Forum: Wirtschaft
Einigung bei Kassenfinanzierung: Der Überraschungserfolg
DPA

Es ist ein Durchbruch bei den Koalitionsverhandlungen: SPD und Union schaffen den pauschalen Zusatzbeitrag der Krankenkassen ab. Ein sinnvolles Ergebnis, das vor allem dem Zusammenspiel von Jens Spahn und Karl Lauterbach zu verdanken ist.

Seite 15 von 15
grobervaddi 23.11.2013, 19:08
140. also, ...

Zitat von prefec2
Wie wäre es - mit GKV für alle - keine Betriagsdeckelung - Unternehmen nicht nach Gehalt sondern nach Leistung belasten Dazu im Medikamenten- und Medizinbereich - Medikamente immer groß mit dem Wirkstoff bezeichnen. Eigenbezeichnungen und Firmenlogo gehören maximal in die Ecke. - Evidenzbasierte Zulassung für Medikamente und Medizintechnik Was nützt mir das neueste Hüftgelenk wenn es nach 5 Jahren kaputt ist, weil es keine anständigen Tests gegeben hat. In Deutschland dürfen Dinge verbaut werden, welche in den USA verboten wurden. Wie wäre es mal mit der elektronischen Krankenakte, welche immer mit dem Patienten mitreist? andere Länder haben so etwas schon z.B. Spanien, Österreich und Großbritannien. Aber bei all diesen Dingen müsste man den Dienstleistern im Medizinbereich aufs Dach steigen und davor hat diese Lobbyveranstaltung kein Interesse.
..meine stimme haben sie sicher!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prefec2 24.11.2013, 00:55
141. Es gibt nur eine sinnvolle Lösung

Am besten wäre eine gemeinschaftliche Krankenkasse für alle und nicht 100 verschiedene plus private Versicherungen. Und anstelle die Arbeitsgeber in Form von Lohnkosten zu belasten, sollte man die Unternehmen in der Höhe ihrer Leistungsfähigkeit belasten. Aber an diesem Aufbau scheint ja keiner Interesse zu haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fetestlouis 24.11.2013, 12:36
142. Noch mehr ABZOCKE wieder!

Zitat von sysop
Es ist ein Durchbruch bei den Koalitionsverhandlungen: SPD und Union schaffen den pauschalen Zusatzbeitrag der Krankenkassen ab. Ein sinnvolles Ergebnis, das vor allem dem Zusammenspiel von Jens Spahn und Karl Lauterbach zu verdanken ist.
...Das ist ein Freibrief für die KK's, die Beiträge willkürlich über den Max.Beitrag noch zu erhöhen!

Warum nicht wie in Frankreich, eine staatl. KK und einen gleichen Beitragssatz für Alle, aber Jeder hat noch die Möglichkeit sich bei einer PKV zusätzlich individuell zu versichern?

Deshalb und warum werden die Hunderte von KK's in Deutschland nicht abgeschafft bzw. in NUR EINE staatliche KK umgewandelt; und wer will und kann geht noch zusätzlich in eine PKV?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Neuer Debattierer 24.11.2013, 15:36
143.

Zitat von durchfluss
Fazit: Ich finde ein Solidarsystem eine feine Sache - aber das deutsche Gesundheitssystem ist mir zu intransparent um dort noch mehr Geld zu versenken.
Wenn Sie sich nur ein bisschen besser informieren würdenträger, als auf die krude Aussage eines Sachbearbeiters vor mehr als zehn Jahren zu vertrauen, käme Ihnen das System gar nicht mehr so intransparent vor. Die allermeisten Infos finden Sie ganz einfach im Web.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Neuer Debattierer 24.11.2013, 15:38
144.

Zitat von Katzenliebhaber
Alle Betroffenen, deren Kassen einen Zusatzbeitrag erheben musste, haben sich aufgeregt. Gewechselt haben die wenigsten Versicherten. Vor allem ältere Versicherte bleiben ihrer Kasse treu, selbst dann, wenn sie mit deren Leistungen gar nicht zufrieden sind.
Für DAK und KKH hat damals die Zahl der Wechsler schon völlig gereicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Peter Schlemihl 25.11.2013, 13:15
145. Hier in Österreich

Zitat von breakthedawn
gesetzlichen Versicherung, die nur 11% Beitragssatz hatte. Die AOK hatte damals noch 13 oder 14%. Dann hat der Gesetzgeber entschieden, dass es so ja nicht geht und hat verfügt, dass es keine günstigen Versicherungen geben darf. Der Gesetzgeber hat kein Interesse an günstigen Versicherungen, denn dann könnten sich die Versicherten fragen, wieso die Großen so teuer sind und mal das Denken anfangen. Egal, jedenfalls wer zur Wahl geht erntet eben sowas. Das ist erst der Anfang, die ziehen euch noch mehr Geld aus der Tasche. Keiner hindert sie ja daran.
haben wir einen Kassenbeitrag von 7,2%. Liegt wohl daran, daß wir eine Art Bürgerversicherung haben (ausnahmslos JEDER ist pflicht-versicherungspflichtig).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rabenkrähe 26.11.2013, 15:40
146. jaja

Zitat von blechschaden
Solange die Arbeitgeberanteile gedeckelt bleiben ist das nicht sozial sondern wie ümmer neoliberal. Würg. In 20 Jahren zahlen wir bestimmt auch den ganzen ARbeitgeberanteil und finazieren den Unternehmen bestimmt auch die komplette Energie. Nochmal Würg.
..........

Die Deckelung der Arbeitgeberbeiträge ist asozial und höhnisch. Während die Lasten für die Steuerzahler und Leistungsempfänger rundi, steigen, explodieren die Unternehmensgewinne.
Vor diesem Hintergrund einseitig zu entlasten ist zumal einer sozialdemokratischen Regierungsbeteiligung unwürdig und zum Kopfschütteln.
Es fällt unter den Tisch, daß ja vor allem Rentner mitbetroffen sind, die schon lange nicht mehr 50 Prozent der Krankenversicherung aufbringen müssen, sondern immer mehr. So viel, daß es nichtmal durch die großmütig angekündigte Rentenerhöhung ausgeglichen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 15 von 15