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Einsparungen in der Zentrale: Siemens-Chef Joe Kaeser peilt Abbau von 20.000 Stellen
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Beim geplanten Siemens-Umbau könnten nach Worten von Chef Joe Kaeser Tausende Jobs wegfallen. Der Abbau soll aber nicht die Mitarbeiter in den Werken betreffen - sondern das Management in der Zentrale.

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10prozentfett 23.08.2018, 15:02
20. Sie

Zitat von alphaopossum
Aufgeblasener Riese mit sehr vielen Unnötigen bestzten Stellen ! Eine Strategie zur Verbesserung der Kommunikation inner und Ausserhalb des Unternehmens wäre allerdings eine wesentlich bessere Möglichkeit die Unternehmensgewinne zu Erhöhen. Man hat den Eindruck als würde alles irgendwann im Sande verlaufen oder Ausgesessen. Absolut Unverständlich!
kennen sich ja richtig gut aus! Mir einer Kommunikationsstrategie die Rendite eines Technologieriesen wie Siemens zu pimpen! Grandios!

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Der Pragmatist 23.08.2018, 15:04
21. Kein Wohlfahrtsverein

Wenn Kaeser 20’000 Stellen abbauen will, dann bedeutet das, dass diese Mitarbeiter nicht gebraucht werden.
Eine Firma ist kein Wohlfahrtsverein, der Leute beschäftigt, die nicht gebraucht werden. So etwas gibt es meistens nur bei Regierungen, aber nicht in der Privatwirtschaft

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redwed11 23.08.2018, 15:08
22.

Zitat von ihawk
Die Strategie von Joe Kaeser erscheint mir richtig zu sein - nur wird er sie auch durchsetzen können. Die Abteilungen Geiz und Gier sind doch recht stark besetzt und werden viel Panik verbreiten.
Die primitive Strategie des Josef Käser, so sein richtiger Name, ist es, auf Anweisung der Investoren, auch Heuschrecken genannt, die extreme kurzfristige Gewinnmaximierung und mit allen Mitteln durchzusetzen. Da werden alle Grausamkeiten aus Kiste der Gierigen ausgepackt wie da sind Unternehmensteile die nicht den gewünschten Gewinn bringen abzustoßen, gewinnträchtige Teile in eigene Gesellschaften auszugliedern und am Ende das Gesamtunternehmen, das dann nur noch eine Hülle ist zu schließen. Der Name wird dann noch an minderwertige Unternehmen verkauft. Siehe AEG. Und Josef Käser ist der willfährige Ausführende dieser Heuschrecken zur Vernichtung des Unternehmens.
Ja, bei Siemens ist die Abteilung Gier in Form von Heuschrecken eingefallen und wird das Unternehmen für kurzfristige Gewinne zerschlagen.
Wen meinen Sie eigentlich mit Geiz und Gier?

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wasistlosnix 23.08.2018, 15:10
23. Wurde vergessen

Das sind mindestens 2 Milliarden kosten Ersparnis pro Jahr. Das sichert die zugesagte Investition in den USA und der Türkei.

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opinio... 23.08.2018, 15:13
24. Werner von

Das war ein Siemens, von dem man soziale Verantwortung erwarten konnte für seine Mitarbeiter. Jetzt sind es Share Holders, die eine lohnende Investition erwarten. Und dafür ist ihnen Kaeser verantwortlich.Dafür wird er hoch bezahlt.
So simpel kann man es sehen. Wer könnte das ändern? Wir, die Wähler, der traurigste Lobbyistenverein. Er wählt nicht die, die seine Interessen vertreten und läuft nationalen Sprücheklopfern hinterher.

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redwed11 23.08.2018, 15:13
25.

Zitat von siryanow
Tja, die Mehrheit der Deutschen will offenbar ein System in dem Manager gefeiert werden ,die 20000 Leute entlassen und dies wegen Boersenprofitgier noch foerdern.
Nicht die Mehrheit der Deutschen sondern die von unendlicher Gier getriebenen sogenannten Investoren wie Hedgefonds, Pesionsfonds und andere menschenverachtende Heuschrecken.

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AlexanderJäger 23.08.2018, 15:20
26. Das Paredo Prinzip

besagt, dass die Wurzel aller Mitarbeiter in einem bestimmten Bereich, 50% der Arbeit macht. Gerade bei großen Unternehmen schlägt das dann besonders zu, Inkompetenz wächst expotenziell, Kompetenz linear.

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spontanistin 23.08.2018, 15:28
27.

Siemens und Konzerne mit vergleichbaren Organisationsstrukturen zeichneten sich immer dadurch aus, dass sich dort im Laufe der Jahre eine immer dicker werdende Lehm- (Lähm-)Schicht unterhalb der Vorstandsebene ausbildete. Kann also nicht falsch sein, hier anzusetzen. Für diese Managementschicht wurde immer kolportiert: je ein Drittel ihrer Arbeitszeit wird verwendet für Weiterbildung, Selbstvermarktung-und Darstellung sowie eigentliche Tätigkeit gem. job description! Oder ist Käser die Steigerung von Käse? Nomen est omen gilt ja häufig in Bayern, siehe Stoiber.

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redwed11 23.08.2018, 15:30
28.

Zitat von Der Pragmatist
Wenn Kaeser 20’000 Stellen abbauen will, dann bedeutet das, dass diese Mitarbeiter nicht gebraucht werden. Eine Firma ist kein Wohlfahrtsverein, der Leute beschäftigt, die nicht gebraucht werden. So etwas gibt es meistens nur bei Regierungen, aber nicht in der Privatwirtschaft
Das ist völlig nach US Vorbild. Dort hat auch die Autoindustrie geglaubt die Entwicklung zu Gunsten des Gewinns einzuschränken. Das Ergebnis sehen wir an den in USA produzierten Autos die ca. 20 Jahre in der Entwicklung zurück liegen und besserer Schrott sind der dort angeboten wird. Solche Leute, die neue Produkte entwickeln, werden natürlich nicht gebraucht. Die schmälern nur den Gewinn.

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bodoochjag 23.08.2018, 15:33
29. alles ist relativ:

Wäre doch ganz einfach: Deutschland baut neue Gas und Kohlekraftwerke. Mit Siemens Turbinen drin.
Nein? Dann ist es blöd gelaufen.
Der Rest der Welt baut Gas und Kohlekraftwerke. Mit Siemens Turbinen drin. Und dorthin zieht Siemens.
Aber rettet ihr deutschen schon mal die Welt. Aber baut eure Arbeitsplätze ab...

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