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Einstufung als Sicherheitsgefahr für die USA: Deutsche Autobauer verstehen die Welt n
REUTERS

Die Autoindustrie kritisiert die bevorstehende Einstufung deutscher Autoimporte als Sicherheitsgefahr für die USA. Die Bundesregierung rechnet laut "Handelsblatt" fest damit - der Bericht des US-Ministeriums sei bereits erstellt.

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Beat Adler 17.02.2019, 11:34
190. Harley Davidson Gewinneinbruch 2018 minus 94%

Harley Davidson Gewinneinbruch 2018 minus 94%, eine direkte Folge der trumpschen Strafzollpolitik.

Wenn er diese unsaegliche Strafzollerhebungen links und rechts, oben und untern dazu noch mittg auch im Jahre 2019 nicht aendert, geht im Jahre 2020, dem Wahljahr, die Firma bankrott.

Ob es sich die republikanische Partei leisten kann, ihr Symbol der US Patrioten ausgerechnet in einem Wahljahr zu verlieren, ist wenig wahrscheinlich! Harley weckt auch den schlaefrigsten republikanischen Senator auf!

Neue Gesetze, welche dem Praesidenten die Macht Strafzoelle zu erheben, beschneiden, sind auf den Weg gebracht. Wenn die Republikaner im Senat mitspielen, dann ist Trump wenigstens in dieser Hinsicht obsolet! ;-)
mfG Beat

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mxmx 17.02.2019, 11:34
191. US-Software als Sicherheitsrisiko für Europa

Man könnte im Gegenzug US-Software als Sicherheitsrisiko für Europa einstufen, was sogar ziemlich den Tatsachen entspricht, und als Folge davon vermehrt auf Linux und Open-Source-Software setzen. Idiotischerweise geht Niedersachsen aber genau den gegengesetzten Weg.

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spon-facebook-10000012354 17.02.2019, 11:34
192. Tit for Tat

Die Bundesregierung kann doch Trump anbieten, die Bundeswehr auf das 2 % Ziel vom BIP durch den Zukauf von amerikanischen Waffen zu bringen. Möglicherweise überprüft Trump seine Entscheidung bezüglich der deutschen PKW noch einmal. Dieses Vorgehen hätte diverse Vorteile: 1. Die Bundeswehr braucht dringend eine funktionierende Technik 2. Trump könnte dies als den größten Deal aller Zeiten verkaufen und eventuell seine Mauer damit finanzieren 3. Die BRD hatte das 2 % Ziel vom BIP politisch zugesagt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tit_for_Tat

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meihan 17.02.2019, 11:35
193.

Zitat von rudi_ralala
Warum ist eigentlich das Gejammere der deutschen Wirtschaft und Politik so groß? Seit zwei Jahren ist Trump Präsident und mindestens seit einem Jahr weiß man, dass er das konsequent umsetzt, was er seinen Wählern versprochen hatte. Die Deutschen hatten also Zeit genug um das Handelsdefizit der USA gegenüber Deutschland zu verringern. Geschehen ist nichts, im Gegenteil, die Überschüsse Deutschlands wurden noch größer. Zum Beispiel hätte man schon längst ein LNG Terminal haben können um Trump einen Teil seiner Frackinggases abzunehmen. Stattdessen baut man Nord Stream 2 und fördert damit noch den Zorn der Amerikaner.
Ja, Frackinggas abnehmen zu überteuerten Preisen und ganz zu Schweigen von dem Umweltschädlichen Verfahren!
Wie baut man denn ein Handelsdefizit ab? Bessere Qualität produzieren, damit man auf Augenhöhe mit den Importwaren sein kann. Wer kauft denn z.B. schon ein normales, amerikanisches Auto in D? Trotzt Komplettausstattung und niedrigen Preisen sind das keine konkurrenzfähigen Fahrzeuge. Und dies ist nur ein Beispiel der amerikanischen "Wegwerfgesellschaft"!

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frazis 17.02.2019, 11:35
194. Wenn das der allseits gerühmte Mulitilateralismus

sein soll, kann man gerne darauf verzichten. Deutsche Autos als Sicherheitsrisiko für die USA! Man kann es nicht glauben! Wann rafft sich die Merkel Regierung eigentlich mal zu einer eigenständigen Politik auf, die die USA auch verstehen. Wenn Trump pfeift, sollte man ihn pfeifen lassen. Ein Deutschland, dass nur nach der Meinung anderer schielt, braucht sich nicht zu wundern, dass es von anderen auch entsprechend behandelt wird.

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querdenker13 17.02.2019, 11:35
195. Das Trump...

Zitat von Bernhard.R
betreffen die in die USA eingeführten Autos. Die in den USA produzierten Pkw sind davon nicht betroffen. Merkel sagte gestern daß das größte BMW Werk nicht in München, sondern in den USA stünde.
Das Trumpeltier kapiert diese Tatsache nicht. Sie passt nicht in sein engstirniges und borniertes Gehirn. Vielleicht sollte man im Gegenzug, wie einige Foristen schon anmerkten, alle Socialmedias, landwirtschaftliche Produkte und Technik aus den USA als Staatsgefährdend einstufen. Dass wird den USA und besonders der Wählerschaft des Trumpels wehtun.

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rudi_ralala 17.02.2019, 11:35
196.

Zitat von karlsiegfried
Das Aussenhandelsdefizit der USA ist riesig und zerstört US-Arbeitsplätze. Der Aussenhandelsüberschuss Deutschlands ist riesig, beruht auch auf dem Autoexport und zerstört Arbeitsplätze in den USA. Das ist Fakt und die Ausgangslage.....
Die Dienstleistungsbilanz ist für Deutschland negativ und lässt Deutschland deshalb im IT Bereich nicht zu Potte kommen.

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Gmorker 17.02.2019, 11:36
197. logische Konsequenz...

Für die Autobauer die große Werke in den USA betreiben wäre es dann nur logisch, die Produktion einzufrieren, solange das Produkt als Sicherheitsrisiko gilt. Wie unsere Kanzlerin schon gesagt hat, wie kann ein Produkt das in Deutschland hergestellt wird, ein Sicherheitsrisiko sein und das gleiche Produkt in den USA hergestellt ist kein Risiko? ... Alle minderqualifizierten Arbeiter entlassen, das geht in den USA ja ganz leicht und dem Päsidenten und seinem Sicherheitsrisiko den Schwarzen Peter zuschieben, das ganze schön damit ummanteln, das man bedaure, das die eigenen Produkte als Sicherheitsrisiko gesehen werde, und man sich darauf freue, die Produktion wieder aufzunehmen, sobald die Einschäftzung korrigiert würde.

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123rumpel123 17.02.2019, 11:36
198. selbstgemachte Leiden

Das unsere Exportlobbyisten die "Unschuld vom Lande" geben und ihre Hände "in Unschuld und Unwissenheit" geben ist deren Job und war zu erwarten.

Unstrittig ist allerdings, dass manifestierte Handelsungleichgewichte je nach Sichtweise zum Import respektive Export von Arbeitsplätzen führt. Und auch die WTO spricht von "fairem Handel".

In DE konnte man sich so lange die Augen und Ohren zuhalten, solange niemand nachhaltig sich daran störte und DE im Windschatten der EU diese egoistische Handelspolitik , gefördert durch Energiesubvention ,Niedriglöhnen und niedrigem Euro exzessiv vorantreiben konnte.

Mit den republikanischen USA ist man nun allerdings auf jemanden gestoßen, der nicht mehr Willens ist, den Export von Arbeitskräften widerstandslos hinzunehmen.
Auch die "milchmädchenhafte Verrechnung von Waren und Dienstleistungsbilanz wird da nicht weiterhelfen, zumal man Märkte miteinander vermischt auf dem einmal tarifäre Hemmnisse bestehen und auf dem anderen keine.

Die Handels-Verhandlungen zwischen EU und USA sollen nicht vorankommen, dies und weitere aussenpolitische Störfaktoren wie Nato-Beitrag , Iransanktionen und Northstream-II machen den Gulasch unserer Berliner Laienspielschar perfekt.

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Profdoc1 17.02.2019, 11:36
199. Welche denn?

Zitat von liberalerfr
Trump macht, was er versprochen hat. Sollten bis zum Fristablauf die überhöhten Zölle auf US-Produkte nicht fallen, werden die US-Zölle entsprechend hochgesetzt. Die Europäer sollten ihren wohlfeilen Reden endlich Taten folgen lassen.
Zählen Sie bitte die überhöhten Zölle und Waren auf!
Es waren die Amerkaner, die seinerzeit das jetzige Zollabkommen nach WTO-Reglement mit der EU initiiert haben.

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