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Einigung im Tarifstreit: Metaller bekommen 3,4 Prozent mehr Lohn
DPA

Durchbruch bei den Tarifverhandlungen: IG Metall und Arbeitgeber haben sich auf eine Lohnerhöhung von 3,4 Prozent geeinigt. Die Regelung gilt für bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigte. Damit sind Streiks vorläufig vom Tisch.

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Markus Frei 24.02.2015, 08:25
1. Skandal

Wie Bitte ? Ein Tarifabschluß der sich sehen lassen kann und das ohne Streiks ? Und die Gewerkschaft hat nicht gefordert das der Abschluß zugleich auch für alle Gärtner, Taxifahrer und Matrosen gilt ? Was wird der Herr Weselsky von der GdL dazu sagen ? Das ganze ist ja schon fast skandalös. Aber mal im Ernst, 3,4 % bei einer Inflationsrate von fast Null kann sich sehen lassen. Klar werden wieder einige jammern das es noch viel mehr hätte sein können aber ich bin zufrieden.

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echobravo 24.02.2015, 08:45
2. Geld

Schön! Das laut IG Metall in dem Bereich 33% Leiharbeiter sind die davon einfach mal gar nix haben (es sei denn es gibt nach x Monaten Equal Pay) verschweigt der Artikel. Hier wäre Verhandlung nötig gewesen und nicht wieder alles nur zum Wohle der älteren Generation, die eh seit 35 Jahren in diesen Betrieben arbeitet.

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thegambler 24.02.2015, 08:59
3. @#1

Die GdL verhandelt nicht für alle mit, sondern nur für ihre Mitglieder und das ist gesetzlich auch so gewollt. Jeder Arbeitnehmer darf sich die Gewerkschaft aussuchen, die ihn seiner Meinung nach am besten vertritt und da sind bei der GdL nunmal auch mehrere tausend Zugbegleiter dabei, da der Kopf der EVG doch sehr Arbeitgeber nah ist. Aber Hauptsache mit Halbwissen erstmal schon drauf eindreschen.

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FrankDr 24.02.2015, 09:08
4. öd

Gut für mich. Schlecht für die Frau. Der öffentliche Dienst wird dann mal wieder mit, 2.4% verteilt auf zwei Jahre nachziehen.

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kimmberlie67 24.02.2015, 09:13
5. Wie immer das gleiche Spiel

6% fordern und die hälfte bekommen.
Ich denke die Gewerkschaftler haben das noch immer nicht Kapiert,wie die Bosse unter einander Handeln.
Toll 3,4 % scheinbar wurde die seit Januar gestiegene

Pflegeversicherung ganz ausgeblendet.
Mal Nachrechnen was dann von 3,4% über bleibt.

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hansdampf86 24.02.2015, 09:15
6. ....

na was sagt man denn dazu....ein Tarifabschluss ohne große Streiks und ohne große Aufruhr.
wahrscheinlich wissen sowohl Arbeitnehmer, als auch
Arbeitgeber dass Sie von einander abhängig sind, und sich auch noch den Wettbewerbern aus Asien stellen müssen. wahrscheinlich wissen beide Parteien dass sie sich deswegen keinen Streik leisten können.

nur gut dass die Bahn keine Wettbewerber aus Asien hat, in dieser Monopolstellung ist es ja völlig ok eine
ganze Gesellschaft in Geiselhaft zu nehmen....
vermutlich haben die ehemaligen Beamten aus diesem Staatskonzern und diese eine Person, aufgewachsen in der Planwirtschaft noch nicht gemerkt dass es noch Bus und Flugzeuge gibt....

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wgotard 24.02.2015, 09:23
7. Arbeitgebernahe Gewerkschaften ??

Skandalös 3,4% ein Tarifabschluß der sich sehen lassen kann !! bei den Gewerkschaftsbeiträgen monatlich.Es machen sich nur noch die Gewerkschaftsfunktionäre die Taschen voll.Bei diesen Lohnabschlüssen die in diesem Niedriglohnland zustandekommen kann man sich die Gewerkschaftsbeiträge sparen.Der Monatslohn reicht
gerade noch für das monatliche Überleben, während die Unternehmen Milliarden Gewinne einfahren.Nein Danke ein vernünftiger Lohnabschluß sieht anders aus!!

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curiosus_ 24.02.2015, 09:31
8. Laufzeit?

Und, wie lange läuft der Vertrag? Das ursprüngliche Angebot der AG hatte 12 Monate Laufzeit. Würde die jetzige Einigung z.B. über 24 Monate laufen wären das, bzgl. des Basisefektes, pro Jahr effektiv nur noch 1,69%.

Also nicht ganz unwichtig. Da das noch nicht veröffentlicht ist gehe ich mal davon aus, dass da mehr als 12 Monate drin stehen werden.

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heidschnucke 24.02.2015, 09:39
9.

Zitat von kimmberlie67
6% fordern und die hälfte bekommen. Ich denke die Gewerkschaftler haben das noch immer nicht Kapiert,wie die Bosse unter einander Handeln. Toll 3,4 % scheinbar wurde die seit Januar gestiegene Pflegeversicherung ganz ausgeblendet. Mal Nachrechnen was dann von 3,4% über bleibt.
Na, dann rechnen Sie mal, was von 0 % übrig geblieben wäre.

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