Forum: Wirtschaft
Einkommensschere: Arme und Reiche verdienen mehr, die Mitte verliert
DPA

"Der Trend der Lohnspreizung ist gestoppt": Laut Statistischem Bundesamt geht die Schere zwischen Arm und Reich nicht mehr weiter auseinander. Menschen mit mittlerem Einkommen gehen leer aus.

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Argumentationslogiker 14.09.2016, 13:13
10. Täuschende Definitionen

Ich glaube das Problem liegt eher darin, dass Unterschicht und Mittelschicht sehr seltsam definiert werden. Arm ist man nämlich bis 1600€ brutto, Mittelschicht ist man schon ab etwa 1800€ brutto. Es gibt also eine Spanne von etwa 200€, die die nicht-arme Unterschicht definiert und Mittelschicht ist quasi fast jeder Facharbeiter. Ich verdiene deutlich mehr als 1800€ brutto, was mich aber noch lange nicht zur Mittelschicht macht. Man sollte das doch eher von den persönlichen Möglichkeiten abhängig machen - wer nicht von Monat zu Monat auf sein Gehalt angewiesen ist und wer sich theoretisch auch mal eine Auszeit gönnen könnte, der ist denke ich Mittelschicht - Oberschicht sind dann Leute, die eigentlich gar nicht arbeiten müssten, sondern auch einfach Leute einstellen könnten oder eben so ein hohes Einkommen haben, dass sie nach ein paar Jahren genug für mehrere weitere Jahre verdient haben.
1800€ brutto ist auf jeden Fall keine Gesellschaftsschicht, die irgendwie gehoben ist.

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adal_ 14.09.2016, 13:13
11. Tipp: Lesen, was man kommentiert

Zitat von thequickeningishappening
Nach unten ist immer Luft! Die Schere wird sich weiter oeffnet.
Fürs freie Phantasieren ist immer genug Luft.

Und jetzt zur Statistik: .Die Spreizung zwischen oben und unten nimmt nicht zu, die Mitte aber verliert.

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INGXXL 14.09.2016, 13:15
12. Gibt ein ganz

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Fuscipes 14.09.2016, 13:16
13.

"Der Trend der Lohnspreizung ist gestoppt": Laut Statistischem Bundesamt geht die Schere zwischen Arm und Reich nicht mehr weiter auseinander. Menschen mit mittlerem Einkommen gehen leer aus.“
Alles eine Frage der Bezugspunkte, allein die Tatsache das Reiche ungebrochen reicher werden könnte die in Mitte doch mal zum Nachdenken anregen.

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lulu636 14.09.2016, 13:16
14. ist das sinnvoll

die Einkommen zu vergleichen ohne das Kapitalvermögen zu berücksichtigen? Die übrigen "Besitzstände" wie Aktien, zu erwartendes Erbe, vorhandenes Erbe sindja oft erheblich und das wird die Schere zunehmend spreizen. Aber die Erbschaftsteuer ist und soll "niedlich" bleiben, wie eine Redakteurein vom Deutschlandfunk einst so treffend bemerkte.

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ludwig49 14.09.2016, 13:16
15. Kompliment !

Das Statistische Bundesamt hat wieder Beihilfe geleistet und Realitäten miteinander verrechnet, damit es so wirkt, als habe man zwischen arm und reich Lücken geschlossen. Über Nacht gewissermaßen, und vom Bürger völlig unbemerkt !

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m.gu 14.09.2016, 13:17
16. Ungerechter geht es nicht in einem Land wo die Wirtschaft brummt.

Es wird geschrieben, dass die Schere zwischen arm und reich nicht weiter auseinander gegangen ist. Wie sieht es in der Praxis aus? Der Reiche kann von seinem Geld ein Teil für die Altersvorsorge zurück legen. Dagegen kann der Arme in der Regel kein Geld zurück legen, da dieses wenige Geld für den Lebensunterhalt voll verbraucht wird. Die Regierenden in Deutschland haben bis heute KEINE Volksversicherung für alle Menschen auf die Reihe gebracht. Ähnlich wie in der Schweiz und Österreich, wo jeder Mensch, auch der Arme 80 % seines durchschnittlichen Erwerbseinkommens garantiert als Rente oder Pension bekommt. Nachzulesen z.B. in Quelle: "Österreich Rentensystem." Die Regierungen der Schweiz und Österreich, wie auch aller nordischen Länder handeln eindeutig menschlicher im Interesse der Gesamtbevölkerung. Im Gegensatz dazu handeln die Regierenden in Deutschland vorrangig für die herrschende Klasse, den Reichen im Lande. Die Vermögenden in Österreich, Schweiz und den nordischen Ländern müssen nachweisbar mehr Steuern leisten als in Deutschland. Eindeutig gerechter, denn das einfache Volk hat das gleiche Recht wie die Reichen im Alter sich mehr leisten zu können. In Deutschland, in einem der reichsten Länder der Erde, undenkbar. In unserem Land gibt es nachweisbar viele Rentner, die mit ca 600 Euro im Monat auskommen müssen. Deswegen ist auch die Altersarmut wiederum in Deutschland höher als in den zuvor genannten Ländern.

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lynx2 14.09.2016, 13:17
17. So dumm kann man Statistiken interpretieren.

Wenn ich arm bin und nur 5000 € auf der Bank habe und 100 dazu bekomme werde ich also reicher. Wie schön! Wenn ich 500 Mio habe und 10 Mio dazu bekomme habe ich auch nur 2% mehr. Ist mir dann als Reicher zu wenig. Da fühle ich mich dan richtig arm!.

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docmillerlulu 14.09.2016, 13:17
18. Nicht die Mittelschicht ist abgerutscht,

nein - der arme Mann hat aufgeholt. Er ist reicher geworden, mit Werksverträgen, Lohndumping und Leiharbeit.

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curiosus_ 14.09.2016, 13:18
19. Unklar

Zur Spitzengruppe zählen Arbeitnehmer ab 31 Euro Bruttostundenlohn

....

Als Spitzenverdiener zählen solche, die mindestens 24,96 Euro je Stunde verdienen.

Zum 2. Stundenlohn gehört wohl der Zusatz "Besserverdiener" statt "Spitzenverdiener".

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