wird, wo es Alternativen gibt. Jedes in Plastik eingepacktes Gut wie Spielzeug oder Elektronikartikel ist eine Sauerei, da unser Recycling-System diese Rohstoffe zum allergrößten Teil nicht wiederverwertet.
Für die Tüten, da kann man auch mit dem Einkaufswagen an den Kofferraum fahren, Körbe benutzen, Einkaufstrollies und und und. Es gibt viele Alternativen, man muss sich halt vorher darauf einstellen.

Und wenn jetzt Aldi auch Vorreiter bei den Menschen werden will, sollten mehr Fairtrade Produkte ins Sortiment kommen.

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klaus. 11.06.2019, 08:36
18. Papier

Unser Edeka bietet schon länger nur Papiertüten an. Daneben gibt es noch wiedervewendbare Säckchen, die ich aber ständig Zuhause vergesse. Das Gewicht der Papiertüte kann beim Wiegen abgepackt werden. Ich finde das schon eine gute Lösung. Jetzt sind die Hersteller dran

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Das Pferd 11.06.2019, 08:39
19.

Zitat von thommy2130
Jedoch greife ich bei Gemüse auf die dünnen Plastkbeutel zurück. Es gibt bereits Plastik welches voll wiederverwertbar ist. ......................
diese dünnen Tüten sollen nicht wiederverwendbar sein, sondern verschwinden. Genau dieses Zeug landet doch zuerst in der falschen Tonne, wenn das Obst darin keiner mehr anfassen möchte. Für die großen Tüten kann ich garantieren, daß in den letzten 30 Jahren keine von mir genutzte Tüte im Ozean gelandet ist, bei Schnickschnack wie Trinkröhrchen und diesen dünnen Tüten bin ich mir nicht so sicher, wenn ich mal meine Kinder mit einberechne.

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