Forum: Wirtschaft
Einkommensschere: Arme und Reiche verdienen mehr, die Mitte verliert
DPA

"Der Trend der Lohnspreizung ist gestoppt": Laut Statistischem Bundesamt geht die Schere zwischen Arm und Reich nicht mehr weiter auseinander. Menschen mit mittlerem Einkommen gehen leer aus.

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thequickeningishappening 14.09.2016, 12:58
1. Nach unten

ist immer Luft! Die Schere wird sich weiter oeffnet.

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kevinschmied704 14.09.2016, 13:00
2. ach wie interessant

aber nur mal soviel, viel weniger kann man den ärmsten gar nicht mehr zahlen und zu viel möchte man auch nicht in Zuschüssen (Lohn Subventionen) investieren. ;)
so ein Artikel ist immer witzig, setzte mal die rosarote Brille ab.
das triste grau der armen sieht nicht so rosig aus. es besteht aus Ausgrenzung aus der Gesellschaft, sparen beim essen und Demütigungen. zuweilen wird man noch dazu gedrängt mehr Lebenszeit für den Chef zu opfern, häufig bei fehlenden Ausgleich.

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blitzunddonner 14.09.2016, 13:02
3. solange reiche reicher werden, ist die lohnspreizung noch nicht gestoppt!

solange reiche reicher werden, ist die lohnspreizung noch nicht gestoppt! bitte mehr logik. die sagt uns, dass die armen auf kosten der mitte weniger arm werden.

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rotegruetzetralala 14.09.2016, 13:06
4. Es geht hier

rein um das Arbeitseinkommen... Darüberhinaus haben die oberen 10 Prozent ja noch Zinsen und Dividenden. Aber gut, unsere Manager kassieren verhältnismäßig gleich viel.

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Jarek M 14.09.2016, 13:09
5. Da wird aber die Entwicklung innerhalb sehr kurzer Zeiträume...

...schon als Trend bejubelt und v.a. Lohn- und nicht Einkommensentwicklung betrachtet.

Wie sich die relevante Inflation für bestimmte Gruppen auswirkt, sieht man an diesem kleinen Beispiel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bus-und-bahntickets-73-prozent-teurer-geworden-a-1112115.html

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frankfurtbeat 14.09.2016, 13:09
6. die ...

die Statistik möchte ich nicht sehen ... und ich glaube diese Aussagen auch nicht ... es sei denn man sieht die 8,50 €/Stunde als ein "mehr" an ...

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kalle blomquist 14.09.2016, 13:09
7. Schere im Kopp

Seit Jahrzehnten und Jahrzehnten geht die Schere immer sperrangelweiter auf, hier und immerdar und überall.
Wie egalitär und gerecht muss die Welt lange vor meiner Geburt, so um 1950 herum, ausgesehen haben. Ich bin voller Neid auf die Frühergeborenen. (Achtung: Jetzt kommt sicher schnell die Replik, dass es in den Achtziger gaaanz wunderbar war. Da floss noch Milch und Honig, aber hallo. Nur schade, dass die Daten, die blöden Fakten, das nicht hergeben; das Narrativ wäre sonst noch schöner).

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freiemeinungbo 14.09.2016, 13:10
8. Mitte

Das Fatale ist, dass die sog. Mitte nicht nur sich nicht besser entwickelt, sondern überall alles voll zahlen muss mit den höchst Sätzen, während Ein Niedriglöhner Zuschüsse erhält, wenig bis gar nichts zählt, oder aber deutlich weniger Beiträge.
Den Spitzenverdienern tut das hingegen nicht weh.
Und es ist vor allem die Mitte, die sich von CDU CSU und SPD abwenden.

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bariton65 14.09.2016, 13:11
9. Mit dem Rücken an der Wand...

ist der weitere Weg nach hinten versperrt. Es ist also kein Wunder, dass die niederen Einkommensgruppen nicht noch mehr verlieren. Aber es scheint ja noch eine Menge Platz dort zu geben, da können sich die bislang "besser Verdienenden" gut dazu gesellen. Macht sich eigentlich jemand Gedanken darüber, welche politischen Verwerfungen diese Entwicklung mit sich bringen wird (wenn man sich schon über die Betroffenen keine Gedanken machen will)?

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