Forum: Wirtschaft
Einigung im Tarifstreit: Metaller bekommen 3,4 Prozent mehr Lohn
DPA

Durchbruch bei den Tarifverhandlungen: IG Metall und Arbeitgeber haben sich auf eine Lohnerhöhung von 3,4 Prozent geeinigt. Die Regelung gilt für bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigte. Damit sind Streiks vorläufig vom Tisch.

Seite 2 von 3
muellerthomas 24.02.2015, 09:42
10.

Zitat von curiosus_
Und, wie lange läuft der Vertrag? Das ursprüngliche Angebot der AG hatte 12 Monate Laufzeit. Würde die jetzige Einigung z.B. über 24 Monate laufen wären das, bzgl. des Basisefektes, pro Jahr effektiv nur noch 1,69%. Also nicht ganz unwichtig. Da das noch nicht veröffentlicht ist gehe ich mal davon aus, dass da mehr als 12 Monate drin stehen werden.
Hmm stimmt, steht da wirklich nicht. Im Radio hatte ich heute morgen was von einem Jahr Laufzeit gehört, wobei der alte Tarifvertrag wenn ich mich recht erinnere bereits zum März ausgelaufen ist, während der neue erst im April beginnt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cabeza_cuadrada 24.02.2015, 09:43
11. Dafür wurde aber auch der Beitragssatz

Zitat von kimmberlie67
6% fordern und die hälfte bekommen. Ich denke die Gewerkschaftler haben das noch immer nicht Kapiert,wie die Bosse unter einander Handeln. Toll 3,4 % scheinbar wurde die seit Januar gestiegene Pflegeversicherung ganz ausgeblendet. Mal Nachrechnen was dann von 3,4% über bleibt.
zur Krankenversicherung gesenkt. Seit Januar also ein paar Euro mehr netto. Ist das bei ihnen nicht so?
Und was haben die Gewerkschaftler nicht verstanden? Es ist doch allgemein üblich erstmal viel mehr zu fordern als man eigentlich gerne hätte. Man trifft sich meist irgendwo in der Mitte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aktiverbeobachter 24.02.2015, 09:47
12. Niedriglohnland?

Zitat von wgotard
Skandalös 3,4% ein Tarifabschluß der sich sehen lassen kann !! bei den Gewerkschaftsbeiträgen monatlich.Es machen sich nur noch die Gewerkschaftsfunktionäre die Taschen voll.Bei diesen Lohnabschlüssen die in diesem Niedriglohnland zustandekommen kann man sich die Gewerkschaftsbeiträge sparen.Der Monatslohn reicht gerade noch für das monatliche Überleben, während die Unternehmen Milliarden Gewinne einfahren.Nein Danke ein vernünftiger Lohnabschluß sieht anders aus!!
Sie bezeichnen allen Ernstes ein Durchschnittseinkommen von 50.000€ als Lohn eines Niedriglohnlandes. Und eine Erhöhung von 3,4% plus Einmalzahlung von 150€ genügt Ihnen dann monatlich gerade noch zum Überleben??? So hörige gewerkschaftssklaven wie Sie, die immer noch unreflektiert total veralterte Klassenkampfparolen brüllen kann ich echt nicht mehr ertragen. 14€/h Lohn für einen ungelernten Hauptschüler mit den o.g. Erhöhungen finde ich echt wahnsinnig viel Geld. Ganz abgesehen von den ganzen weiteren Sozialleistungen, wie AG geführte Altersvorsorge, 30 Tage Urlaub, Weihnachts- und Urlaubsgeld, diverse Sonderzahlungen und Urlaub (Heirat, Umzug, Geburt etc), jeder Überstunde bezahlt mit mind. 25% Zuschlag....ich köntte noch weiter ausfzählen....alles Leistungen eines Niedriglohnlandes? Verstehen Sie überhaupt wovon Sie hier sprechen wollen??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
melaw 24.02.2015, 09:48
13. Das ich nicht lache

Dieselbe Arbeit, dieselbe Branche, außerhalb der Gewerkschaft - Der Blick in die Röhre. Teilweise dieselbe Firma, externe Arbeiter sind beliebt, weil man ihnen so schön schnell kündigen kann, und auch deutlich weniger zahlen.

Wie wäre es denn man mit gesetzlichen Lohnsteigerungen ohne Gewerkschaftsgedöns?

Wir sind ein Land wie ein Vogelnest:
Wer am lautesten Schreit bekommt den Wurm...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
orthos 24.02.2015, 09:49
14. Grauenhaft!

Beim Lesen des Artikels sellen sich mir die Nackenhaare auf!
Warum fehlen so wichtige Informationen wie die Laufzeit des Vertrages?
Abgesehen davon gilt der Tarifvertrag nicht für alle 3,7 millionen Arbeiter.
Er dient lediglich als Vorbild für die folgenden Tarifverträge in den anderen Bundesländern und wird traditionell unverändert übernommen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
orthos 24.02.2015, 10:21
15. Immerhin

Da bleiben Netto ja fast 1,7 Prozent.
Das ist ja ein richtig Fettes Zubrot, wenn man bedenkt das die Durchschnittsmieten inum 1,3% gestiegen sind, Preise für Gaststätten um 2,5%, Gesunfheitspflege und Kleidung um je 1,1% (alles im Januar 2015)

Und es ist absehbar, dass sich die Ernergiepreise in absehbarer Zeit wieder erhöhen werden...

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1048/umfrage/preissteigerung-fuer-ausgewaehlte-waren-und-dienstleistungen/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deegeecee 24.02.2015, 10:23
16.

Zitat von curiosus_
Und, wie lange läuft der Vertrag? Das ursprüngliche Angebot der AG hatte 12 Monate Laufzeit. Würde die jetzige Einigung z.B. über 24 Monate laufen wären das, bzgl. des Basisefektes, pro Jahr effektiv nur noch 1,69%. Also nicht ganz unwichtig. Da das noch nicht veröffentlicht ist gehe ich mal davon aus, dass da mehr als 12 Monate drin stehen werden.
Laufzeit bis 31.3.16. Das ist in der Tat eine entscheidende Info - lief in der Vergangenheit häufig länger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deegeecee 24.02.2015, 10:27
17.

Zitat von melaw
... externe Arbeiter sind beliebt, weil man ihnen so schön schnell kündigen kann, und auch deutlich weniger zahlen.
Nur ersteres ist richtig. Die Firmen zahlen für diese Flexibilität mehr als bei den eigenen Angestellten.

(Dass das bei den Externen nicht ankommt, ist zwangsläufig.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
curiosus_ 24.02.2015, 10:28
18. 12 Monate plus für 3 Monate pauschal 150 €

Zitat von curiosus_
Und, wie lange läuft der Vertrag? Das ursprüngliche Angebot der AG hatte 12 Monate Laufzeit. Würde die jetzige Einigung z.B. über 24 Monate laufen wären das, bzgl. des Basisefektes, pro Jahr effektiv nur noch 1,69%. Also nicht ganz unwichtig. Da das noch nicht veröffentlicht ist gehe ich mal davon aus, dass da mehr als 12 Monate drin stehen werden.
Mit der Entgelterhöhung von 3,4 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten und einer Einmalzahlung von 150 Euro für drei Monate ..

Der alte Tarifvertrag lief zum 31.12.14 aus, daher für Jan. bis März 2015 pauschal 150 €.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weißbrot 24.02.2015, 10:37
19.

Zitat von orthos
Da bleiben Netto ja fast 1,7 Prozent. Das ist ja ein richtig Fettes Zubrot, wenn man bedenkt das die Durchschnittsmieten inum 1,3% gestiegen sind, Preise für Gaststätten um 2,5%, Gesunfheitspflege ......
Netto 1,7%? Wie kommen Sie denn darauf? Es dürften etwa netto 3,35% mehr sein...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3