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Eine Million Mieter: Wohnungskonzerne planen Großfusion
DPA

Die deutsche Immobilienbranche steht vor einem Mega-Zusammenschluss: Deutsche Annington und Gagfah wollen fusionieren. Gemeinsam würden beide Konzerne 350.000 Wohnungen verwalten. Eine Million Mieter sind betroffen.

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tom_2030 01.12.2014, 13:09
30. Monopolstellung?

Kommentar zu "deus-Lo-vult": Bei 350.000 Wohnungen kann ja wohl kaum jemand von einer Monopolstellung reden. Es gibt in Deutschland ca. 41 Mio Wohnungen; davon sind laut Zensus 2011 ca. 52% Mietwohnungen. Wenn nun also 350.000 davon von einer Gesellschaft verwaltet werden, dann sind gerade einmal 1,6% aller Wohnungen betroffen. Interessante Definition von Monopol

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dukatenjunge 01.12.2014, 13:10
31. Meine SPD-Wahlkreisabgeordnete in HH

arbeitet bei der Gagfah. Damit ist sie in schlechter Gesellschaft bei Frau Özkan, die beim Lohndumpingunternehmen TNT als Geschäftsführerin arbeitete.

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leo19 01.12.2014, 13:15
32. Ja so ein grosser Konzern kann ja viel besser

Lobby-Arbeit bezahlen und für die GROKO spenden. Liebe Nicht-Wähler, das habt ihr nun davon! Diese Fusion ist ja nur 1 Symptom der moralischen Verkommenheit in Politik und Wirtschaft und jeder, der die Groko oder garnicht wählt gehört zu den Schuldigen.

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joe_eis 01.12.2014, 13:26
33. Die

"Meine SPD-Wahlkreisabgeordnete in HH arbeitet bei der Gagfah."

Apropos SPD, Für alle die es noch nicht gemerkt haben:
1 Euro-Job, 400 EUR-Basis ohne Rentenanspruch, diese Refomen zum Nachteil der Arbeitnehmer kommen von dieser Regierungsfraktion.
Aber die Krönung war doch der Eine: Steuern für Erdgas einführen, sich abwählen lassen und dann bei Gazprom einen fetten Posten beziehen.
Und in der Neuzeit? Sympathisanten mit der Partei eines Regimes...

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Niederbayer 01.12.2014, 13:29
34.

Zitat von NormanR
und Abzocker zusammen. Sitz in Luxemburg. Klar. Wer sowas genehmigt ist asozial.
Ein Firmensitz in Luxemburg macht einen also per se asozial? Sie sind aber schon ein kleiner Extremist, oder?

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halsbeißer 01.12.2014, 13:29
35. Normale Gang der Dinge

Der Kapitalismus ist ein zentralistisches System.

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insaneplanet 01.12.2014, 13:31
36.

Kenne nur Gebäude von der Annington in KL. In den super verfallenen Blöcken, ich glaube früher von Amerikanern bewohnt, werden Wohnungen mit einem paar hundert Euro Gutschein vermietet, weil diese sich nach Entkernung quasi wieder im Rohbau befinden. Der Mieter muss renovieren, was natürlich geschätzte Tausende kosten wird. Machen aber viele wegen der extrem niedrigen Mieten, notfalls hocken sie sich auf den Betonboden. Wohnungsbau und Verwaltung muss sozialisiert werden, es ist doch schon jetzt überall nichts mehr für Familien zu finden, auch wenn man einigermaßen gut verdient. Das scheint unseren Politikern aber am Popo vorbei zu gehen. Unglaubliche Zustände sind das geworden in Deutschland

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Vollklappspaten 01.12.2014, 13:34
37. Alles klar!

Zitat von muellerthomas
Die Deutsche Annington hat die meisten Wohnungen mit einem jahrzehntelangen Renovierungsstau übernommen, den die öffentlichen Eigentümer hinterlassen haben. Die DA gibt nahezu doppelt so viel für Instandhaltung pro qm aus wie Gagfah und vermutlich mehr als im deutschen Durchschnitt üblich.
Ich bin vor ca. 1 Jahr aus einem von der DA übernommenem Viertel geflüchtet. Ihre Aussagen sind faktisch nicht richtig.
Sehen Sie sich doch einmal im Essener Norden um, aber besser, um Ihrer Gefährdung willen, bei Tageslicht, nachts würde ich Ihnen deutlich abraten.
Hier ist aus einem ruhigen und attraktiven Wohnviertel ein Slum gemacht worden. Drogenhandel, Prostitition, Glücksspiel und alles andere was Sie sich wünschen, wenn Sie, wie ich, zwei Töchter haben.
Verantwortlich hierfür ist einzig und allein die gefahrene Wohnungsvergabepolitik der DA.
Ich kann das einschätzen, ich habe dort 15 Jahre gewohnt.
Der vorhandene Wohnraum verkommt immer mehr, Reparaturen werden nicht durchgeführt, gleichzeitig werden aber die Mieten um das gesetzliche Maximum erhöht. Wohnen Sie in einer Wohnung der DA? Ich denke nicht, ansonsten würden Sie hier nicht solche Kommentare schreiben.

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bssh 01.12.2014, 13:41
38. Wunderbar

Das wird sicher endlich für mehr Wettbewerb am Wohnungsmarkt sorgen, und der Markt sorgt ganz von alleine dafür, dass es für alle gut wird, wie wir doch alle wissen und die Politik und Wirtschaft glaubt ;-)
"Auch die Mieter sollen von dem Zusammengehen profitieren. ": ganz sicher, so wie sie auch jetzt schon davon profitieren, dass die Wohnung alle privatisiert wurden ;-)
Es ist schon komisch, wenn es jetzt positiv sein soll, wenn Riesen entstehen und es praktisch kein Wettbewerb mehr gibt. Man legt sich die Argumente immer so zurecht, wie man es gerne braucht.
Solche Wohnungsmenge sollten nicht in der Hand von gewinnorientirten Unternehmen sein, sondern gemeinnützig organisiert werden.

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hman2 01.12.2014, 13:43
39.

Zitat von
Und von den Top-Innenstadtlagen abgesehen, ist der Wohnungsmarkt völlig entspannt
Dann hat sie keiner ihrer vielen Umzüge je nach München geführt, wo man (Zitat Haus & Grund) "mittelfristig die 30 Euro anstrebt". Pro Quadratmeter. Kalt, versteht sich...

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