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Ein Cent: Aldi verlangt künftig auch für dünne Plastiktüten Geld
DPA

Die großen, klassischen Plastiktüten sind inzwischen deutlich weniger geworden - dafür steigt der Verbrauch der dünnen Beutel stark an. Die will Aldi laut Zeitungsbericht nun nicht mehr kostenlos anbieten.

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jorinde1968 11.06.2019, 09:40
60. Eine Papiertüte ist...

... keine Alternative! Die Menschen müssen lernen, ihre Beutel einfach mitzubringen. In diversen Supermärkten gibt es für wenig Geld Nylonbeutel zu kaufen, die man gut zusammenknautschen kann, die je nach Kaufort zwischen 10 und 14 Gramm wiegen und auch brav einen Waschmaschinengang mitmachen. Da ich ab und an meine vergessen habe, habe ich jetzt eine gute Anzahl an Beutel, die aber auch problemlos als Wäschebeutel oder Schuhbeutel funktionieren, wenn man keine eigene Sammlung aufmachen möchte. Der "kleine Rest" ist jetzt so überall verteilt, dass ein Vergessen nur noch schwerlich möglich ist.

Übrigens helfen auch Wochenmärkte und Unverpacktläden beim Sparen von Verpackung. Ich warte jetzt nur noch, bis man endlich Hafermilch & Co. in anderen, besseren Verpackungen als Tetrapack verkauft.

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cabeza_cuadrada 11.06.2019, 09:44
61. Vielleicht

Zitat von tpro
In D landen die Plastiktüten in der gelben Tonne und werden entweder in Müllkraftwerken verbrannt, oder zu Blumentöpfen verarbeitet. Ich habe hier noch keinen Fluß gesehen, der voller Plastiktüten ist, wie z.B. in Brasilien, Teilen von China oder Afrika.
gab doch vor ein paar Tagen auch hier einen Beitrag dass ihr Plastikbecher, in den Restmüll geworfen, garantiert verbrannt wird. In den gelben Sack geworfen besteht eine ziemlich große Chance dass ihr Plastikbecher zusammen gepresst nach Asien oder Indien verkauft wird wo er entweder im Meer landet oder dort einfach angezündet und verbrannt wird.

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ford_mustang 11.06.2019, 09:44
62. Nur Nebelkerze

die sich gut anhört. Dadurch das man Geld, in Form von Steuern, Pfand, etc. bezahlt, ist das Problem noch nicht beseitigt. Hier ist definitiv die Industrie gefragt mal innovativer zu werden. Fast jedes Produkt ist in Plastik verpackt. Übrigens, wenn man sich mal eine Spielwarenabteilung anschaut, dann besteht dort fast alles aus Plastik. Spielwert und Qualität meist Null und daher kurz nach dem Kauf schon Müll. Das gilt auch für den Tand bei KiK & Konsorten. Wieviel von den (Pfand)PET-Flaschen werden eigentlich wirklich recycelt? Bei den Mengen müssten ja etliche Unternehmen mit beschäftigt sein.

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Gegen Zensur bei Spon 11.06.2019, 09:47
63.

Nich vergessen darf man auch das deutsche Gesetz:

Bringe ich eigene Tüten/Verpackungen mit, dürfen die meist

A: Nicht hinter die Theke (was richtig ist), Keimgefahr
B: Muss bei gewogener Ware die Ware an der Kasse erst wieder von Kassiererhand ausgepackt und dann wieder eingepackt werden.
Und das mit Händen, die zuvor Geld der Kunden, also ganz sicher auch voller Fäkalkeime ist....

Bei Äpfeln sicherlich nicht so dramatisch, aber bei Weichobst nicht so dolle

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nicht_egal 11.06.2019, 09:48
64. Tollhaus Deutschland

Geld für die Plastiktüten, Verbot von Plastikstrohhalmen, wir retten die Welt!
Da sieht man über die Einweggetränke (dickwandiges Plastik: einmal getrunken, dann geschreddert...), den grünen Spargel aus Peru (sic! mitten in der Spargelzeit bei Aldi erhältlich), und die Flugmango aus Ghana im Einkaufswagen gerne hinweg, steigt in den zweieinhalb-Tonnen-SUV auf dem Parkplatz und startet Sonntag zum Pfingsttrip gen Ibiza (Reiseweltmeister!).
Umweltschutz muss man sich halt leisten können...

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LibertyEMoore 11.06.2019, 09:49
65. ...zumindest ein Anfang...

...es ist nicht der große Wurf, aber immerhin doch ein Anfang. Der erste Schritt mag klein sein (verhalten), aber es ist ein Schritt. Andere werden folgen. Da Aldi mit zu den Großen gehört - ist es wegweisend. Auch wenn das Problem mit Trippelschritten angegangen wird kann es langfristig zu einer Lösung kommen. Und wir alle sollten nicht vergessen, das unsere Bequemlichkeit als Käufer zu vielen dieser kleinen - aber weittragenden Umweltsünden, "sehr" beitragen.

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deforest 11.06.2019, 09:49
66. Ohne Sinn und Verstand

Nur am Rande. Die Herstellung von Papier benötigt mehr Energie als die Produktion von Kunststoff. Sollten also jetzt alle in der Lebensmittelindustrie verwendeten Kunststoffe durch Papier / Karton ersetzt werden ist die Dauer bis zur No-Return-Klima- Katastrophe noch kürzer.
Nicht lange und jeder mit eine Papiertüte wird im Laden schief angeschaut.

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schwester arno 11.06.2019, 09:52
67.

Zitat von Tandor
Schon komisch das Aldi jetzt bei den Gemüsebeuteln Vorreiter sein will. Gleichzeitig aber diejenigen sind, die bei Backwaren auf Einweghandschuh bestehen. Zangen oder Schieber wie bei anderen Händlern gibt es dort nicht, sondern man muss Einweg Handschuhe benutzen (zumindest bei Aldi Nord).
Habe ich bei Aldi Süd, Aldi Suisse und Aldi France (welches zur Aldi Nord Gruppe gehöhrt) noch nie gesehen, zumindest in den Filialen, in denen ich war. Aber wenn das so ist, wie Sie sagen, ist es natürlich blödsinnig, für sowas gibts die Zangen (auch bei den von mir genannten Adlis).

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200MOTELS 11.06.2019, 09:55
68. Und die Kassierinnen

müssen es wieder ausbaden ! Das eintippen der Centbeträge ist umgerechnet auf den Stundenlohn teurer als die Tüten !

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cougar60 11.06.2019, 09:56
69. konsequent wäre es,

diese Plastiktüten komplett abzuschaffen, und durch unbedruckte Papiertüten zu ersetzen. Das hat früher schon funktioniert, und auf Wochenmärkten werden Obst und Gemüse oftmals auch in Papier eingetütet.

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