Forum: Wirtschaft
Einstufung als Sicherheitsgefahr für die USA: Deutsche Autobauer verstehen die Welt n
REUTERS

Die Autoindustrie kritisiert die bevorstehende Einstufung deutscher Autoimporte als Sicherheitsgefahr für die USA. Die Bundesregierung rechnet laut "Handelsblatt" fest damit - der Bericht des US-Ministeriums sei bereits erstellt.

Seite 24 von 40
InternetResearchAgency 17.02.2019, 11:56
230. Ja klar, Strafzölle auf IT-Produkte. Tolle Idee.

Können wir da mal eine Sekunde drüber nachdenken: Warum erlässt Trump diese Autozölle? Ja, um seinen Mercedes-Hass zu befriedigen. Aber auch, um die amerikanischen Hersteller zu unterstützen: Wenn Importautos teurer werden, kaufen die Amerikaner endlich wieder mehr GM, Ford & FCA. Et voila: MAGA! Und jetzt denken wir das Spiel eine Runde weiter: Wenn die EU Strafzölle auf US IT-Produkte einführt, welche europäischen Produkte kaufen wir dann? Siemens? Bull? Olivetti? Oder Huawei? Wohl kaum. Sondern weiterhin Dell, HP, Cisco und Microsoft... nur 25% teurer als zuvor.

Beitrag melden
Allein-Unter-Welpen 17.02.2019, 11:56
231. Die gleichen Autofirmen die in Deutschland das Bundeskraftfahrzeugamt

mit kreativer Auslegung von Regeln beeindruckt haben?
Jene Autofirmen die anscheinend die deutsche Politik seit Jahrzehnten im Wuergegriff haben?
Die wundern sich nun das dies in den USA nicht der Fall ist?
Sachen gibts...

Beitrag melden
123rumpel123 17.02.2019, 11:57
232. gescheiterte Globalisierung

Da die WTO zwar "fairen Handel" fordert, diesen aber nicht durchsetzen kann, ist die Globalisierung gescheitert.

" Amerika First" dient nicht der Selbstbefriedigung sondern ist in Hinblick auf die gescheiterte Globalisierung reine Notwehr.

Beitrag melden
hpcaesar 17.02.2019, 11:57
233. Liebe deutsche Autoindustrie ...

... Ihr habt ein ganz anderes Problem als mögliche Zölle: Ihr hinkt der Technik meilenweit hinterher. Bezahlbare E-Autos mit vernünftiger Reichweite? Fehlanzeige. Günstige Mittelklassemodelle mit Hybrid? Fehlanzeige. Brennstoffzelle? Fehlanzeige. Wasserstoff? Fehlanzeige. Hinzu kommt das Diesel-Image, der Wertverlust für Eure Kunden und Fahrverbote.
Zölle wären jetzt ein guter Vorwand für Werksschließungen um vom eigenen Versagen abzulenken. Oder glaubt jemand, dass unsere Automobilindustrie so ungestraft davonkommt?

Beitrag melden
rudi_ralala 17.02.2019, 11:59
234.

Zitat von meihan
Ja, Frackinggas abnehmen zu überteuerten Preisen und ganz zu Schweigen von dem Umweltschädlichen Verfahren!.....
Damit hat gerade Deutschland ein Problem?
Niemand ist verpflichtet mehr zu bezahlen als den Marktwert, auch Deutschland nicht. Warum sollte LNG teuerer sein als Röhrengas, das über 1.200 km in teuren Röhren transportiert werden muss, mit entsprechenden Verlusten und mit ungeheurem Aufwand erst einmal verdichtet werden muss?

Beitrag melden
123rumpel123 17.02.2019, 11:59
235. xxx

Zitat von Gmorker
Für die Autobauer die große Werke in den USA betreiben wäre es dann nur logisch, die Produktion einzufrieren, solange das Produkt als Sicherheitsrisiko gilt. Wie unsere Kanzlerin schon gesagt hat, wie kann ein Produkt das in Deutschland hergestellt wird, ein Sicherheitsrisiko sein und das gleiche Produkt in den USA hergestellt ist kein Risiko? ... Alle minderqualifizierten Arbeiter entlassen, das geht in den USA ja ganz leicht und dem Päsidenten und seinem Sicherheitsrisiko den Schwarzen Peter zuschieben, das ganze schön damit ummanteln, das man bedaure, das die eigenen Produkte als Sicherheitsrisiko gesehen werde, und man sich darauf freue, die Produktion wieder aufzunehmen, sobald die Einschäftzung korrigiert würde.
Wen soll das treffen, respektive wem soll das helfen?

Es geht nicht um das Auto an sich, es geht um Beschäftigung und Einkommen!

Beitrag melden
meihan 17.02.2019, 12:01
236.

Zitat von konstrukteur
das die USA noch nie fair gespielt haben und werden- und noch viel weniger sind sie unsere Freunde!
Die USA noch nie "Fair gespielt" haben?!?
Das Problem der USA ist, dass sie einfach zu naiv sind und den Rest der Welt als nicht konkurrenzfähig in allen Belangen zu den USA sehen. Erst mit dem Aufstieg von China begreifen einige , dass es da "noch etwas anderes" gibt. Leider hat das die Mehrzahl der Bürger in den USA noch nicht begriffen, bzw wird darüber auch nicht "informiert".

Beitrag melden
rudi_ralala 17.02.2019, 12:04
237.

Zitat von maxgil
Zeiten sind längst vorbei!
Ach?
Weil sich medtronic nach Dublin abgesetzt hat?

Beitrag melden
mentor54 17.02.2019, 12:04
238.

Zitat von bammbamm
Als ob Asien besser Handelspartner wären. Die Chinesen stehlen knowhow und bieten es dann selbst billiger an während sie die Bevölkerung in noch nie dagewesenem Maße überwachen und Systemkritiker in Umerziehungslager stecken oder ganz verschwinden lassen. Indien hat immernoch ein Kastensystem in dem ganze Bevölkerungsschichten klein gehalten werden und weibliche Embryos in Massen abgetrieben werden weil sie den finanziellen Ruin für die Familie bedeuten können, die Phillipinen werden von einem Wahnsinnigen regiert und Pakistan ist ständig am Rande eines Umsturzes durch Islamisten. Und sie halten ernsthaft Trump und seine Strafzölle für das grössere Problem?
Sie haben völlig recht! Vor einer von China dominierten Welt gruselt es mich mindestens genau so wie vor einer von den USA dominierten. Als ob die weniger repressiv und imperialistisch wären. Man kann eigentlich nur hoffen, dass es in Zukunft in einer multipolaren Welt solche dominanten Hegemonialmächte nicht mehr geben wird.

Beitrag melden
meihan 17.02.2019, 12:05
239.

Zitat von toledo
gewundert, warum ein VW Passat in den USA deutlich günstiger ist als in Deutschland bzw Europa. Ich halte die deutschen Autopreise in den USA für Dumpingpreise, gesponsert vom deutschen Autokäufer. Das gleiche erleben wir doch auch mit den Re-Importen Bemerkenswert die Äußerung einer bekannt verkehrs- und technikfeindlichen Bundeskanzlerin Merkel, die auf einmal von unseren Autos spricht. Die geplanten Zölle sind aus Sicht der USA vollkommen nachvollziehbar und werden den Export deutscher Arbeitslosigkeit und Produktivitäsopfer in die USA beenden.
Die Preise der deutschen Autos in den USA muss man mit den Konkurrenzmodellen der dort heimischen Industrie vergleichen und da sind sie immer noch teurer als amerikanischen.

Beitrag melden
Seite 24 von 40
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!