Forum: Wirtschaft
Einkommensschere: Arme und Reiche verdienen mehr, die Mitte verliert
DPA

"Der Trend der Lohnspreizung ist gestoppt": Laut Statistischem Bundesamt geht die Schere zwischen Arm und Reich nicht mehr weiter auseinander. Menschen mit mittlerem Einkommen gehen leer aus.

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jeze 14.09.2016, 13:59
60. Netter Trick

Ein Netter Trick. Man muss "die Mitte" nur tief genug definieren und schon kann man zu dieser Interpretation gelangen.

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adal_ 14.09.2016, 13:59
61. Relationen

Zitat von meineeine020
...für jeden Euro die die Armen mehr bekommen erhalten die Reichen laut Statistik 3,41 € mehr. Wer da erzählt, dass das die Schere nicht mehr zunimmt hat die Zahlen wie schon die Ersteller einfach sehr frei interpretiert was nichts mit der Wirklichkeit zutun hat.
Ja und? Sie haben anscheinend ein Problem damit, Relationen von absoluten Zahlen zu unterscheiden:

2010 konnte sich der Besserverdiener 3,4 mal so viel leisten, wie der Geringverdiener, 2014 ebenso. Alles klar?

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dummmichel 14.09.2016, 14:00
62. Zahlen können nicht stimmen.

Mit 24,96 Euro je Stunde soll man schon zu den Spitzenverdienern in Deutschland gehören?

Sorry aber da stimmt etwas nicht.

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Der Resignierte 14.09.2016, 14:02
63. aha

Zitat von jaduk
Wie reich die Reichen sind, ist vollkommen uninteressant. Eine Gesellschaft muss daran gemessen werden, wie es den Menschen am unteren Ende der Skala geht. Und wenn es hier Verbesserungen gibt, dann ist das positiv. Alles andere ist reine Neiddebatte.
und in afrika kauft sich der reiche korrupte politiker das fünfte flugzeug und das zehnte auto und die dritte villa und der arme bauer bekommt 1 scheibe brot am tag mehr geschenkt bzw. er erarbeitet sich die scheibe brot.
damit hat sich der am unteren ende ja verbessert (eindeutig, statt 2 scheiben bekommt er jetzt womöglich 3 scheiben also sagenhaft 50% mehr) und alles ist gut und in ordnung. was für eine krude einstellung ist das denn. und das wort "neiddebatte" hört man jeden tag, ein allerwelts totschlag wort genauso wie "das gefährdet arbeitsplätze"

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Elrond 14.09.2016, 14:05
64. also Ihrer Logik folgend

Zitat von skeptikerlaubt
"Als Spitzenverdiener zählen solche, die mindestens 24,96 Euro je Stunde verdienen." Es ist also Spitzenverdiener, der rund 4200 Euro pro Monat brutto verdient? Was sind denn dann Geschäftsführer, leitende Angestellte, höhere Beamte? Von Vorständen etc. ganz zu schweigen? Ist Spitzenverdiener wirklich .....
ist die Mittelschicht hier in einem zu kleinen Spektrum dargestellt, da 4200€ Brutto in Ihren Augen nicht so viel Geld ist, dass man es in die Spitzengruppe schieben könnte. Würde man die Spitzengruppe ab 6.000€ Bruttogehalt definieren, wäre die Mittelschicht demnach größer. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass offensichtlich die reichsten 10% nur (!), ich finde nur, 3,41mal mehr verdienen, als die ärmsten 10%.

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!!!Fovea!!! 14.09.2016, 14:06
65. Klar

ist die Lohnspreizung langsam gestoppt. Es gibt nicht mehr viel, was man in der Mitte wegnehmen kann, ohne das derjenige gleich unter dem Existenzminimum lebt. Man braucht nur Kinder zu haben und man wird unterhalb von 1050.-€ pro Monat gezogen, da man dieses für vertretbar hält. Im Gegenzug bekommt man noch Strafandrohungen wenn man dann kein GEZ zahlt.

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g0r3 14.09.2016, 14:07
66.

Mal gewinnen die Armen, mal die Mittelschicht. Nur die Reichen sind halt immer bei den Gewinnern.

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epicur 14.09.2016, 14:08
67.

Die Mitte wird abgezockt. Das ist einfach und erfolgt ohne großen Aufwand. Nach dem Austritt von GB aus der EU wird das noch schlimmer. Deutschland wird noch mehr überweisen auf dem Rücken der Arbeitnehmer.

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sail118 14.09.2016, 14:08
68. Wie oft

hat SPON in den letzten Jahren die sich angeblich immer weiter öffnende Schere dramatisch beklagt.......
Auf welcher gefühlten Datenlage?

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5b- 14.09.2016, 14:08
69. Schere?

Das mit der Schere macht keinen Sinn. Es ist zwar ein gebräuchliches Bild, funktioniert aber nur wenn man zwei Indikatoren beobachtet. Arm und Reich. Wenn beide mehr verdienen bleibt die Schere gleich. Wenn man aber nun noch eine Mitte betrachtet die stagniert macht das ganze keinen Sinn mehr. Dann muss man die Armen und die Mitte zusammenrechnen. Da die Mitte nicht mehr verdient müsste sie den Schnitt nach unten ziehen und die Schere wäre doch aufgegangen.
Dann sind die Indikatoren wie Verdienst nur sehr grobe Anhaltspunkte. Man sollte sie im Zusammenhang mit Kosten und Ausgaben verstehen. Wie viel spart denn ein besserverdienender Armer? Häuft er überhaupt irgendwelche Werte an? Soll man die Kosten eines Reichen für sein drittes Ferienhaus so bewerten wie die teurere Miete für die neue Wohnung die man beziehen musste weil das zweite Kind zur Welt kam? Wäre es nicht aufschlussreicher die Ersparnisse zu vergleichen? Wenn jemand eine Firma besitzt, wie kann man das überhaupt mit den 20.000 angelegten Euros eine Mittelschichtlers vergleichen?
Dann sollte man, was wohl nicht gehen wird, in Betracht ziehen wieviel Geld die Reichen für wohltätig verschenken. Am besten der Staat würde von denen nehmen die mehr haben und es gerecht verteilen. Die die mehr haben, können ruhig auch noch mehr haben, solange sie dabei auch noch mehr geben. Wenn die "Schere" weiter auseinander geht, schnappt sie irgendwann zu. Es mag ein neues Terrorregime, eine Revolution oder der Zusammenbruch des Geldes sein. Die Geschichte lehrt und, dass alles in Zyklen geschieht. Nichts hat bestand. Nichts ist selbstverständlich. Wir müssen alle mitmachen damit die Zustände nicht schlechter werden und das fängt damit an nicht den Finger auf andere zu zeigen sondern sich selbst wie ein guter Mensch verhalten.

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