Forum: Wirtschaft
Einigung bei Kassenfinanzierung: Der Überraschungserfolg
DPA

Es ist ein Durchbruch bei den Koalitionsverhandlungen: SPD und Union schaffen den pauschalen Zusatzbeitrag der Krankenkassen ab. Ein sinnvolles Ergebnis, das vor allem dem Zusammenspiel von Jens Spahn und Karl Lauterbach zu verdanken ist.

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breakthedawn 23.11.2013, 09:04
120. Ich war mal in einer

gesetzlichen Versicherung, die nur 11% Beitragssatz hatte. Die AOK hatte damals noch 13 oder 14%. Dann hat der Gesetzgeber entschieden, dass es so ja nicht geht und hat verfügt, dass es keine günstigen Versicherungen geben darf. Der Gesetzgeber hat kein Interesse an günstigen Versicherungen, denn dann könnten sich die Versicherten fragen, wieso die Großen so teuer sind und mal das Denken anfangen. Egal, jedenfalls wer zur Wahl geht erntet eben sowas. Das ist erst der Anfang, die ziehen euch noch mehr Geld aus der Tasche. Keiner hindert sie ja daran.

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royal_flush 23.11.2013, 09:33
121.

Zitat von denkdochnach
Und jetzt mal für Alle, die meinen Beamte wären mal wieder bevorzugt: bei denen gibt es keine Familienversicherung, für jedes Kind wird extra bezahlt. Ganz wichtig: Bund und Land zählen keinerlei Zuschuss zum Beitrag, sondern nur arztrechning!nurzur
... Dafür bekommen sie einen Familienzuschlag: für den Ehepartner und für jedes Kind. Keine Angst, Beamten geht's nicht so schlecht, wie sie uns immer Glauben machen wollen ...

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cato-der-ältere 23.11.2013, 09:37
122. Pauschal unsozial

Generell sind Pauschal-Beträge natürlich unsozial. Weil sie Grund-Lasten sind die jeder zahlen muss, wobei es die Wohlhabenden meist gar nicht juckt, aber für Ärmere eine bittere Last ist.
Da betrifft zahllose Bereiche, inklusive Strafen für Ordnungswidrigkeiten übrigens, die Reichen völlig wurst sind, so dass an dieser Stell Recht käuflich ist.
Aber die olle FDP, aber unsere Polkt-"Christen" lieben nun mal Pauschalen.
In Skandinavien, das wie fast immer zivilisatorisch weiter ist als wir, gibt es weit weniger derartige Pauschalen.

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kritischer-spiegelleser 23.11.2013, 09:38
123. Einigung?

Für solche "Einigungen" brauchen wir keine SPD und keinen Lauterbach. Da hätte man es besser bei der alten Lösung gelassen. Erhöhung der Beiträge nur zu Lasten der Kassenkunden? Lauterbach ist wohl für so etwas schon zu abgehoben. Mehr Geld für die Organisationen, egal wo es herkommt! Das sollte keine SPD-Politik sein!

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berns 23.11.2013, 09:43
124. SPD - Schämt Ihr Euch nicht?

Zitat von sysop
Es ist ein Durchbruch bei den Koalitionsverhandlungen: SPD und Union schaffen den pauschalen Zusatzbeitrag der Krankenkassen ab. Ein sinnvolles Ergebnis, das vor allem dem Zusammenspiel von Jens Spahn und Karl Lauterbach zu verdanken ist.
Vor der Wahl eine Bürgerversicherung fordern und jetzt kommt heraus, dass lediglich die Zahlungen der Versicherten steigen werden. Was bitte ist daran ein Erfolg? Und eine Überraschung ist es eigentlich auch nicht.
Wann jemals hat die SPD soziale Verbesserungen durchgesetzt? In den letzten 100 Jahren war es immer nur Verarschung der Menschen. Die SPD hat in den letzten Jahren wegen Schröder & Co's asozialer Agenda-Politik fast die Hälfte aller Mitglieder verloren. Da erdreisten sich doch "Spitzengenossen" wie Steinmeier zu sagen: Diese Agenda war sehr gut... Wir werden sehen: Die verbliebenen Noch-SPD-Mitglieder werden zur Koalition NEIN sagen. Dann schon mal Tschüs, Gabriel, Steinmeier, Nahles & Co...
Das heißt natürlich nicht, dass CDU/CSU besser sind. Ganz im Gegenteil. Die Dummheit der Wähler in Deutschland ist leider fast grenzenlos. Wer kann, sollte auswandern.

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chico 76 23.11.2013, 10:14
125. Sie sollten

Zitat von kritischer-spiegelleser
..... Lauterbach ist wohl für so etwas schon zu abgehoben. Mehr Geld für die Organisationen, egal wo es herkommt! Das sollte keine SPD-Politik sein!
nicht unberücksichtigt lassen, dass mit 41/25% keine 100%-SPD-Politik durchzusetzen ist.
Selbst im "roten" NRW hat man hoch verloren.
Das wird seine Gründe gehabt haben.

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hornisse.04 23.11.2013, 10:36
126. Versteh ich nicht,...

Zitat von breakthedawn
gesetzlichen Versicherung, die nur 11% Beitragssatz hatte. Die AOK hatte damals noch 13 oder 14%. Egal, jedenfalls wer zur Wahl geht erntet eben sowas. Das ist erst der Anfang, die ziehen euch noch mehr Geld aus der Tasche. Keiner hindert sie ja daran.
Sie waren also in einer Ersatzkasse. Die war günstig. Kenne ich auch von früher.
...
Und wer nicht zur Wahl geht, hat nun immer noch günstig und wer zur Wahl geht nicht?
Ich kann den Zusammenhang nicht erkennen

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Herr Hold 23.11.2013, 10:41
127. Alternatvloser_user

Zitat von alternativloser_user
Infos zu Koalitionsverhandlungen die die Beitragsbemessungsgrenze bei der Krankenversicherung betreffen wären mal Interessant. Für alle die nicht wissen worum es dabei geht: Die Krankenkassenbeiträge werden Prozentual vom Gehalt abgezogen. Z.b. die im Artikel erwähnten 15,5% Diese werden jedoch maximal von der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Für 2014 sind das genau 48.600,- Euro im Jahr, was 4050,- pro Monat entspricht. Von diesen maximal 4050,- Euro pro Monat werden dann die Krankenkassenbeiträge berechnet. Bei 15,5% sind das genau 627,75 Euro pro Monat die jeder maximal an Krankenkassenbeiträgen zahlen muss. Und jetzt kommt das lustige: Auch Leute die MEHR als 48.600 Euro im Jahr verdienen, bezahlen maximal 627,75 € im Monat an Krankenkassenbeiträgen. Jemand der z.b. 100.000 Euro im jahr verdient, zahlt pro Jahr 12 x 627,75 Euro = 7533,- Euro an Krankenkassenbeiträgen, was 7,533% des Einkommens entspricht. Je MEHR eine Person im Jahr verdient, desto WENIGER muss diese Person prozentual vom Einkommen an die Krankenkassen abtreten. Jemand der eine Million Euro im Jahr verdient, zahlt auch nur maximal 7533,- € an Krankenkassenbeiträgen pro Jahr. Das ist weniger als 1% des Einkommens, während Leute die unter der Beitragsbemessungsgrenze sind, 15,5% zahlen. DAS wäre doch mal was für die Koalitionsverhandlungen gewesen, nämlich die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen bei allen gesetzlichen Sozialversicherungen, die da wären: Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung. Aber an das Thema traut sich vermutlich kein Politiker ran, da davon ja nur Leute betroffen wären, die deutlich mehr verdienen als der Durchschnittsbürger ...
Ich verweise einfach mal auf meinen Beitrag 122. ich zahle prozentual von meinem Gehalt auch einen kleineren Prozentanteil für Brot als einer der weniger verdient. Kriege aber das gleiche Brötchen. Soll ich jetzt dafür auch mehr zahlen? Die Beitragsbemessungsgrenze ist vollkommen richtig.

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Herr Hold 23.11.2013, 10:42
128. Alternatvloser_user

Zitat von alternativloser_user
Infos zu Koalitionsverhandlungen die die Beitragsbemessungsgrenze bei der Krankenversicherung betreffen wären mal Interessant. Für alle die nicht wissen worum es dabei geht: Die Krankenkassenbeiträge werden Prozentual vom Gehalt abgezogen. Z.b. die im Artikel erwähnten 15,5% Diese werden jedoch maximal von der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Für 2014 sind das genau 48.600,- Euro im Jahr, was 4050,- pro Monat entspricht. Von diesen maximal 4050,- Euro pro Monat werden dann die Krankenkassenbeiträge berechnet. Bei 15,5% sind das genau 627,75 Euro pro Monat die jeder maximal an Krankenkassenbeiträgen zahlen muss. Und jetzt kommt das lustige: Auch Leute die MEHR als 48.600 Euro im Jahr verdienen, bezahlen maximal 627,75 € im Monat an Krankenkassenbeiträgen. Jemand der z.b. 100.000 Euro im jahr verdient, zahlt pro Jahr 12 x 627,75 Euro = 7533,- Euro an Krankenkassenbeiträgen, was 7,533% des Einkommens entspricht. Je MEHR eine Person im Jahr verdient, desto WENIGER muss diese Person prozentual vom Einkommen an die Krankenkassen abtreten. Jemand der eine Million Euro im Jahr verdient, zahlt auch nur maximal 7533,- € an Krankenkassenbeiträgen pro Jahr. Das ist weniger als 1% des Einkommens, während Leute die unter der Beitragsbemessungsgrenze sind, 15,5% zahlen. DAS wäre doch mal was für die Koalitionsverhandlungen gewesen, nämlich die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen bei allen gesetzlichen Sozialversicherungen, die da wären: Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung. Aber an das Thema traut sich vermutlich kein Politiker ran, da davon ja nur Leute betroffen wären, die deutlich mehr verdienen als der Durchschnittsbürger ...
Ich verweise einfach mal auf meinen Beitrag 112. ich zahle prozentual von meinem Gehalt auch einen kleineren Prozentanteil für Brot als einer der weniger verdient. Kriege aber das gleiche Brötchen. Soll ich jetzt dafür auch mehr zahlen? Die Beitragsbemessungsgrenze ist vollkommen richtig.

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dinkelpinkel 23.11.2013, 10:59
129. Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

http://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc

Nach 21 Jahren der Mitgliedschaft habe ich diesen - inzwischen zum Abklatsch der CDU mutierten - Umfallerhaufen im Jahre 2003 (Jahr 5 unter Schröder) verlassen.

Diesem selbstgefälligen, abgehobenen Haufen wünsche ich, dass er nie mehr auf die Beine kommt, zumindest unter dem derzeitigen Führungspersonal!

Die meisten Nachteile, die Arbeitnehmer, Rentner und sozial Schwache zu erleiden haben, gehen zu Lasten dieses Haufens:

Rentenzahlungen an Neurentner seit dem 01.04.2004 erst nachschüssig am letzten Tag des Monats, für den die Rente bestimmt ist (gilt natürlich nicht für Beamtenpensionen). Das haben die Rentner dem Klement und der Schmidt zu verdanken.

Mehr als mein halbes Leben habe ich mich für diesen Haufen eingesetzt. Die Bezeichnung "Sozialdemokraten" verdient längst eine andere Partei.

Dieses schwarze Anhängsel der CDU/CSU und auch die Wirtschaftsgrünen können mir gestohlen bleiben!

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