Forum: Wirtschaft
Einkommensstudie: So unterschiedlich profitieren Europäer vom Binnenmarkt
dpa

Die EU ist stolz auf ihren gemeinsamen Binnenmarkt, den größten Wirtschaftsraum der Welt. Doch was bringt der einzelnen Regionen? Eine neue Studie zeigt große Unterschiede - und einen Gewinner, der nicht mal EU-Mitglied ist.

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furorteutonikus 08.05.2019, 05:39
1. Kaffeesatz

Ich könnte den Beiden auch meinen Kaffeesatz zur Verfügung stellen. Der Text ist aus meiner Sicht vorwiegend durch Annahmen und nicht nachvollziehbare Beziehungen untereinander geprägt. Aber selbst wenn alles richtig wäre, komme ich zu dem Ergebnis dass es, Beispiel Schweiz, besser ist, nicht in der EU zu sein.

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thomasconrad 08.05.2019, 06:16
2. Für 'Normalo's

hat der Spass In Deutschland Löhne an und unter der Armutsgrenze gebracht, dazu Nullzinsen und permanente Nettozahlerei an den Rest vom Zirkus.Zusätzlich haben sich früher billige Auslandsferien mit dem Euro massiv verteuert.Wenn die besagten Zugewinne bei durchschnittlichen Menschen ankommen würden, d'accord....
So wie jetzt kommt das viel zu Wenigen zu Gute

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claus7447 08.05.2019, 06:22
3. Wäre doch ein Argument

Das die Schweiz eine vollmitgliedschaft beantragt. Den Franken dürfen sie gerne behalten, dafür bekommen sie volles mitspracherecht und müssen nicht am katzentisch sitzen.

Ja ich weiss, das Problem liegt in der Ostschweiz, inner- und Ausserroden plus plus. Wäre dennoch mal ein positives Ereignis. 1992 liegt lange zurück!

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eunegin 08.05.2019, 06:27
4. and the winner is....

die Schweiz. Deutschland hat zwar auch große Vorteile durch den Binnenmarkt, aber die Schweizer sind halt schlau und sichern sich die Vorteile ohne die Nachteile...

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Sucher der Wahrheit 08.05.2019, 07:25
5. Warum keine Prozentangaben?

die absoluten Werte täuschen doch nur einen Gewinn vor.
Prozentuale Angaben könnte man viel besser mit der jeweiligen Inflation vergleichen.
Wahrscheinlich wäre dann zu viel rote Farbe im Bild.

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dolfi 08.05.2019, 07:29
6. Schweiz nicht in der EU?

Die Schweizer sind de facto in der EU. Durch die Bilateralen Verträge haben sie sich eng an Europa angebunden, ohne mitbestimmen zu können. Was mich nur immer wieder wundert, ist, dass es so massive Anti-EU Bewegungen in der Schweiz gibt; insbesonders von denen, die ganz besonders davon profitieren. Wirtschaftlich gesehen kann ich mir überhaupt keinen Grund für die Schweizer vorstellen, die Bilateralen Verträge zu kündigen. Nur suizidale Wahnsinnige würden das machen. Und doch sieht und hört man so häufig gehässige Meinungen und ablehnende Haltungen der Beziehung EU-CH. Seltsam.

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floluo 08.05.2019, 07:44
7. Hier wird zuviel vermischt

EU Mitgliedschaft, Eurozone und Binnenmarkt sind 3 verschiedene Dinge, wie man ja eben gerade zb am Fall Schweiz sieht. Hch waere vorsichtig hier alles zusammenzuschmeissen und dann bei Suedeuropa auf einmal mit dem Euro anzufangen.
Produktivere Regionen mit grossem Handelsvolumen und attraktiven Produkten verkaufen eben nun mal mehr in andere Regionen, EU-weit. Da muss man strukturell in die Laender schauen warum hier Binnenmarkt-intern weniger Handel getrieben wird. Und wie, Euro-bedingt, die PIGS-Laender sich in ihre Misere geliehen haben , mag da eben ne Rolle spielen, hat mit dem Binnenmarkt direkt aber weniger zu tun.

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Alpen_Milch 08.05.2019, 07:44
8. Nein

Glaube ich doch alles nicht. Ist ja schön das auf den Durchschnitt umzulegen, aber wenn wir ehrlich sind wissen wir wo das Geld eigentlich hingeht: Großkonzerne und deren Besitzer. Alles nur noch Schwachsinn. Glaubt doch keiner mehr diesen Mist.

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Steve.Joe 08.05.2019, 07:45
9. Prozentuale Verteilung

Die prozentuale Verteilung ist aus meiner Sicht aussagekräftiger. Vom Grundsatz gilt auch hier die Aussage, dass die Länder in der Perepherie der EU weniger profitieren. Aber es wird auch deutlich, dass einige osteuropäische Regionen durchaus deutlich profitieren, wie z.B. Tschechien, Polen, Ungarn und Slowakei. Diese Länder sind inzwischen auch wirtschaftlich stark vernetzt innerhalb der EU. Gemessen an dem Durchschnittseinkommen sind Zuwächse im pro-Kopf Einkommen nur bedingt aussagekräftig, da die Einkommensverteilung noch sehr unausgeglichen ist. Rumänien hatte in den letzten Jahren ein sehr starkes Wirtschaftswachstum; bei den Daten müsste dies jedoch nicht auf die EU zurückzuführen sein; es wäre interessant wie die Daten zustande gekommen sind.

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